Musik

Graber – Schattenklang

Pop

 Musikalische Gedichte über den Tod Konzerte für die Toten (und diejenigen, die ihnen folgen) 

 Am 21. Oktober erscheint mit «Schattenklang» das dritte Album der «Tod gesagt»-Reihe des Todespoeten Jan Graber. Die GRABER führt die neuen musikalischen Stücke über den Tod nicht nur für die Lebenden, sondern auch für die Verstorbenen auf. 

«GRABER: Tod gesagt» wurde 2008 mit der Doppel-CD «Tod gesagt» geboren. Auf der CD: 16 musikalisch vertonte Gedichte über den Tod – geschrieben und komponiert von Jan Graber, die Gedichte hochdeutsch gesprochen statt gesungen. «Mit meiner Rockband war ich an einen toten Punkt gelangt und die Rockmusik drehte sich für mich im Kreis. Ich wollte Grenzen aufbrechen. Da mich zu diesem Zeitpunkt mehrere nahe Todesfälle beschäftigten, entstand die Idee zu ‘Tod gesagt’», sagt Graber. Schauspieler und Freunde aus dem Umfeld liehen den Texten ihre Stimme, sphärische Flächen, harter Rock, industrielle Beats und jazzige Tunes lieferten den Boden, auf dem ebenso humorvoll wie dunkel übers Ende sinniert wurde. Als musikalische Inspiration dienten Klangkünstler wie Nick Cave, Pink Floyd und Tom Waits. In Ermangelung einer Schublade nannte Graber das Genre Rockpoesie. 

Die Reaktionen auf «Tod gesagt» waren gut. Das Musikmagazin «Rolling Stone» bewertete die Platte mit vier von fünf Sternen, die FAZ schrieb: «Eine gelungene Mischung aus Poesie und Musik, die uns beim Vergehen und Verblühen begleitet.» 

2011 überarbeitete Graber die Arrangements und gab sie als «Lieder zum Schluss» auf Vinyl und als Downloads heraus. Gesprochen wurden die Stücke nun ausschliesslich von Martin Stricker. Am Bass sass Monic Mathys, am Schlagzeug Siro Müller, die Gitarre spielte Graber. Graber und Stricker traten auch als Duo auf (darunter an einem Heavy-Metal-Festival im Gaswerk Winterthur). Als erstes Ensemble je spielten sie in der ausverkauften Abdankungshalle des Krematoriums Sihlfeld in Zürich. 

Danach wollten sie neue Formen für die Umsetzung finden. Doch dann schlug der Sensenmann zu und riss 2017 Martin «Ain» Stricker aus dem Leben. Als Graber 2018 mit neuer Band ein Gedenkkonzerts für seinen verstorbenen Freund im Stüssihof Zürich gab, entschied er sich, das Programm mit neuer Formation weiterzuführen. Graber sprach die Texte nun selbst, am Bass sass Sara Schär (Ex-TNT, One Two Three), die Gitarre spielte Stefano Mauriello (Tar Pond). 

Damit wurde «GRABER: Tod gesagt» ein drittes Mal geboren: Im Juni 2020 führte GRABER die Friedhofstour «Letzte Worte – Konzerte für die Toten» durch und spielte dabei ausschliesslich für die Verblichenen. Am 21. Oktober (dem Todestag von Martin Stricker) erscheint mit «Schattenklang» das dritte Album mit Gedichten über das Ableben und Aufbegehren dagegen. Es ist das persönlichste Album von Graber und setzt sich mit hoher Intensität mit dem Abschied, dem Jenseits und den offenen Fragen zum endlichen Ende auseinander: stets süffisant und eindringlich, manchmal tiefgründig, dann wieder mit wohltuender Ironie. «Schattenklang» erscheint am 1. November zusätzlich als Gedichtband, mit der vollständigen Sammlung der «Tod gesagt»-Gedichte und herausgegeben von der édition sacré. 

www.todgesagt.com 

Graber – Schattenklang
Label:
Genre: Pop
VÖ: 27.11.2020
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Text & Bild Quelle – Bit it Promotion

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