Berichte & Fotos

George Ezra in Frankfurt: Ein Konzert als Expedition

Es ist die Frankfurter Jahrhunderthalle, die George Ezra nicht nur mit tausenden von Fans, sondern auch mit den Songs aus zwei Alben zu einem Ort der Expedition macht. Nachdem der kleine Bruder Georges Ezras, Ethan Barnett, der sich auch gerne „Ten Tonnes“ nennt, die Fans eine halbe Stunde auf Temperatur bringt, kommt endlich Ezra auf die Bühne. Gemeinsam mit seiner sechsköpfigen Band und seiner erschütternd guten Stimme, mit der er uns seit fünf Jahren eine gute Laune bringt, facht er auch in Frankfurt eine Stimmung an, die sich durch den ganzen Abend erhält.

Dabei ist die Karriere des Briten noch gar nicht so alt. 2013 begann für Ezra alles mit „Budapest“, einem Song, der sich sehr schnell zum Ohrwurm entwickelte und die Charts ebenso stürmte wie die Radiosender. Seitdem erfreut sich der Künstler über einen erstaunlichen Erfolg, dessen Wirkung sich auch in der ausverkauften Jahrhunderthalle prächtig entfaltet. Die positive Macht, mit der Ezra Rock’n‘-Roll-tanzend über das Parkett huscht, begeistert dabei ebenso wie die humorvolle Mimik und die Balance an Songs, die von einer gequälten Künstlerseele ebenso künden, wie von unendlicher Freude.

Mithilfe einer Lichtshow, swingenden Trompetentönen und einer Stimme, wie man sie nicht oft zu hören bekommt, bringt George Ezra die Menschen bis zum Schluss zum Tanzen und schenkt seinen Anhängern eine Erinnerung, die bleiben wird.

Text © Maria-Gabriela Costache / Fotos © by Markus Mertens

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