In der Nacht zum 1. Mai wurde der Kommunale Vollzugsdienst der Stadt Frankenthal zur Unterstützung eines Rettungsdiensteinsatzes in Frankenthal hinzugezogen. Hintergrund war eine stark alkoholisierte und aggressive Person, bei der nach Einschätzung der Einsatzkräfte eine Eigen- und Fremdgefährdung vorlag.
Vor Ort zeigte sich die betroffene Person gegenüber Rettungskräften und den eingesetzten Vollzugsbeamten äußerst aggressiv. Im Verlauf des Einsatzes kam es zu körperlichen Widerstandshandlungen, Beleidigungen sowie tätlichen Angriffen gegen die Einsatzkräfte. Zur Gefahrenabwehr und zum Schutz aller Beteiligten mussten die eingesetzten Kräfte unmittelbaren Zwang anwenden und die Person zeitweise fixieren.
Da ein sicherer Transport zunächst nicht möglich war, erfolgte durch den Rettungsdienst eine medikamentöse Beruhigung. Anschließend wurde die Person unter Begleitung des Kommunalen Vollzugsdienstes in eine psychiatrische Einrichtung gebracht und dort ärztlich versorgt.
Gegen die betroffene Person wurden Strafanzeigen unter anderem wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte sowie Beleidigung eingeleitet.
Die Stadt Frankenthal bedankt sich ausdrücklich bei allen eingesetzten Rettungs-, und Vollzugskräften für das besonnene und professionelle Vorgehen in einer schwierigen Einsatzlage.

