Musik

INIT veröffentlichen das Musikvideo zu ihrer Single „Wrestle“

ELECTRONIC

Das Duo INIT, bestehend aus Nadia D’Alò und Benedikt Frey, veröffentlicht das Musikvideo zu seiner Single „Wrestle“. Bei dem Track handelt es sich um die Lead-Single der EP „Wrestle“, die am 26. März über das Label und die gleichnamige Multi-Channel-Plattform Sound Of Berlin erschienen ist.

Trotz des intensiven Einsatzes von analogen Synthesizern und Drum-Computern, lassen sich die Produktionen von INIT nicht pauschal in die Techno-Schublade stecken. Das Duo bricht Genre-Grenzen auf und kreiert seine ganz eigene Klangwelt. Auf der „Wrestle“-EP treffen rhythmische, hypnotische Sounds auf verzerrte und mystische Vocals, sodass sich die EP irgendwo in den geheimnisvollen Mitten von Acid House, Techno, Ambient und Krautrock bewegt.

Nadia D’Alò und Benedikt Frey, der bereits in der Vergangenheit seine House-Produktionen auf dem Offenbacher Label Live at Robert Johnson platzieren konnte, haben sich während ihres Sound Studies Studiums kennengelernt. Die Gründung des gemeinsamen Projekts INIT im Jahr 2012 war die logische Konsequenz einer experimentellen Phase, in der die beiden mit verschiedenen Künstler:innen aus anderen kreativen Bereichen zusammengearbeitet haben. Die Experimentierfreudigkeit setzt sich auf INIT fort, denn das Duo vermischt hier Einflüsse aus den verschiedensten Genres zu einer einzigartigen und in sich stimmigen Sound-Ästhetik.

Das animierte Musikvideo zur Single „Wrestle“ wurde von Marc Houle produziert. Marc Houle ist ein bekannter Live-Act und Produzent für elektronische Musik. Er tourte bereits an der Seite von Richie Hawtin und war Mitbegründer des Plattenlabels „Items & Things“. Neben seiner Leidenschaft für die Musikproduktion, hegt er eine große Vorliebe für die Fotografie und Videografie. Über den Entstehungsprozess des Videos sagt Marc: „Als ich mir den Track anhörte, hörte ich einige Elemente von frühen 80er-Jahre-Synthesizern heraus. Obwohl ich schon immer ein wenig von der Vaporwave-Bewegung fasziniert war, hatte ich das Gefühl, dass sie manchmal ein wenig overplayed wurde. Also dachte ich, ich kreiere ein Video, das sich mit meinen damit verbundenen Assoziationen beschäftigt und in meinem Kopf den „Tod von Vaporwave“ darstellte. Ich erstellte 3 Traumwelten in Blender und ließ die Drums und Vocals bestimmte Ereignisse auslösen. Dann begann der lustige Teil, als ich zur Zerstörungsphase kam und die Träume in eine Art düstere Realität verwandelte.“

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