Adler Mannheim

Adler Mannheim 10 Tore am Freitagabend

7:3 Heimsieg gegen die Eisbären Berlin

Nachdem sich die Champions Hockey League am Dienstag für die Adler Mannheim erledigt hatte, ging es am Freitagabend gegen die Eisbären Berlin in der DEL am 20. Spieltag vor 13.136 Zuschauern weiter.
Zur Sirene waren die Gastgeber voller Elan auf dem Eis, brachten die Scheibe konstant tief und erhöhten den Druck auf das gegnerische Tor enorm. Nach sieben Minuten gab die Wand im Tor (Sebastian Dahm) nach und musste einen Treffer verzeichnen. Auslöser hierfür war Järvinnen, der die Scheibe von Wirth und Kapitän Goc erhielt, vor Dahm mit der Scheibe tänzelte und diese im Netzt platzierte. Auch weiterhin hielt Mannheim den Daumen auf der Partie, doch schluderten sie in der Rückwärtsbewegung und ließen sich vom Konter der Berliner überraschen. Mark Olver fälschte die Scheibe ab (16. Minute) und nahm Gustafsson sämtliche Chance auf ein Halten. In der 20. Minute hatten die Kurpfälzer sich in einer Unterzahlsituation zu beweisen, fingen die Scheibe ab und gingen zielgerichtet auf Dahm zu. Joonas Lehtivuori stand auf Höhe Bully und platzierte die Scheibe im Netz. Berlin war mit 18 zu 4 Torschüssen derartig defensiv, dass der Drang auf das Mannheimer Tor kaum zu sehen war. Für Die Gastgeber bedeutete das eine Führung zur Sirene – Zwischenstand 2:1.

In den mittleren 20 Minuten kam ganz unverhofft, wie bereits am vergangenen Sonntag, Dennis Reul zum Zug. Der Verteidiger holte an der blauen Linie aus und ließ die Scheibe im Netzt zappeln (26. Minute). Wenige Sekunden später (37. Minute) schob Nico Krämmer, der hinter dem Tor Stand, den Puck hinter Sebastian Dahm durch die Lücke. Als Mckiernan eine Auszeit auf der Strafbank nahm, bekam Rendulic die Scheibe im Querpass von Lehtivuori und traf zum 5:1 (38. Minute). Ein weiterer Treffer folgte dann in der 40. Spielminute, denn Matthias Plachta legte auf Zuspiel von Stützle und Huhtala eine weitere Scheibe hinter die rote Linie. Mit 30 zu 16 Torschüssen (aus Sicht der Gastgeber) verfestigte sich immer mehr die fehlende Präsenz der Gäste aus Berlin – Zwischenstand 6:1.

Im letzten Spielabschnitt gelang es Berlin aus dem Dornröschenschlaf zu erwachen. Dahm’s Zeit war gezählt und sein Kollege Franzreb sprang ein. Reichel gelang in der 43. Minute der zweite Treffer auf Gästeseite. Weitere zehn Minuten später nahm sich dann ebenfalls Olver dem Tore Schießen an und verkürzte. Alle Bemühungen der Hauptstädter nützten nichts. Mannheim behielt die Oberhand und die Führung bis zur Schlusssirene. In der 60. Minute reichte es noch für ein Empty Net Goal von Lehtivuori. Die Mannheimer Leistung basierte am Freitagabend hauptsächlich auf der erheblichen schlechteren Partie der Berliner Eisbären. Sicher waren jedoch drei weitere Punkte im Kampf um einen besseren Tabellenplatz – Endstand 7:3.

Text J. Bamberger / Bilder D. Glaser // CGRN

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