Freitag 27. Februar 2026

Glücksgefühle-Festival 2025: Ein Samstag voller Beats, Sonne und Überraschungen am Hockenheimring

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Der zweite Festivaltag begann unter grauem Himmel. Schon am frühen Morgen legte sich feiner Nieselregen über den Hockenheimring und ließ die Wiesen glitzern. Doch das Wetter zeigte sich gnädig: Gegen Mittag verzogen sich die schweren Wolken und machten Platz für einen freundlichen Mix aus Sonne und Wolken. Für die Besucherinnen und Besucher, die sich an diesem Samstag auf den Weg zum Glücksgefühle-Festival 2025 gemacht hatten, war das die perfekte Ausgangslage für einen langen Tag voller Musik, Tanz und unvergesslicher Momente.

Früher Auftakt und erste Highlights

Als sich um 14 Uhr die Tore zu den drei großen Bühnen – Cloud 9Dopamin und Euphoria – füllten, legte sich sofort Festivalatmosphäre über das Areal. Auf der Cloud 9 Stage eröffnete Glockenbach mit einem energiegeladenen Set, das Electro-Pop und Deep House mühelos verband. Nebelschwaden stiegen in die noch kühle Luft, während das Publikum von Anfang an jede Bassline feierte. Nahtlos übernahm VIZE, deren druckvolle Drops das erste große Kollektiv-Jubeln des Tages auslösten. Die tanzenden Menschen vor der Bühne verwandelten den Hockenheimring in ein wogendes Meer aus Armen und bunten Fahnen.

Gleichzeitig schallten von der Dopamin Stage die ersten Brass-Klänge herüber. Knallblech und die Grüngürtelrosensorgten für ausgelassene Partystimmung, bevor Julian Sommer mit seinem augenzwinkernden Party-Schlager den Nachmittag in Richtung Après-Ski-Feeling schob. Das Publikum war von Beginn an bunt gemischt: Familien mit Kindern, eingefleischte Clubgänger, Hip-Hop-Fans und Neulinge, die das Festival zum ersten Mal erlebten.

Nachmittags zwischen Electro und Hip-Hop

Gegen 16 Uhr wurde es auf der Cloud 9 Stage ernst: David Puentez schickte donnernde Bässe über das Gelände, ehe Neelix mit seinem typischen Progressive Trance die Menge in Trance versetzte. Die tiefen Kickdrums ließen den Asphalt beben und markierten den Übergang in die Dämmerung. Wer eine Pause brauchte, zog weiter zur Euphoria Stage, wo Badmómzjay mit selbstbewusstem Deutschrap und eindrucksvoller Bühnenpräsenz begeisterte. Kurz darauf verzauberte Paula Hartmann das Publikum mit poetischen Texten und einer Mischung aus Indie-Pop und urbanem Sound – ein perfekter Kontrast zu den treibenden Beats der Hauptbühne.

Parallel zog Harris & Ford an der Dopamin Stage alle Register. Ihre Mischung aus Hardstyle und Partyhits heizte der Menge ordentlich ein, bevor Ski Aggu das Publikum mit seinem augenzwinkernden Straßenrap in Ekstase versetzte. Schon hier zeigte sich, wie vielseitig der Samstag auf dem Glücksgefühle-Festival 2025 in Hockenheim war: Electro, Rap, Pop und Schlager verschmolzen zu einem einmaligen Klangteppich.

Abenddämmerung und Main-Acts

Als die Sonne langsam hinter den Tribünen verschwand, übernahm Robin Schulz die Cloud 9 Stage. Mit ikonischen Hits wie „Sugar“ und „Prayer in C“ (Remix) sorgte er für eine magische goldene Stunde. Der Himmel färbte sich rosa, während unzählige Smartphone-Lichter wie Sterne über dem Publikum glitzerten. Anschließend zog Steve Aoki alle Register: Konfettikanonen, LED-Wände und natürlich die legendären Tortenwürfe – der US-DJ lieferte ein Spektakel, das alle Erwartungen übertraf.

Auf der Euphoria Stage war währenddessen Nico Santos mit samtiger Stimme und Chart-Hits der Publikumsliebling. Kurz darauf stand die Bühne Kopf, als SIDO mit Klassikern wie „Mein Block“ und „Bilder im Kopf“ die Menge vereinte. Die Fans feierten jede Zeile, während auf der Dopamin Stage Finch seine unverwechselbare Mischung aus Techno und Rap zum Besten gab. Als später Mia Julia das Zepter übernahm, verwandelte sich die Bühne endgültig in eine XXL-Mallorca-Party.

Höhepunkte bis tief in die Nacht

Mit Einbruch der Dunkelheit nahm die Spannung spürbar zu. Um 21:15 Uhr betrat Armin van Buuren die Cloud 9 Stage und entführte die Fans auf eine hypnotische Trance-Reise. Seine Sets, präzise aufgebaut und voller Energie, ließen die Nacht über dem Hockenheimring leuchten. Lasershows und Pyrotechnik verwandelten das Gelände in ein visuelles Feuerwerk, während unzählige Hände in den Nachthimmel ragten.

Den krönenden Abschluss auf der Euphoria Stage lieferten die Black Eyed Peas. Mit globalen Hits wie „I Gotta Feeling“ und „Where Is The Love?“ rissen sie das Publikum bis zur letzten Minute mit. Die Energie war elektrisierend, die Menge sang jede Hookline lauthals mit – ein Finale, das den Samstag unvergesslich machte.

Überraschung zum Schluss: Ayliva für 2026 bestätigt

Als die letzten Beats verklangen, folgte noch ein besonderer Moment: Beim Closing Ritual wurde Ayliva als erster Headliner für das Glücksgefühle-Festival 2026 enthüllt. Unter Jubel und Feuerwerk gaben die Veranstalter bekannt, dass das nächste Festival vom 3. bis 6. September 2026 erneut am Hockenheimring stattfinden wird. Der Vorverkauf startet am Mittwoch, 17. September 2025, um 18 Uhr – ein Detail, das sich die Fans sofort notierten.

Der Samstag des Glücksgefühle-Festivals 2025 war ein Fest der Kontraste und ein Beweis für die Vielseitigkeit der modernen Musiklandschaft. Vom kühlen Nieselregen am Morgen bis zum leuchtenden Sternenhimmel in der Nacht erlebten die Besucherinnen und Besucher ein Feuerwerk aus Electro, Hip-Hop, Pop und Schlager. Die Kombination aus internationalen Stars wie Armin van BuurenSteve Aoki und den Black Eyed Peas sowie deutschsprachigen Acts wie SidoPaula Hartmann oder Mia Julia machte den Tag zu einem musikalischen Abenteuer. Wer nicht dabei war, sollte sich den Termin für 2026 jetzt schon vormerken – denn das Glücksgefühl am Hockenheimring hat gerade erst begonnen.

Fotos & Text © by Boris Korpak | bokopictures

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