Gourmet & Lifestyle

500 Weine auf über 60 Kilometern

Markgräfler Weingüter e.V.

Am Samstag und Sonntag, den 28. und 29. Mai, jeweils von 11 bis 18 Uhr haben Genießer und Weinfreunde die Möglichkeit von Weingut zu Weingut zu wandern, junge Gutedel und reife Spätburgunder zu verkosten und mit den Winzerinnen und Winzern der 35 teilnehmenden Betriebe über ihre Arbeit zu philosophieren.

Organisiert wird die Veranstaltungsreihe vom Verein Markgräfler Weingüter. Die Vielfalt der teilnehmenden Betriebe ist groß und reicht vom Weingut Heinemann in Ehrenkirchen-Scherzingen im Norden des Markgräflerlandes bis zum Weingut Ruser im Süden in Tüllingen bei Lörrach. An die 500 verschiedene Weine und natürlich auch Sekte werden bei der rund 60 Kilometer langen Weinreise zu verkosten sein. „In den vergangenen Jahren kamen immer mehrere tausend Besucherinnen und Besucher“, sagt Stefan Schweigler, Vorsitzender des Vereins.

Vorfreude auf Genuss mit Rahmenprogramm

Eigentlich würde 2022 bereits die elfte Auflage der Weinpromenade anstehen, doch die Corona-Pandemie hat in den vergangenen zwei Jahren eine Austragung unmöglich gemacht. Umso größer ist jetzt die Vorfreude. „Nicht nur bei uns, sondern sicherlich auch bei unseren Gästen“, ist sich Schweigler sicher. Denn viele hätten sich den Termin bereits in ihrem Kalender eingetragen. Schließlich sei es eine ganz besondere Gelegenheit, bei so vielen Markgräfler Weingütern einkehren zu können.

Neben Sekt und Wein würden viele Betriebe auch ein kleines Begleitprogramm auf die Beine stellen. Der eine biete zum Beispiel ein Vesper an, der andere Fingerfood, der Dritte Raritäten aus seinem Keller und der Vierte eine Vertikalverkostung von edlen Tropfen verschiedener Jahrgänge. Gleich ist bei allen, dass die Winzerinnen und Winzer an beiden Tagen persönlich in ihren Betrieben anzutreffen sind und sich sowohl auf fachliche Gespräche als auch auf das Wiedersehen mit langjährigen und neuen Kunden freuen. Dabei ist die Verkostung der Weine und Sekte gratis, sagt Schweigler. Natürlich sei aber auch der Verkauf an diesen beiden Tagen geöffnet.

Mit Stefan Schweigler freuen sich viele seiner Mitstreiter auf die beiden Tage. „Die Markgräfler Weinpromenade greift eine Idee derJahrhundertwende auf – sehen, gesehen werden, neugierig sein, Freundetreffen, unkompliziert von Ort zu Ort flanieren“, sagt etwa Andreas Engelmann vom Schlossgut in Ebringen.

„An beiden Tagen sind qualitativ wertige Gespräche möglich. Gläserner als bei dieser Veranstaltung können wir uns nicht zeigen“, fügt Andrea Engler-Waibel vom Müllheimer Weingut Engler hinzu. „Es macht einfach Spaß, einem weininteressierten Publikum einen Blick hinter die Kulissen zu ermöglichen, meint Julian Zotz vom Weingut Zotz in Heitersheim. Und Thomas Walz vom Weingut Walz in Heitersheim freut sich schon heute „auf die lockere Atmosphäre und die vielen guten Gespräche mit den Kunden“.

35 Betriebe freuen sich auf Genießer

An der neunten Markgräfler Weinpromenade nehmen folgende Weingüter teil: Blankenhorn, Büchin, Harteneck und Zimmermann (alle Schliengen), Dörflinger und Engler (beide Müllheim), Schlumberger-Bernhart und Rainer Schlumberger (beide Laufen), Schlossgut Ebringen (Gastwinzer bei Schlumberger-Bernhart), Ehret und Sektkellerei Reinecker ( beide Auggen), Heinemann (Scherzingen), Herbster (Kirchhofen), Huck-Wagner, Kalkwerk Istein und Kaufmann (alle Efringen-Kirchen), Kiefer-Seufert (Ballrechten-Dottingen), Krebs und Schweigler (beide Binzen), Köpfer (Grunern), Lämmlin-Schindler und Sommerhalter (beide Mauchen), Landmann und Wiesler (beide Staufen), Löffler (Wettelbrunn), Marget, Zotz, Zähringer und Walz (alle Heitersheim), Noll (Seefelden), Rieger (Betberg), Ruser (Lörrach), Claus Schneider (Weil), Dr. Schneider (Zunzingen), Martin Wassmer (Schlatt)

Titelbild: Die Gruppe Markgräfler Weingüter e.V. lädt am 28. und 29. Mai zur 9. Markgräfler Weinpromenade ein (Foto: Markgräfler weingüter e.V.)

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