Musik

SIXX:A.M. Presents: Artists For Recovery feat. Corey Taylor, Slash, Awolnation

Die heutige Single Veröffentlichung von SIXX:A.M. Presents: Artists For Recovery „Maybe It’s Time“ (feat. Corey Taylor, Joe Elliott, Brantley Gilbert, Ivan Moody, Slash, AWOLNATION, Tommy Vext) ist der Grundstein einer branchenweiten Initiative, die auf die Opioid Krise in Amerika aufmerksam machen soll. Das Ziel der Initiative ist es, mit Hilfe der Entertainment Industrie Spendengelder für Menschen im Kampf gegen den stark ansteigenden Drogen- und Substanzmissbrauch zu sammeln, eine Botschaft der Hoffnung zu verbreiten und letztendlich Leben zu retten. Passend zum “US National Recovery Month” startet die Kampagne im September.  Beginnend am 31.08.20, dem “International Overdose Awareness Day” bis hin zum “International Recovery Day” am 31.09.20. Das Offizielle Musikvideo zu „Maybe It’s Time“ gibt er HIER zu sehen.

Die Idee für den Song, bei dem einige der größten Namen der Rock-, Country- und Alternative-Szene mit an Bord gekommen sind, stammt von Nikki Sixx, Mitbegründer von Mötley Crüe und Sixx: A.M. sowie Sprecher, Befürworter und eine der führenden Persönlichkeiten im Kampf gegen die Drogensucht und ihrer Entstigmatisierung. Alle Tantiemen aus den Verkäufen und Streams des Songs werden an die Global Recovery Initiatives Foundation (GRI) gespendet und mit entsprechenden Beiträgen durch Better Noise Music ergänzt, um gemeinsam diejenigen zu unterstützen, die sich in einer frühen Phase des Entzuges befinden.

Nikki Sixx kommentiert: “Ich bin stolz darauf, all diese Künstler zusammenzubringen, um Spenden für die Global Recovery Initiative Foundation zu sammeln. Die Opioid-Epidemie ist nicht verschwunden, als die Pandemie aufkam. Ganz im Gegenteil: Diejenigen, die sich in einem frühen Stadium der Genesung befanden, waren noch stärker gefährdet als zuvor. Deshalb ist es jetzt wichtiger denn je ist, sie zu sensibilisieren und zu unterstützen. Ich hoffe sehr, dass wir gemeinsam etwas bewirken können und letztendlich Leben retten werden.

Führende Unternehmen der Unterhaltungsindustrie, unter anderem Live Nation, Ticketmaster, iHeart, Pandora und SiriusXM, haben sich für dieses Projekt zusammengetan, mit dem gemeinsamen Ziel, Bewusstsein zu schaffen und Leben zu retten. Allen Kovac, CEO von Better Noise Entertainment, erklärt: “Filmstudios und Musiklabels wissen, dass es nichts Traurigeres gibt als einen Musiker oder Schauspieler, mit dem man zusammengearbeitet hat, durch Drogen oder Substanzmissbrauch zu verlieren. Diese Initiative ist ein Weckruf für die Unterhaltungsindustrie, dass wir nicht noch weitere Legenden wie Prince, Philip Seymour Hoffman, Tom Petty und Michael Jackson verlieren dürfen„.

Der Song wird ebenfalls auf dem Soundtrack des kommenden Better Noise Film’s SNO BABIES enthalten sein, welcher ab dem 29.09.2020 als Video On-Demand & Digital erhältlichen sein wird. Der Film ist eine fesselnde Geschichte über die düstere Realität der Opioidabhängigkeit und ihre Auswirkungen auf die amerikanischen Vorstädte der Mittelschicht. SNO BABIES zeigt, wie leicht trotz “guter” sozialer Herkunft und vernetzten Gemeinschaften, die eigene Abhängigkeit und Zeichen der Sucht übersehen und vertuscht werden können. Die durch den Film generierten Einnahmen werden von Better Noise Films ebenfalls an die GRI gespendet.

Nikki rief mich an, um zu fragen, ob ich einen Vocal Part für ‚Maybe It’s Time‘ einsingen möchte. Nachdem ich den Song zum ersten Mal seit einer ganzen Weile gehört hatte, wurde ich daran erinnert, wie gut er ist, also war ich sofort dabei! Es fühlte sich richtig an, der dringend gebrauchten Global Recovery Initiative etwas zurückzugeben...“, erklärt Joe Elliott von Def Leppard.

