ALMANAC mit Victor Smolski bei der Kingslayer Tour 2019 auf der Bühne

ALMANAC begeistern auf der „Kingslayer Tour 2019“ im Musikclub

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Ein Abend zwischen Nachwuchs, Heimspiel und Metal-Geschichte

Mittwochabend, Metalzeit. ALMANAC näherten sich gemeinsam mit NEWLEVEL und Enemy Inside dem letzten Deutschland-Termin ihrer „Kingslayer Tour 2019“. Ein Konzertabend mit drei unterschiedlichen Bands, der zeigte, wie verschieden die Wege innerhalb der Rock- und Metal-Szene sein können.

Den Anfang machten NEWLEVEL bereits um 18:30 Uhr. Zu diesem Zeitpunkt war der Club noch eher überschaubar gefüllt. Davon ließ sich die Band allerdings nicht beeindrucken. Die Musiker spielten mit voller Energie und gaben alles, als würde vor ihnen eine riesige Festivalmenge stehen.

Enemy Inside sorgen beim Heimspiel für Stimmung

Gegen 19:30 Uhr betraten Enemy Inside die Bühne. Schnell wurde deutlich: Viele Besucher waren an diesem Abend vor allem wegen der lokal ansässigen Band gekommen.

Die Stimmung zog sofort an. Das Publikum feierte, sang mit und zeigte, dass die Band in ihrer Heimat bereits eine starke Fanbasis besitzt. Ein Heimspiel bringt natürlich einen gewissen Vorteil mit sich, doch Enemy Inside mussten sich nicht verstecken. Wer die Band vorher noch nicht kannte, bekam schnell einen Eindruck davon, welches Potenzial in der Gruppe steckt.

Victor Smolski präsentiert ein Best Of seiner Karriere

Um 20:30 Uhr war es dann soweit: ALMANAC betraten die Bühne und legten direkt los. Im Mittelpunkt stand Gitarrist und Mastermind Victor Smolski, der nach mehreren Besetzungswechseln wieder eine feste Formation gefunden hatte, die auf der Bühne bestens harmonierte.

Die „Kingslayer Tour 2019“ war für Fans besonders interessant, denn Smolski hatte ein umfangreiches Programm angekündigt. Mehr als zwei Stunden sollte die Reise durch seine musikalische Vergangenheit dauern.

Auf der Setlist standen Songs der beiden ALMANAC-Alben, aber auch zahlreiche Titel aus seiner Zeit mit Rage. Damit wurde der Abend zu einer kleinen Zeitreise durch die Karriere des Gitarristen.

Große Spielfreude trotz leerer werdender Halle

Musikalisch lieferten ALMANAC ab. Die Band zeigte über die gesamte Spielzeit eine enorme Spielfreude und überzeugte mit einer abwechslungsreichen Songauswahl. Die Musiker auf der Bühne harmonierten sichtbar und präsentierten ihre Songs mit viel Druck.

Etwas schade war allerdings, dass sich die Halle im Verlauf des Abends zunehmend leerte. Es wirkte, als wären viele Besucher vor allem wegen Enemy Inside gekommen und hätten dadurch einen starken Auftritt von ALMANAC verpasst.

Denn wer blieb, bekam über zwei Stunden lang eine Metalshow geboten, die deutlich machte, warum Victor Smolskiseit vielen Jahren zu den bekannten Namen der Szene gehört.

Ein Abend mit Höhen und kleinen Wermutstropfen, aber vor allem mit viel guter Musik.

Text & Foto © by Jan Heesch

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