Mittwoch 28. Januar 2026

Dead End Dreams & lebendige Emotionen – Ein Abend mit Diary of Dreams

Meistgelesene Artikel

- Anzeige -spot_img
- Anzeige -spot_img

Diary of Dreams ist eine besondere Band für mich. Dank ihnen habe ich vor vielen Jahren die Schwarze Szene für mich entdeckt. Und das ist nun schon 20 Jahre her. In dieser ganzen Zeit hat mich die Band nie enttäuscht – weder musikalisch noch live. Deswegen ist es absolut kein Wunder, dass ich mich am Sonntag, dem 16. November, in der Frankfurter Batschkapp wiederfand. Kurz vor der Tour, am 31.10.25, hat die Band die neue EP „Dead End Dreams (Chapter 1)“ veröffentlicht, und einige Songs daraus konnten wir an diesem Abend schon live erleben.

Pünktlich um 20 Uhr kamen Auger auf die Bühne. Frontmann Kyle Blaqk war ein richtiger Eyecatcher in seinem schwarzen Kilt und mit seiner ganzen Ausstrahlung. Schon mit dem ersten Song hatte er das Publikum auf seiner Seite – die Leute sangen, tanzten und feierten. Die halbe Stunde ihres Auftritts war leider sehr schnell vorbei, aber ich bin mir sicher, dass wir von Auger noch öfter hören werden.

Nach dem Umbau war es Zeit für Diary of Dreams, die Bühne zu betreten. Die Show startete mit „Kein Allein“ und „The Chemistry of Pain“ von der neuen Platte – und der erste Song ist mein persönlicher Favorit. Danach kam „Chemicals“, ein Kultsong, der bei keinem Auftritt fehlen darf. Überraschend standen an diesem Abend fünf Musiker auf der Bühne. Ob der junge blonde Mann künftig fest zur Bandbesetzung gehören wird, wird die Zeit zeigen; momentan steht er jedenfalls noch nicht auf der Liste der Bandmitglieder.

Es ist immer schwer, die Shows von Diary of Dreams zu beschreiben und in Worte zu fassen. Man muss sie fühlen – all diesen Schmerz, die Gänsehautmomente, die Energie, die Adrian Hates von der Bühne ausstrahlt. Die Setlist war ausgewogen und bot eine gute Mischung aus alten und neuen Songs. Den krönenden Abschluss bildeten „Butterfly:Dance!“, mein herzallerliebster Song aller Zeiten „Undividable“, „A Day in December“ und  „Ikarus“.

Auch nach zwei Jahrzehnten beweisen Diary of Dreams, dass ihre Musik zeitlos ist. Dieser Abend war nicht nur ein Konzert, sondern ein intensives Wiedersehen mit einer Band, die mich auf meinem Weg begleitet und geprägt hat.

Text und Bilder by Daria Tessa

Auger

Diary Of Dreams

- Anzeige -spot_img

Neuste Artikel