Musik

I-Fire – Spiel mit dem Feuer

Reggae

Sechs Jahre lang war es eher still um I-Fire, die neunköpfige Reggaeband aus Hamburg. Nun kehren die Musiker mit einem neuen Longplayer zurück: Das neue Album „Spiel mit dem Feuer“ erscheint am 24. April auf allen digitalen Plattformen, als CD sowie als Doppel-Vinyl. Zu den drei Singles, die bereits in den vergangenen Monaten aus dem Album veröffentlicht wurden, gesellt sich kurz zuvor am 17. April noch „Ich brauch nicht viel“.

„Wir geben jetzt wieder richtig Gas”, sagt Sänger Nils ‚Dub-Ill-You‘ Wieczorek. „Sprich: Wir haben vor, in Zukunft wieder deutlich mehr Livepräsenz zu zeigen.“

In der Zeit seit dem letzten Longplayer – „Salut!“ aus dem Jahr 2014 – hat sich bei I-Fire viel verändert. So verabschiedeten sich nacheinander insgesamt vier Instrumentalisten aus der Originalbesetzung, von der neben den drei Sängern nur Gitarrist Marcus Arnold und Drummer Andreas Feldmann im Lineup verbleiben. Deutlich zu hören ist das etwa an der Tatsache, dass ein zweiter Keyboarder an die Stelle der Posaune getreten ist. „Wir haben dadurch wesentlich mehr Dub-Effects in unseren Songs als vorher“, sagt Sänger Robert ‚Raw‘ Schlepper. „Das macht nicht nur live einen deutlichen Unterschied – auch auf der neuen Platte hat sich unser Soundspektrum stark erweitert.“ Für die Umstellung hat die Band Zeit benötigt. Die Erlebnisse und Entwicklungen von sechs Jahren haben die Produktion ebenso geprägt wie die frischen Einflüsse und Geschmäcker der neuen Musiker.

Neue Musiker, neuer Sound – dennoch bleibt sich die Band treu

Trotzdem hält I-Fire in großen Teilen daran fest, womit die Hamburger vor 15 Jahren an den Start gegangen sind. „Der typische, deutsche I-Fire-Roots-Reggae ist noch immer Kern der Platte”, sagt Dub-Ill-You. „Das Genre hat sich in den Jahren aber weiterentwickelt, sodass wir einige neue Einflüsse mitgenommen haben. Auch musikalisch könnte man es deswegen ein Spiel mit dem Feuer nennen.“

Von Ganja-Tune bis Dancehall

Schon auf den drei in den vergangenen Monaten ausgekoppelten Vorab-Singles („Einfach so“, „Highgrade“, „Spiel mit dem Feuer“) haben die neun Hamburger ihre bewährte Rezeptur aus tiefem Bass, tighter Riddim-Section und kreativen Texten um versponnene Dub-Effekte, elektronische Spielereien und einen Schuss Experimentierfreude (Autotune!) erweitert. Das neue Album verbreitert die Palette noch: Die Spielarten reichen von Roots über Ganja-Tune bis zu Dancehall, der Vibe bewegt sich zwischen Auf-dem-Sofa-Chillen und Tanzbein.

Entschleunigung im Album-Format

Sicherlich hat auch die basisdemokratische Art der Band dafür gesorgt, dass die Platte etwas auf sich warten ließ. Am Ende sind sich die Hamburger in ihrer grundsätzlichen Weltanschauung aber einig: „Wir nehmen Abstand vom Turbo-Kapitalismus und besinnen uns auf die einfachen, kleineren Freuden: Leute, kommt runter und chillt. Jagd nicht ständig dem nächsten großen Ding nach”, resümiert Rapper Fritz ‚Free‘ Kschowak und fügt hinzu: „Das passt in Zeiten von Corona eh besser als je zuvor.“

Seit Mitte 2019 macht I-Fire mit großen Festival- und Konzertauftritten wieder verstärkt auf sich aufmerksam. Das neue Album „Spiel mit dem Feuer“ erscheint am 24. April auf Vinyl, CD und allen Plattformen – erhältlich erstmals auch im eigenen I-Fire-Shop auf ihrer Website ​http://i-fire-empire.de/​. Die Single „Ich brauch nicht viel“ kommt am 17. April.

I-Fire – Spiel mit dem Feuer
Label: I-FIRE Empire
Genre: Reggae
VÖ: 24.04.2020
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