Die Linzer Indie-Punks HYPERDOG melden sich lauter, wilder und ehrlicher denn je zurück! Nach ihrer gefeierten Single „Smartphone“ und unzähligen explosiven Live-Shows steht nun das neue Studioalbum „Dog Days“ in den Startlöchern – VÖ: 5. Dezember 2025.
Mit ihrer aktuellen Single „Depressed“ zeigen HYPERDOG einmal mehr, wie kompromisslos sie Energie, Emotion und Haltung vereinen. Zwischen 80er-Jahre-Hardcore und Post-Punk schaffen sie einen Sound, der gleichzeitig roh, melancholisch und absolut zeitgemäß ist.
Wir haben mit der Band über ihr neues Album, ihre kreative Entwicklung und die Kraft der Musik in schwierigen Zeiten gesprochen.
Euer neues Album „Dog Days“ erscheint am 5. Dezember – was war der zentrale Gedanke oder das Gefühl, das euch beim Schreiben der Songs begleitet hat?
Einen zentralen Gedanken gab es eigentlich nicht. Das Album dreht sich eher um alltägliche Dinge und Gedanken, die mich in den Monaten, in denen es entstanden ist, beschäftigt haben.
Eure aktuelle Single „Depressed“ hat eine starke emotionale Tiefe. Wie wichtig ist euch Verletzlichkeit in eurer Musik?
Ich halte es für wichtig, offen über Gefühle zu sprechen, statt sie in sich hineinzufressen.
Wenn man euch hört, spürt man sofort diese Mischung aus 80s Hardcore und düsterem Post-Punk – wie ist dieser Sound entstanden?
Der Sound entstand, als ich versucht habe, schnelle Punk-Riffs à la Minor Threat mit den Melodien von Bands wie Basement oder Title Fight zu mischen. Ob das wirklich geklappt hat? Keine Ahnung – aber who cares, haha.
„Dog Days“ klingt nach einem sehr persönlichen, aber auch kämpferischen Albumtitel. Was bedeutet er für euch?
Für mich fasst der Titel die Zeit, in der ich das Album geschrieben habe, zusammen. Das Cover, das von meinem guten Freund Kalle (IG: @Chrizao) gezeichnet wurde, bringt das meiner Meinung nach sehr schön auf den Punkt.
Nach „Frog Mountain“ und der EP „Tales From The Mountain“ – wie würdet ihr eure musikalische Entwicklung bis jetzt beschreiben?
Der Sound hat sich definitiv weiterentwickelt – rauer, aber zugleich strukturierter und dynamischer. Diese Veränderung zeigt sich auch live: Inzwischen spielen wir zu viert und haben einen Synthesizer dabei, was dem Ganzen eine neue Tiefe gibt.
Ihr habt bereits Shows in ganz Europa und sogar Australien gespielt – wie prägen diese internationalen Erfahrungen euren kreativen Prozess?
Es ist total spannend, wie viele interessante und kreative Menschen man auf diesen Reisen trifft. Ihre unterschiedlichen Herangehensweisen beim Songwriting und Recording, ihre Motivation zum Musizieren – all das nimmt man auf, reflektiert es und nimmt Dinge für sich selbst mit.
Punk war immer auch ein Statement – wie seht ihr die Rolle von Punk heute, im Jahr 2025?
Für mich geht es beim Punk darum, den Status quo zu hinterfragen und selbst aktiv zu werden. Ob ich eine Band starte, ein Zine herausbringe oder Shows booke, um eine Szene zu schaffen – gerade heute, 2025, ist das wichtiger denn je.
Henry Rollins hat euch in seiner Radioshow gefeatured – wie war das für euch, als Legende des Hardcore plötzlich auf euch aufmerksam wurde?
Das war für uns natürlich richtig cool und eine große Ehre.
Wenn ihr eure Musik in drei Worten beschreiben müsstet – welche wären das?
Energiegeladen, laut, ehrlich
Zum Abschluss: Worauf dürfen sich die Fans bei eurer kommenden Tour und beim neuen Album „Dog Days“ ganz besonders freuen?
Wir haben natürlich neue Songs im Gepäck – und vielleicht noch die eine oder andere Überraschung.
Ein riesiges Dankeschön an HYPERDOG für dieses spannende und ehrliche Gespräch! Wir wünschen euch von Herzen alles Gute für die Veröffentlichung von „Dog Days“ und viele unvergessliche Konzerte – möge der Dezember laut, wild und voller Energie werden! Interview by CK
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Mehr InformationenHYPERDONG 2025 Bild © Diego Sanchez



