Mittwoch 7. Dezember 2022

Beyond The Black und Amaranthe in der Stadthalle Offenbach

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Nach langer Wartezeit war es endlich soweit, Beyond the Black starteten zusammen mit Amaranthe ihre Coheadliner Tour quer durch Europa und besuchten am 22.10.2022 die Stadthalle Offenbach. Mit Ad Infinitum und den Butcher Babies hatten sie auch den passenden Support mit auf ihrer Tour. Vier mal Female Fronted Metal, vier mal symphonische Klänge von der Bühne. Bei vier Bands ging die Show schon relativ früh los um allen Bands genug Spielzeit zu bieten.

Als erstes betraten Ad Infinitum die Bühne, die Band um Frontfrau Melissa Bonny boten einen gelungenen Einstieg in den Abend. Die bereits von anderen Projekten mit Bands wie Feuerschwanz bekannte Sängerin bot auch mit ihrer Band durchweg gute Leistung auf der Bühne und stimmte auf das ein was noch folgen sollte.

Etwas härtere Klänge tönten bei den Butcher Babies von der Bühne, hier wurde stets volle Aktion auf der Bühne geboten. Beide Sängerinnen ließen pausen die Haare kreisen, stets war Bewegung auf der Bühne. Die Stimmung stieg stetig an in der Halle.

Nach einer kleinen Umbaupause betraten Amaranthe die Bühne, ihre Kombination aus verschiedenen Stimmfarben durch drei Sänger bot eine interessante Mischung. Auch wenn Sängerin Elize Ryd klar im Fokus stand konnten ihre beiden männlichen Kollegen stets ihre Position bestätigen. Harte Gitarrenklänge gepaart mit elektronischen Einflüssen bildeten die Grund des Sound von Amaranthe. Sehr schnell war klar warum diese Band die Position des Coheadliner auf dieser Tour inne hatte. Die Stimmung war kontinuierlich auf Höchstniveau.

Nach einer letzten Umbaupause betraten Beyond The Black die Bühne, ohne Zögern startete die Show. Von der ersten Minute an gaben sie ordentlich Gas, das Set wurde auf dieser Tour eher rocklastig gestaltet. Ruhigere Klänge wurden nicht mit höchster Priorität behandelt, nach der langen Corona Pause wollte man zeigen dass es auch härter geht. Dieses gelang der Band um Frontfrau Jennifer Haben auf Anhieb, es gab keinerlei Grund zum zweifeln. Titel wie „Songs of love and death“ oder Heart of the hurricane“ krachten aus den Boxen und luden zum feiern ein. Alles wurde optisch perfekt in Szene gesetzt, die Lightshow passte perfekt in das Konzept des Auftritts.

Bilder und Text by Jan Heesch

Ad Infinitum

Butcher Babies

Amaranthe