Freitag 23. Januar 2026

Timo Blunck – Der Schlaf Fotograf

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Musik und Literatur im Dialog

Mit »Der Schlaf Fotograf« legt Timo Blunck sein drittes und bislang anspruchsvollstes Solo-Album vor – eine Sammlung musikalischer Kurzgeschichten, die von skurrilen, tragischen und ironischen Momenten des Lebens erzählen. Alle Songs und Texte stammen von ihm, die meisten Instrumente spielt er selbst, zudem übernimmt er Arrangement und Produktion. Unterstützt wird er unter anderem von den Box Horns (Jan Delay, Meute) und der leider viel zu früh verstorbenen Sängerin Regy Clasen, deren Stimme hier noch einmal zu hören ist.

Musikalisch bewegt sich »Der Schlaf Fotograf« zwischen 70er-Jahre-R&B und Fusion, inspiriert von Künstlern wie Steely Dan, Stevie Wonder und Miles Davis – stilistisch verspielt, mit feiner Beobachtungsgabe für Genre-typische Details.

Parallel dazu erscheint Bluncks neues Buch »Ein kleines Lied über das Sterben« (Emons), ein düsterer Kriminalroman über den einst gefeierten Mordermittler Tom Mangold. Schwer kokainsüchtig fristet er jetzt sein Dasein als Hundefänger in einer Laubenkolonie – bis ihn eine streunende Hündin zu einer Leiche führt. Er trifft auf eine betörend schöne Frau, die mehr als nur ein dunkles Geheimnis hat – und verliert sich in einem Strudel aus brutalem Mord und zerstörerischen Leidenschaften. Beide Werke erscheinen zeitgleich, drei Songs aus dem Album tauchen auch im Buch auf. Blunck zeigt einmal mehr, dass Musik und Literatur für ihn zwei Seiten derselben Erzählkunst sind.

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Mehr Informationen

Das Album ist, wie weitere Titel des Dussmann das Kulturkaufhaus Labels KulturManufaktur, sowie des Sublabels Edition DUR, am Standort Berlin Friedrichstraße und über den Onlineshop www.kulturkaufhaus.de erhältlich. Digital wird das Album auf allen üblichen Plattformen verfügbar sein.

Timo Blunck
Der Schlaf Fotograf

Label: KulturManufaktur
VÖ: 20.06.2025
Genre: Jazz-Pop, Seventies-R&B, Fusion
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Auf Apple Music anhören

Timo Blunck 

Der 1962 in Buchholz in der Nordheide geborene Musiker, Komponist, Produzent und Autor wurde in den 1980er Jahren als Bassist der Band Palais Schaumburg bekannt, die 1981 vom Label Mute Records unter Vertrag genommen wurde und als Vorgruppe für die Labelkollegen von Depeche Mode spielte. Sie waren einer der ersten Acts in Manchesters The Hacienda und traten in der Danceteria in New York auf. Anton Corbijn drehte 1983 sein erstes Musikvideo für deren Single »Hockey«. Vorab veröffentlichte Blunck mit seiner Gruppe Die Zimmermänner, mit der er bis heute aktiv ist, eine erste Single bei Alfred Hilsbergs Zick Zack Label. Von 1985 bis 1990 war Blunck Sänger und Songschreiber der Hamburger Pop-Band Grace Kairos, bevor er in London ein eigenes Musikstudio eröffnete. Nach längeren Aufenthalten in England und den USA lebt und arbeitet er in Hamburg und Berlin. Seit 2001 betreibt er dort die Firma BLUT, die Musik für Film, Werbung und Events produziert. 2018 veröffentlichte Blunck seinen Debütroman »Hatten wir nicht mal Sex in den 80ern?«, der auch damals schon mit einem Musikalbum verwebt war. Ebenso wie sein zweiter Roman »Die Optimistin« (2021), für den Blunck die Protagonistin Charlie Keller, die laut Buch Ende der 70er Jahre ein Schlagerstar in der DDR war, musikalisch zum Leben erweckte. Seit 2024 ist Blunck wieder in der Lüneburger Heide beheimatet.

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