Carolin Niemczyk von Glasperlenspiel performt mit ansteckender Leichtigkeit live auf der Bühne in der Batschkapp Frankfurt vor feierndem Publikum.

Glasperlenspiel in der Batschkapp Frankfurt: Electro-Pop-Party zwischen „Licht & Schatten“

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Für einen Abend verwandelte sich die altehrwürdige Frankfurter Batschkapp in ein leuchtendes Electro-Pop-Wunderland, in dem Glasperlenspiel unangefochten den Ton angaben. Mit ihrem am 19. April 2018 veröffentlichten Erfolgsalbum „Licht & Schatten“ im Gepäck befand sich das Duo auf großer Deutschlandtournee. Die hervorragend besuchte Halle in der Mainmetropole war der beste Beweis dafür, wie treffsicher die Band mit frischen Hits wie „Schloss“ oder „Royals & Kings“ den aktuellen musikalischen Nerv trifft.

KUULT als Support: Live eine absolute Wucht

Den musikalischen Auftakt an diesem Abend lieferten KUULT. Das Essener Trio, dessen letztes Studioalbum „Mehr als zuvor“ am 21. September 2017 erschien, fackelte nicht lange und lieferte eine richtig starke Show ab, die sofort für Partystimmung sorgte. Frontmann Chris Werner baute mit seiner ganz besonderen, unverwechselbaren Stimme umgehend eine dichte und mitreißende Atmosphäre auf. Man muss ehrlich gestehen: Dieser Live-Auftritt von KUULT entfaltete eine enorme Energie und überzeugte live auf der Bühne noch einmal deutlich mehr, als es die CDs und Musikvideos ohnehin schon tun.

Feierliche Leichtigkeit und ein „Geiles Leben“

Nach einer kurzen Umbaupause war es dann endlich so weit: Glasperlenspiel stürmten die Bühne. Besonders beeindruckend war von der ersten Sekunde an die unbändige positive Energie und diese seltene, geradezu ansteckende feierliche Leichtigkeit, die Frontfrau Carolin Niemczyk auf die Bretter brachte.

Das Set eröffnete passend mit „Schatten & Licht“ und diente als perfektes musikalisches Sprungbrett in eine energiegeladene Show. Das Publikum tanzte und feierte ausgelassen zu neuen Tracks wie „Schloss“ und „Royals & Kings“, sang aber auch bei dem absoluten Fan-Favoriten „Echt“ lautstark mit. Dass als krönender Abschluss und letzter Song des Abends die Über-Hymne „Geiles Leben“ durch die Batschkapp schallte, war abzusehen – ebenso wie die kollektive Erkenntnis im Saal, dass dieser fantastische Konzertabend am Ende gefühlt viel zu kurz war.

Text & Foto © by Jan Heesch

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