Mit ihrer energiegeladenen Mischung aus Pop-Punk und eingängigen Melodien hat ameliy die Herzen ihrer Fans im Sturm erobert. Die österreichische Sängerin, die durch ihre Teilnahme bei The Voice Österreich bekannt wurde, begeistert mit ihrer authentischen Art und ihren ehrlichen Texten. In ihrer EP „mission: dich vergessen“ verarbeitet sie ihre eigenen Erfahrungen und schafft so eine Verbindung zu ihren Zuhörern.
In unserem exklusiven Interview spricht ameliy über ihre musikalischen Einflüsse, ihre Karriere und ihre Vision für die Zukunft. Sie erzählt uns, wie sie mit ihren Songs ihre Gefühle verarbeitet und warum sie sich so stark mit der Musik der 00er Jahre verbunden fühlt. Außerdem verrät sie uns, welche Pläne sie für die Zukunft hat und mit welchen Künstlern sie gerne einmal zusammenarbeiten würde.
1. In deinem Song meine exes & ich geht es um ganz persönliche Erfahrungen. Wie wichtig ist es dir, dass deine Musik authentisch ist und deine eigenen Geschichten erzählt?
Es ist mir nicht nur wichtig, es ist eigentlich unmöglich, wenn meine Songtexte nicht authentisch wären. Mit meinen Songs verarbeite ich meine Gedanken, mein Leben, meine Erfahrungen (und meine Ex-Freunde ;).
2. Du wirst oft als die deutsche Avril Lavigne bezeichnet. Wie siehst du diesen Vergleich? Inwiefern hast du dich von ihr inspirieren lassen und wo siehst du deine eigene musikalische Identität?
In den 00er Jahren gab es nicht so viele Pop-Rock Sängerinnen, zumindest nicht so viele, die in den Medien so präsent waren wie Avril Lavigne. Ich verstehe den Vergleich und fühl mich tatsächlich sogar sehr geehrt deswegen! Meine Musik bewegt sich ja auch an der Schnittstelle zwischen Pop und Pop/Punk. Und of course: Complicated lief auf und ab auf meinem mp3-Player 😉
3. Deine Musik erinnert an die 90er Jahre. Was fasziniert dich an dieser Zeit und welche Rolle spielt sie für deine eigene Musik?
Um ehrlich zu sein: ich bin eine richtige 0 was aktuelle Charts angeht. Alle meine Lieblingsbands und MusikerInnen sind aus den 90er und 00er Jahren – oder sind zumindest da entstanden. Außerdem ist in dieser Zeit die – für mich und meine Musik prägende – Jugendkultur Emo entstanden.
4. Du hast bei The Voice Österreich mitgemacht. Wie hat diese Erfahrung deine musikalische Karriere geprägt und welche Türen hat sie dir geöffnet?
Das für mich Wichtigste am Gewinn war, dass ich dadurch zum ersten Mal verstanden habe: Okay, vielleicht hab ich ja echt das Zeug, Musik zu meinem Beruf zu machen.
Vor The Voice habe ich zwar schon sehr viele Songs geschrieben, mich aber nie getraut, diesen letzten Schritt zu wagen und mich auch wirklich als Musikerin zu bezeichnen. Nach The Voice habe ich all meine Nebenjobs auf Eis gelegt und angefangen, das zu tun, was ich wirklich will.
5. Deine Texte sind oft sehr persönlich und ehrlich. Wie gehst du damit um, sehr private Dinge mit der Welt zu teilen?
Darum geht’s doch irgendwie in der Musik. Persönliche Geschichten zu teilen, die anderen Personen wiederum helfen, mit ihren persönlichen Geschichten umzugehen.
6. Deine Musikvideos sind immer sehr aufwendig und visuell ansprechend. Wie wichtig ist dir die visuelle Komponente deiner Musik?
Ich liebe Musikvideos!! Mittlerweile macht es mir extrem viel Spaß, meine Videos zu konzipieren und zu planen. Videos zu schreiben ist, als würde ich meinen Songs ein Upgrade verpassen und damit kann ich die Message eines Songs noch besser ausdrücken.
7. Du hast eine große Fangemeinde auf TikTok. Wie nutzt du diese Plattform, um mit deinen Fans in Kontakt zu treten und deine Musik zu präsentieren?
Ich folge und schreibe allen Personen, die mit meiner Musik ein Video machen, weil ich das einfach superkrass und schön finde! Beim Chatten mit meinen Fans merke ich auch immer: Da gibt’s einfach so viele Parallelen und wir teilen so viele Geschichten miteinander. Skurril, aber auch wenn so viele Kilometer dazwischen liegen, hat man doch irgendwie so vieles gemeinsam.
8. Was sind deine musikalischen Ziele für die Zukunft? Gibt es bestimmte Künstler*innen, mit denen du gerne einmal zusammenarbeiten würdest?
Ja, einen Award zu gewinnen steht auf meiner Bucketlist. Und es gibt einige Künstler*Innen, mit denen ich zusammenarbeiten möchte! Pierre Bouvier von Simple Plan zum Beispiel – ich schreib ihm gleich.
9. Deine EP mission: dich vergessen ist sehr erfolgreich. Was bedeutet dir dieser Erfolg und wie hat er dein Leben verändert?
Wir waren mit dem Song in 3 Spotify Playlists (New music friday Deutschland, New music friday Schweiz, POPLAND), was schon sehr cool ist. Eines hat die EP auf jeden Fall verändert: das Wissen, dass, egal wie doof ein heartbreak auch ist oder war – daraus entstehen Songs, die anderen wiederum helfen, durch diese Zeit zu gehen. Und das ist superschön.
10. Zum Abschluss: Welche Botschaft möchtest du mit deiner Musik an deine Fans senden?
Leben kann doof sein. Lieblingsplaylist auf Anschlag hilft. ameliy-Garantie.
Vielen Dank für das offene und ehrliche Gespräch, ameliy! Es war großartig, mehr über dich und deine Musik zu erfahren. Wir sind gespannt, was du in Zukunft noch alles erreichen wirst. CK