Da sich so langsam, aber sicher der Herbst zeigt, war es auch kein Wunder, dass man den Weg zum LKA Longhorn Stuttgart im Regen
Aber das lohnte sich allemal, da Lacuna Coil auf ihrer „Sleepless Empire“ vorbeischauten.
Als Support hatten sie die US-Amerikanische Band NONPOINT mit dabei.
Die Jungs wissen einfach, wie man gute Stimmung verbreitet. Unter der Woche sind die Konzerte meist weniger besucht, aber den gut 500 Besuchern gefiel der groovige Sound – ein klein wenig inspiriert von der Band Korn.
Nach ein paar Songs waren die Besucher gut ausgewärmt und Sänger Elias verkündete freudestrahlend, dass es das LKA Longhorn schon 40 Jahre gäbe und sie die Ehre hätten, sich dort mit in die bereits gespielten Bands einreihen zu dürfen. Nicht nur eigene Songs waren in der Setlist vorhanden, auch ein Cover von „In the Air Tonight – Phil Collins“ gab. Die Band zum Besten.
Nach 50 Minuten Spielzeit und völlig erschöpft, aber happy verließen die Bandmitglieder die Bühne. Um 21:10 Uhr dann war es endlich Zeit für den Headliner des Abends.
Lacuna Coil starteten nach einem epischen Intro mit ihrem Opener „Reckless“; direkt gefolgt von „Hosting The Shadow“, welcher sich auf der neusten Platte „Sleepless Empire“ befindet.
Besonders Frontfrau Cristina Scabbia machte einen glücklichen Eindruck und verzauberte von Sekunde eins an die Fans mit ihrer tollen Stimme und Ausstrahlung. Auch Sänger Andrea Ferro ließ seine starken Vocals und besonders langen Screams hören.
Die Italiener waren seit 2019 nicht mehr auf Tour und der letzte Auftritt in Stuttgart war au Dieser tatsächlich auch im LKA. So war es kein Wunder, dass die Fans Klassiker, wie „Blood, Tears, Dust“ lautstark mitsangen, aber auch textsicher beim neuen Album waren. Mit „Nothing Stands in Our Way“ gab die Band nochmal Alles und verabschiedete sich von der Bühne…allerdings nur von kurzer Dauer, denn sie hatten sage und schreibe noch vier Zugaben! Mit der durchgehend guten Stimmung, trotz der relativ wenigen Besucher, war es dennoch ein toller Abend mit zwei starken Bands.
Text & Fotos © by Daniel Selke









































