Pantera bei ihrem Konzert in der Mitsubishi Electric Halle Düsseldorf

Pantera, Power Trip und King Parrot liefern Metal-Feuerwerk in Düsseldorf

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Düsseldorf wird zum Treffpunkt der Metal-Szene

Am 9. Februar 2025 wurde die Mitsubishi Electric Halle Düsseldorf zum Schauplatz eines Abends, bei dem Metal-Fans voll auf ihre Kosten kamen. Drei Bands, drei unterschiedliche Spielarten und eine gemeinsame Mission: die Halle zum Beben bringen.

Mit King ParrotPower Trip und Pantera standen an diesem Abend Vertreter aus Grindcore, Thrash Metal und Groove Metal auf der Bühne. Das Ergebnis war ein Konzertabend mit harten Riffs, donnernden Drums und einer Stimmung, die von Song zu Song weiter eskalierte.

King Parrot eröffnen mit purem Chaos

Den Anfang machten die Australier von King Parrot. Und die Band verschwendete keine Zeit.

Mit „Get What Ya Given“ ging es direkt nach vorne. Frontmann Matt Young schrie sich durch die Songs, während die Band mit brachialen Gitarren und schnellen Schlagzeugattacken den ersten Moshpits des Abends entfachte.

Titel wie „Epileptic Butcher“„Bite Your Head Off“ und „Shit on the Liver“ sorgten dafür, dass das Publikum schnell auf Betriebstemperatur war. King Parrot lieferten genau das, was man von ihnen erwartet: wild, laut und komplett kompromisslos.

Power Trip bringen die Thrash-Walze ins Rollen

Danach übernahmen Power Trip aus Texas. Die Band bewies eindrucksvoll, warum sie in der Thrash-Metal-Szene einen so hohen Stellenwert besitzt.

Mit „Soul Sacrifice“ startete die Formation druckvoll und ließ anschließend mit Songs wie „Executioner’s Tax (Swing of the Axe)“ und „Nightmare Logic“ kaum eine Verschnaufpause zu.

Die Gitarren sägten, die Drums trieben nach vorne und im Publikum bildeten sich immer wieder Circle Pits. Bei „Manifest Decimation“ setzte Power Trip einen intensiven Schlusspunkt unter einen Auftritt, der zeigte, warum die Band weiterhin zu den spannendsten Namen des Genres gehört.

Pantera feiern ihre Geschichte und ihre Legenden

Die größte Erwartung des Abends lag natürlich auf Pantera. Als die Band die Bühne betrat, brandete sofort lauter Jubel durch die Halle.

Mit Phil Anselmo am Mikrofon, Zakk Wylde an der Gitarre und Charlie Benante am Schlagzeug brachte Pantera eine Besetzung auf die Bühne, die den verstorbenen Bandmitgliedern Dimebag Darrell und Vinnie Paul Respekt zollte.

Der Einstieg mit „A New Level“ setzte sofort ein Zeichen. Danach folgten Klassiker wie „Mouth for War“„I’m Broken“ und „This Love“. Zakk Wylde interpretierte Dimebags legendäre Gitarrenparts auf seine eigene Art und bewahrte gleichzeitig den Geist der Originalsongs.

Besonders emotional wurde es bei „Floods“. Viele Fans sangen jede Zeile mit, während die Atmosphäre für einen Moment ruhiger wurde.

Doch lange blieb es nicht still. Bei „Walk“ verwandelte sich die Mitsubishi Electric Halle endgültig in einen Hexenkessel. Jeder kannte diesen Song. Jeder brüllte mit.

Mit „Cowboys From Hell“ erreichte die Show ihren Höhepunkt, bevor „Fucking Hostile“ den Abend mit voller Wucht beendete.

Ein Abend, der Metal-Fans nicht loslässt

Düsseldorf erlebte einen Konzertabend, der die ganze Bandbreite harter Musik zeigte. King Parrot brachten den Wahnsinn, Power Trip die Thrash-Energie und Pantera die großen Emotionen einer Bandgeschichte voller Höhen und Verluste.

Die Mitsubishi Electric Halle bebte. Genau solche Abende zeigen, warum Metal-Konzerte mehr sind als reine Musikveranstaltungen. Es geht um Energie, Gemeinschaft und dieses Gefühl, wenn tausende Menschen gemeinsam grölen und jede Zeile kennen.

Text & Foto © by Jan Heesch

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