Adler Mannheim

Das war’s mit dem 2. Tabellenplatz

Düsseldorfer Hitparade – 2:6 Heimniederlage für Mannheim

Am 47. Spieltag der Deutschen Eishockey-Liga begegneten die Adler Mannheim im Duell Ahoi vs. Helau der Düsseldorfer EG am Freitagabend. Ein ganz besonderes Geschenk erhielt Dennis Reul,
der mit einer eigens für ihn erstellen Choreografie zur 11. Saison beim MERC gebührend gefeiert wurde. Auch das aktuelle Prinzenpaar wurde herzlich im Mannheimer Ufo begrüßt und eröffnete den Abend mit dem ersten Bully.
Die ersten 20 Minuten gehörten trotz 10 zu 4 Torschüssen dennoch den Gästen. Denn die Ausbeute der Düsseldorfer war erheblich größer. In der 13. und 14. Spielminute folgten zwei schnelle Einzüge in das Angriffsdrittel inklusive souveränen Abschluss (#90 Flaake 13. Minute / #14 Bukarts 14. Minute). Trotz vorangegangenem Powerplay der Gastgeber blieben die wirklich namhaften Chancen und die Spannung aus. Dieser Spielabschnitt ging eindeutig an Düsseldorf. Die Stimmung am Freitag nach Weiberfasching war mit musikalischer Unterstützung sehr närrisch – Zwischenstand 0:2.
Das Mitteldrittel brachte keine Neuerungen in Sachen Spielstand mit sich. Mannheim gelang es die Scheibe hinter Matthias Niederberger (#22 auch #18 auf #61) zu bekommen, allerdings wurde dieser Treffer aufgrund von Torhüterbehinderung nicht gewertet. Der Videobeweis bestätigte die Entscheidung der Unparteiischen – Pavel Gross hingegen war alles andere als zufrieden damit. Energetisch, körperbetont und laufintensiv waren definitiv keine Schlagworte für das Mannheimer Spiel. Ständige Fehlpässe, Unkonzentriertheit, komplizierte Spielaufbauten und eine regelrechte Angst vor dem Schießen hemmten die Effizienz und verhalfen nicht zur Führung – Zwischenstand 0:2.
Die letzten 20 Minuten hatten die Gästen Überhand gewonnen und somit den Sieg to go. Innerhalb kürzester Zeit legte die DEG einen Treffer nach dem anderen in Gustafssons Netz. Den Anfang machte Urbom (44. Minute), der als Katalysator für die Düsseldorfer Hitparade fungierte. Bereits eine Minute später legte Flaake nach, der den Querpass erhielt und ausholte. In Überzahl platzierte dann Ex-Adler Luke Adam zusätzlich bei Gustafsson (50. Minute) und erzielte somit das 0:6. Als wäre das der Glockenschlag gewesen, traten die Adler erstmalig augenscheinlich in das Rampenlicht. Mit Huhtala (52. Minute) und Stützle (53.) gewannen die Kurpfälzer am notwendigen Selbstvertrauen und liefen warm, allerdings 50 Minuten zu spät. Das Ruder rissen sie damit nicht wieder rum, setzten nur eine Duftmarke, die jedoch sehr schnell verflog – Endstand 2:6.
Insgesamt eine gesamtheitlich unbefriedigende Leistung aus Sicht des nun Drittplatzierten. Aufgrund der parallel verlaufenden Partie von Straubing mit einem Sieg kostete die inkonsequente Spielweise den zweiten Tabellenplatz. Weder die körperliche Stärke im Zweikampf, noch die mentale Stärke war aus Beobachtersicht mit Perspektive auf die Playoffs zufriedenstellend. 
Text J. Bamberger / D. Glaser // CGRN
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