The Lovekiller sind eine alternative Dark-Rock-Band, die sich an der Schnittstelle von düsterer Rockästhetik, Metal und bekenntnishafter Lyrik bewegt. Mit „STOP PROMPT MUSIC“ präsentiert die Band ein besonderes Release.
Dabei handelt es sich nicht um einen Song, sondern um ein bewusstes Statement und eine öffentliche Haltung – eine direkte Reaktion auf eine Industrie, die lebendige Kreativität zunehmend durch künstlich generierte Inhalte ersetzt.
Mit diesem Release nutzen The Lovekiller Musik als Form des Protests – gegen Songs, die durch Prompts statt durch echte Anstrengung entstehen, und gegen die Illusion von Urheberschaft ohne menschliche Beteiligung.
„Wir richten uns nicht nur an die Hörer:innen, sondern direkt an Musiker:innen“, sagen die Bandmitglieder Valerie und Alex. „Wir wollen auf die Grenze zwischen einem Werkzeug und der Ersetzung von Kreativität aufmerksam machen. Wir treten offen für die menschliche Stimme, den Schmerz und die gelebte Erfahrung in der Musik ein.“
„STOP PROMPT MUSIC“ ist kein Versuch, den Fortschritt aufzuhalten. Es ist eine Erinnerung daran, dass Kunst dort beginnt, wo ein Mensch fühlt und Risiken eingeht – und nicht dort, wo ein Algorithmus Kreativität imitiert.
THE LOVEKILLER — STOP PROMPT MUSIC
Das ist kein Release. Das ist ein Statement.
Heute veröffentlichen wir nicht einfach nur eine neue Single – das ist ein Protest gegen die Ersetzung von Kreativität. Es ist unser Appell an Musiker und Hörer!
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Die Versuchung, schnelle Ergebnisse zu bekommen, ist heute gefährlich bequem geworden. Es reicht, einen kurzen Prompt einzugeben – und eine Minute später erhältst du einen „fertigen Song“ mit Drums, Bass, Gitarren, Gesang und sogar Text. Und der Mensch, der das generiert hat, nennt sich bereits Artist.
Ist das nicht paradox? – Einen Track zu präsentieren mit den Worten „Schaut, was ich gemacht habe“, obwohl du in Wirklichkeit nichts gemacht hast. Du hast nicht nur die Hörer, sondern auch dich selbst belogen.
Ehrlich gesagt, wir sind es leid, dass wir heute, wenn wir die Release-Playlists neuer Artists öffnen, in den Texten den klaren Stil von ChatGPT erkennen.
Und am meisten nervt, dass die massenhafte Faulheit und kreative Impotenz, versteckt hinter dem Wort „Fortschritt“, zum verdammten Mainstream geworden ist.
Natürlich kann man einwenden: „Fortschritt lässt sich nicht aufhalten. KI ist nur ein Werkzeug.“ Das stimmt – der Fortschritt ist tatsächlich weit vorangeschritten, und heute kann man einen Track in Studioqualität direkt im eigenen Schlafzimmer aufnehmen.
Aber KI vereinfacht nicht das Schaffen von Kunst – sie schafft sie statt dir! Und du präsentierst lediglich die Arbeit eines anderen, synthetisch generiert.
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Das Cover ist die Fortsetzung der Musik. Es ist ein Bild, das für immer mit dem Werk verschmilzt. Man denke nur an Nevermind, Abbey Road, das Black Album.
Wir hören den Namen – und sofort erinnern wir uns an die Songs und das visuelle Bild. So funktioniert echte Kunst!
Darum nervt es so sehr, dass inzwischen jeder dritte neue Release ein Cover aus MidJourney hat.
Wir sind ebenfalls eine junge Band und auch wir haben keine Star-Budgets für Fotografen oder Künstler. Aber jeder hat doch ein Smartphone mit einer hervorragenden Kamera!
Seit wann, zum Teufel, dient fehlendes Geld als Rechtfertigung für fehlende Ideen?
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Der Mensch braucht den Menschen. Songs sind ein direkter Überträger der Emotionen, der Spannung, der Stimmung des Autors. KI ist nur in der Lage, einen toten Song zu erzeugen – einen, der keinerlei Mitgefühl beim Hörer auslöst. Und ein Musiker, der tote Musik generiert, ist ein fauler Betrüger.
Und der größte Irrtum ist zu glauben, dass der Hörer „es nicht merken wird“.
Solche Musik verändert nichts und beeinflusst niemanden! Man kann sich kaum ein Paar vorstellen, das für den Hochzeitstanz einen KI-Song auswählt, oder? Wenn du nichts erschaffst, bist du kein Autor – du bist ein Interface. Denn ein Autor ist jemand, der etwas zu sagen hat, nicht jemand, der etwas generieren kann.
WAS SCHLAGEN WIR VOR?
Echte Musik ist nicht perfekt, aber sie lebt – und genau darin liegt ihr Wert! Erinnert ihr euch daran, wie sich die Videos aus Adeles Tourneen im Netz verbreitet haben, in denen sie regelmäßig einige Töne verfehlt?
Und die Kommentare waren nicht böse – sondern begeistert! Weil die Menschen sich nach lebendigem Sound ohne Autotune und sterile Studio-Politur sehnen.
Erinnert ihr euch daran, wie Lars Ulrich von Metallica spielt? Wie viele Diskussionen es über die Qualität seines Spiels gibt…
Und trotzdem dauern ihre Tourneen jahrelang und ziehen auf jedem Stadion Hunderttausende an. Die Wahrheit ist: Menschen brauchen lebendige Kunst, keine sterile Playback-Spur und keine Simulation „live gespielter Musik“.
Und wir schlagen den Artists einen einfachen und ehrlichen Schritt vor:
Wenn ihr diese Haltung teilt – veröffentlicht euren „unperfekten Take“ in euren sozialen Netzwerken.
Das kann ein Video aus der Probe sein, ein missglückter Studiotake, ein Training zu Hause – völlig egal!
Darin steckt das Leben, darin steckt die Ehrlichkeit!
Vielleicht ist es genau das — unvollkommen zu sein, was Kunst eigentlich ausmacht.
Lasst es uns tun – zur Unterstützung echter Musik!
#stoppromptmusic #spm



