Freitag 23. Januar 2026

Veronica Fusaro kehrt zurück. Neue Tourdaten. Neuer Lyric Clip. Zehn Jahre Suche nach Verbindung.

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Nach einer krankheitsbedingten Pause im Dezember meldet sich Veronica Fusaro mit klarer Stimme zurück. Der Jahresstart bringt gute Nachrichten. Die abgesagten Deutschland Shows werden im April nachgeholt. Der Moment ist bewusst gewählt. Fusaro feiert 2026 ihr zehnjähriges Bühnenjubiläum. Die Tour wird damit mehr als ein Nachholen. Sie wird ein Statement.

Im April spielt sie drei Clubshows in Deutschland. Am 6. April in Hamburg in der Hebebühne. Am 7. April in Berlin im Prachtwerk. Am 8. April in Frankfurt im Ponyhof Club. Kleine Räume. Nähe. Konzentration auf Songs und Texte. Genau dort funktioniert Fusaros Musik am stärksten.

Im Gepäck ist ihr aktuelles Album Looking For Connection. Erschienen am 24. Oktober 2025. Das Album wirkt wie ein Gegenentwurf zur permanenten Erreichbarkeit. Es fragt nicht nach Reichweite. Es fragt nach Echtheit. Fusaro beschreibt ein Lebensgefühl der Postmoderne. Dauernd verbunden. Emotional oft allein. Sie benennt das ohne Pathos. Direkt. Persönlich. Selbstkritisch.

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Passend dazu ist jetzt ein neuer Lyric Clip erschienen. Little Too Much. Ein Song, der sich leicht anfühlt und trotzdem tief trifft. Die Zeilen sind eingängig. Der Kern ist ernst. Es geht um Mut zur Verletzlichkeit. Um das Aushalten von Nähe. Um den Wunsch, nicht perfekt zu sein. Der Clip lädt zum Mitgehen ein. Zum Mitsingen. Zum Tanzen im Wohnzimmer. Und gleichzeitig zum Innehalten.

Musikalisch verbindet das Album Indie Pop mit Rock und Soul. Funky Arrangements treffen auf Schwermut. Lebensfreude steht neben Zweifel. In Gold Rush nutzt Fusaro den historischen Goldrausch als Bild für den heutigen Drang nach Anerkennung. Schnell. Glänzend. Gefährlich. Slot Machine stellt die einfache Frage. Why do I feel so down. Eine Frage, die viele kennen. Jealousy und Little Too Much verhandeln Überforderung und Selbstoptimierung. Tomorrow’s Coming stellt die Grenze. How much more can I take.

Live entfalten diese Songs eine besondere Wirkung. Fusaro ist präsent. Nahbar. Konzentriert. Sie hat das auf großen Bühnen bewiesen. Glastonbury. Montreux Jazz. Gurtenfestival. Als Support von Mark Knopfler in Nîmes. Und auf Europa Tourneen. Trotzdem bleibt ihre Stärke der direkte Kontakt. Das Gefühl, dass hier jemand nicht performt, sondern erzählt.

Looking For Connection ist ein nächster Meilenstein. Nach dem Debüt All The Colors of the Sky. Top 5 der Schweizer Charts 2023. Kulturpreis der Stadt Thun. 2025 wurde Fusaro von IMPALA als eine der 100 Artists to Watch gewählt. Am 1. Januar 2026 eröffnete sie die London New Year’s Day Parade. Exakt zehn Jahre nach ihren ersten Veröffentlichungen mit der selbstproduzierten EP Lost In Thought.

Dieses Jubiläum wirkt schlüssig. Fusaros Musik war von Anfang an auf Verbindung ausgerichtet. Nicht als Schlagwort. Sondern als Haltung. Die April Shows zeigen das sehr konkret. Drei Abende. Drei Städte. Ein Album, das Nähe sucht und live findet.

Live Termine

06.04. Hamburg. Hebebühne

07.04. Berlin. Prachtwerk

08.04. Frankfurt. Ponyhof Club

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