Der Film soll dabei helfen, das Gespräch über Tabu Themen wie Drogenmissbrauch und Suchtproblematik innerhalb von Familien zu eröffnen. „Alkoholismus und Drogenabhängigkeit sind Familienkrankheiten – Sie sind die einzigen Krankheiten, die einen negativen Einfluss auf alle haben und mit denen man allen Angehörigen und Freunden weh tut, wenn sie in Erscheinung treten„, erklärt Tommy Vext, Sänger von Bad Wolves und Sober Coach. „Die Leute sind nicht sauer dich auf, wenn du Krebs bekommst, wohingegen eine Suchterkrankung jeden beeinträchtigt, der mit dem Leben des Betroffenen in Berührung kommt.” Vext’s Nummer-1-Hit „Sober“ ist ebenfalls auf dem Soundtrack enthalten, der am 4. September vorab zum Film SNO BABIESerscheinen wird.

Es ist ein echtes Problem… Es betrifft jedes Jahr mehr und mehr junge Menschen. Daher ist es sehr sehr wichtig, dass wir alle mitmachen und unseren Teil dazu beitragen. Besonders diejenigen, die es durchlebt haben… diejenigen von uns, die es überlebt haben… es ist das Mindeste, was ich tun kann„, sagt Corey Taylor von Slipknot über seine Teilnahme am Projekt.

Die Ausbreitung von Covid-19 hat die Drogen-Epidemie weltweit verschärft. Social Distancing und der temporäre Lockdown haben unser Verlangen nach Gemeinschaft und den Bedarf an Ressourcen zum Kampf gegen die Sucht verstärkt. Die Direktorin des National Institute on Drug Abuse (NIDA), Dr. Nora Volkow, kommentierte kürzlich: „Für die letzten drei oder vier Monate, seit dem Ausbruch von Covid-19, liegen uns keine genauen Zahlen darüber vor, wie sich die Pandemie auf die Todesfälle durch Überdosis ausgewirkt hat. Von dem, was man hört, gehen wir jedoch von einem Anstieg der Anrufe bei den zuständigen Behörden von mindestens 20% aus.” Sie führt dies auf den Verlust der Gemeinschaft und dem damit verbundenen Sicherheitsnetz zurück. Obwohl das Bewusstsein für die stetig wachsende Opioid-Krise vorhanden ist, wurden zu wenige Initiativen ins Leben gerufen, um das Problem frontal und in einem angemessenen Umfang anzugehen. Initiativen die erforderlich sind, um die notwendige Wirkung zu erzielen.

Bei einem Gipfeltreffen der Recovery Researchers betonte Vice Admiral Jerome M. Adams, U.S. Surgeon General kürzlich: „Wir brauchen lokale Unterstützung für Menschen, die sich in einem frühen Stadium des Entzugs befinden, da die Sicherheitsmaßnahmen zur Eindämmung von Covid-19 eine Isolierung erfordern und somit den Zugang zu benötigten Diensten und Anlaufstellen einschränken. Das ist genau das Gegenteil dessen, was zur Vorbeugung von Rückfällen erforderlich ist.

Die The Global Recovery Initiatives Foundation (GRI) ist die erste und einzige nationale Gemeinschaftsstiftung, die sich dem Aufbau einer philanthropischen Finanzierungsquelle für Suchthilfe Organisationen widmet. Ihr Plan ist es die Möglichkeiten der Organisationen so zu erweitern, dass sie Menschen mit Suchterkrankung (Substance Use Disorders, SUD) die Hilfe und Dienstleistungen bieten können, die sie brauchen. Ziel der GRI ist es, 1.000 Mitarbeiter des Recovery Corps in den betroffenen örtlichen Gemeinden bereitzustellen und besonders denen zu helfen, die sich in einem frühen Stadium der Überwindung ihrer Sucht befinden. Die GRI unterstützt Organisationen, die datenbasiert und nachweislich erfolgreich, Programme in folgenden Bereichen einsetzen: Engagement von Philanthropie-Führungskräften, auf Genesung ausgerichtete gemeinnützige Initiativen, Abbau der Stigmatisierung von Suchterkrankung, Einsatz von öffentlichen, privaten und popkulturellen Ressourcen zur Stärkung des Bereichs.

Ein Vorstandsmitglied der Global Recovery Initiatives Foundation ist Rock-Ikone Nikki Sixx, Gründungsmitglied der weltweit bekannten Multi-Platin-Rock Band Mötley Crüe, Sixx:A.M. und dreimaliger New York Times Bestsellerautor mit „The Heroin Diaries“, „This Is Gonna Hurt“ und Mötley Crües „The Dirt“, das im letzten Jahr als Netflix Original verfilmt wurde. Zu den zahlreichen philanthropischen Leistungen von Sixx gehört die Sammlung mehrerer Hunderttausend Dollar für obdachlose Jugendliche durch die Wohltätigkeitsorganisation „Running Wild In The Night“ für das Covenant House California. Gegenwärtig ist Sixx eine der führenden Persönlichkeiten in der Öffentlichkeit, die für die Entstigmatisierung von Suchterkrankungen kämpft.

Der offizielle Trailer zum Film SNO BABIES ist hier zu sehen: #LetsSaveLives

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