Es war ausgerechnet der Song „I Believe“, mit dem KAMRAD 2022 seinen großen Durchbruch im internationalen Showbiz feierte. Fast wie eine Art Mantra verwandelte sich der Songtitel in eine selbsterfüllende Prophezeiung und wurde mit mehr als 300 Millionen Streams, mehreren Gold- und Platin-Awards zu einem europaweiten Chart- Phänomen. Es folgen Hits wie „Feel Alive“ und „Be Mine“ – vor allem letzterer ein eindrucksvoller Beleg dafür, dass KAMRAD längst zu den Künstlern gehört, die man unbedingt auf dem Radar haben muss: Über 50 Millionen Mal gestreamt, hielt sich der Song wochenlang in den Top 10 der deutschen Charts, war 6 Wochen auf #1 der deutschen Airplaycharts, eroberte die Airplay-Spitzen in Ländern wie Italien, Österreich, Ungarn und Tschechien, schaffte es bis in die Top3 der Schweizer-, die Top 5 der europäischen Radiocharts und avancierte weltweit zu einem der meistgesuchten und meistgespielten Tracks des Jahres.
Nun könnte man meinen, der Singer- /Songwriter mit dem spitzbübischen Charme eines großen Jungen lehne sich zurück und surfe entspannt auf seiner gigantischen Erfolgswelle. Doch das wäre nur die halbe Wahrheit, denn inmitten des ganz normalen Wahnsinns des Pop-Zirkus versucht der 28- Jährige vor allem eins – nicht zu vergessen, worum es geht: Spaß zu haben, zu genießen und sich selbst nicht allzu ernst zu nehmen. Und genau daraus entsteht die ehrliche Erkenntnis, die sich wie ein roter Faden durch seine neue EP zieht, nämlich, dass er die meiste Zeit einfach nur versucht, nicht durchzudrehen.
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Mehr Informationen„Trying Not To Panic“ versteht sich als eine Art Momentaufnahme und jongliert mit dem Spannungsgefüge zwischen großen Erfolgen, wachsenden Erwartungen und eigenen Zweifeln – und wie es dem Künstler immer wieder gelingt, zu dem zurückzufinden, was zählt: Musik. Doch vielmehr als das Chaos beschreibt „Trying Not To Panic“ den Versuch, Balance zu halten: zwischen Adrenalin und Bodenhaftung, Druck und Selbstironie, Überforderung und Glücksgefühlen, die ihn daran erinnern, warum er all das so liebt.
Bereits 2024 war KAMRAD mehr unterwegs als zuhause – tourte in über sieben europäischen Ländern, spielte auf den wichtigen Festival-Bühnen und dominierte nachhaltig die Radiolandschaft weit über die deutschen Ländergrenzen hinaus. Als Coach der 14. Staffel von The Voice of Germany überzeugte er mit ehrlicher Authentizität ein Millionen-Publikum vor den Bildschirmen. Dass zu seinem Erfolg seit Neuestem auch Nominierungen für so wichtige Musikpreise wie den Bambi oder die 1Live Krone und damit die Notwendigkeit von Blitzlichtgewittern und unzähligen Interviewschleifen auf roten Teppichen gehören, ist ein Umstand, den KAMRAD als Teil des Showbiz in Kauf nimmt – ein höflich absolvierter Pflichtteil, für den er sich mit der Aftershowparty als Kür belohnt.
Viel wichtiger als die unzähligen Klicks in den sozialen Netzwerken oder Auszeichnungen, sind für KAMRAD echte Begegnungen und dass die Menschen das Gefühl haben, dass sie mit ihm einen richtigen guten Tag haben könnten. Humor, Leichtigkeit gepaart mit Professionalität – das ist nicht nur Tims Anspruch im normalen Leben, sondern vor allem auch als Musiker. Das ist ihm beim Entstehungsprozess der neuen Songs für die EP „Trying Not To Panic“ noch einmal mehr bewusst geworden. „‚Trying Not To Panic‘ beschreibt im Grunde mein Leben, wie es gerade ist und den Versuch, darauf klarzukommen“, wagt Tim einen Erklärungsversuch. „Also, sei es der Erfolg eines Songs, ein krasses Konzert zu spielen oder irgendwas total Verrücktes passiert in meinem Privatleben. Im Grunde versuche ich einfach nur, bei all dem nicht die Fassung zu verlieren – aber natürlich mit einem Augenzwinkern.“
Mit der vier neue Songs umfassenden Veröffentlichung -mit insgesamt fünf Tracks- beginnt gleichzeitig ein neues musikalisches Kapitel. Während der Sound der ersten beiden EPs stark von gitarrengetragenem Electro-Pop geprägt war, erweitert KAMRAD das Spektrum seines Sounds nun spürbar: mehr Synthesizer, mehr 2000er-Indie-Pop-Einflüsse, mehr Mut zu großen Melodien. Die neuen Songs tragen deutliche Spuren jener Bands, die er liebt, während sein unverkennbarer Vocal-Sound dafür sorgt, dass sie dennoch eindeutig weiterhin nach KAMRAD klingen.
Entstanden sind die Songs mit demselben Team, mit dem KAMRAD schon von Anfang an zusammenarbeitet. „Trying Not To Panic“ wird ihrem Anspruch, sich und den Sound stetig weiterzuentwickeln gerecht: Der Spagat zwischen eingängigen Melodien, pointierten Texten und einem Soundbild, das gleichzeitig zeitgemäß und bewusst zeitlos gedacht ist, gelingt mühelos und beweist, dass Kamrad sein Handwerk versteht. Ein Handwerk, das er von der Pike auf lernt, als der kleine Steppke im Alter von vier Jahren seine erste Gitarre geschenkt bekommen hat. Seitdem gab es immer nur einen Plan: Musik zu machen. Erst unbewusst, dann unverhandelbar. „Es gab keinen Plan B. Das war einfach mein Weg und den musste ich halt gehen“, erinnert sich der Künstler aus dem rheinländischen Velbert. Die nicht immer einfachen Jahre vor seinem großen Durchbruch waren eine unglaublich wichtige Zeit – für Ihn als Persönlichkeit, auch für ihn als Künstler. Heute ist es ein wichtiger Teil seiner Biografie, durchgehalten und nicht aufgegeben zu haben.
„Trying Not To Panic“ ist eine EP voller Klarheit, Selbstironie, Widersprüche und Wachstum. Ein auf regendes Pop-Statement, das Mut macht, Fehler erlaubt und daran erinnert, dass man nicht perfekt sein muss, um den nächsten Schritt zu gehen. Dafür liefert seine Geschichte den besten Beweis, denn heute zählt KAMRAD zu den spannendsten Popstimmen und vielversprechendsten Künstlern Europas – nicht trotz seiner Unsicherheiten, sondern vor allem auch wegen ihnen. Ab Februar ist KAMRAD wieder auf Tour durch mehrere europäische Städte.
KAMRAD LIVE 2026



