Musik

Asbjørn – Remember My Name

Asbjørn veröffentlicht mit „Remember My Name“ die zweite Singleauskopplung aus seinem mit Spannung erwarteten neuen Album BOYOLOGY

Nach Young Dumb Crazy“ veröffentlicht der dänische Popsängers Asbjørn mit „Remember My Name“ den nächsten emotionsgeladenen Pop-Song aus seinem kommenden dritten Album BOYOLOGY.

„In den Jahren 2017 und 2018 hatte ich mich ein wenig verausgabt. Ich war viel auf Reisen und schrieb viele schöne Songs mit vielen wunderbaren Menschen, was ich zutiefst liebe und von dem ich eine Menge Energie schöpfe. Aber für die Leute mit denen ich auf der Business-Seite arbeitete, war keiner der Songs kommerziell genug. Ich war zutiefst verletzt von dem Zynismus der Branche. Ich floh aus Berlin und setzte mich in ein Sommerhaus in Dänemark, wo ich das Meer anschreien konnte, um den letzten Rest meiner Resilienz zu entfachen und ihnen das Gegenteil zu beweisen“, so Asbjørn über die Hintergründe zu seiner neuen Single.

„Ich bin generell ziemlich schlecht darin traurig zu sein. Und in meiner Musik setzte ich oft der Traurigkeit eine hohes Maß an Energie entgegen, sodass ich meine Frust eher wegtanzte, anstatt weinen zu müssen. Ich schrieb „Remember My Name“ auf einem Beatbox-Beat und meiner Frustration im Refrain die Stirn zu bieten, fühlte sich damals sehr ermutigend an. Der Text hat für mich eine doppelte Bedeutung; „you’re gonna remember my name, the boy that got away“, könnte man für einen alten Liebhaber singen, ja.  Aber es könnte auch an die Leute gerichtet sein, die nicht an dich geglaubt haben. Letztendlich haben meine Weggefährten auch nicht an den Song geglaubt – aber das war ok, denn ich wusste, dass ich es ihnen beweisen würde. Mein Lieblingsproduzent überhaupt ist wahrscheinlich Timbaland und der Vibe des Tracks gab mir das Gefühl, als hätte er ihn fast als Ghost-Co-Produzent produziert, irgendwo auf meiner Schulter sitzend in einem alten Holzhaus an der dänischen Küste“ – Asbjørn.

Die Single wird begleitet von dem zweiten Musikvideo seines dreiteiligen visuellen Projekts namens „The Boyology Series“.

Ehrliche Popmusik, aber dennoch ein Außenseiter im Mainstream. Seit seinem 2012 erschienenen Debütalbum Sunken Ships ist Asbjørn ein Aushängeschild des Unkonventionellen. Seine offenen Texte bieten Aufklärungsunterricht in Radiolänge, verpackt in experimentelle, aber hochgradig ansteckende Pop-Produktionen. Diese bescherten ihm sowohl bereits Lob von seiner Heldin Lykke Li als auch Bekanntheit über die Grenzen seines Heimatlandes Dänemark hinaus.

2014, nach der Veröffentlichung seines zweiten visuellen Albums Pseudo Visions, zog Asbjørn nach Berlin, um an dessen Nachfolger zu schreiben. Hier erlitt der Popsänger jedoch einen emotionalen Schickalsschlag im Form von einer unerwiderten Liebe, die ihn schließlich mit gebrochenem Herzen zurückließ. Die kommende, lang erwartete LP BOYOLOGY ist „Eine Studie über die Beziehung zwischen Verletzlichkeit und Männlichkeit“, reflektiert Asbjørn. „Ich habe mich immer für einen geborenen Gender-Bender gehalten, aber plötzlich sah ich, wie ich auf Herzschmerz reagierte, indem ich ihn auf diese super stereotypische Art und Weise unterdrückte. Das Album beschäftigt sich mit dieser Problematik sowohl anhand meiner eigenen Erfahrungen als auch allgemein gesprochen; ich möchte diese unsichtbaren Erwartungen in der Gesellschaft und der Popkultur debattieren, was ein Mann sein sollte oder nicht sein sollte.“

Asbjørn bewegt sich mit sanfter Sinnlichkeit und der Kraft und Energie eines Leichtgewichtsboxers, aber seine Worte holen zu harten Schlägen aus. „I don’t wanna be a man if man means power, to not empower others“, singt er auf dem Album mit seiner charakteristischen, wehmütigen Kopfstimme, um dann im nächsten moment mit kraftvollen Stimmeinsatz zu glänzen. Und jeder, der Asbjørn auf einer Festivalbühne in Europa oder auf Headliner-Touren von Dänemark bis China erlebt hat, weiß, dass er das alles beherrscht. Aber nach dem ausgiebigen Touren, das auf sein zweites Album folgte, musste Asbjørn sich überlegen, wie er weiter vorgehen wollte. „Ich wollte diesen Nerv treffen, wo Verletzlichkeit poppig klingt“, erklärt Asbjørn. „Und um diesen Raum zu finden, musste ich sowohl reflektieren, als auch mein Handwerk beim Schreiben und Produzieren trainieren.“ BOYOLOGY  sind die Früchte dieser Arbeit.

Asbjørns atemberaubende Visuals für Pseudo Visions sammelten Millionen von Views auf YouTube und festigten seinen Status als einer der aufstrebendsten und zukunftsweisenden Künstler Skandinaviens. Auch BOYOLOGY wird von einer Reihe miteinander verbundener Videos begleitet, die sich, in Asbjørns eigenen Worten, „wie ein queerer Coming-of-Age-Kurzfilm anfühlen“. Die Videos werden von Embassy of Music (Robyn, Björk, Moby) und seinem eigenen Label Body of Work veröffentlicht.

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