
Kim Wilde im Mannheimer Capitol: Die „Princess of Pop“ zündet ein 80er-Hitfeuerwerk
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Wenn eine echte Poplegende die Bühne betritt, verwandelt sich ein traditionsreiches Haus wie das Mannheimer Capitol im Handumdrehen in eine einzige, brodelnde Zeitmaschine voller Nostalgie und purer Lebensfreude. Mit ihrer mit Spannung erwarteten „Here Come The Aliens Tour“ gastierte Kim Wilde in Mannheim – und stellte einmal mehr eindrucksvoll unter Beweis, warum sie völlig zurecht den Titel der „Princess of Pop“ trägt.
Vom brandneuen Sci-Fi-Sound bis zu unsterblichen 80er-Hymnen
Wer Kim Wilde schon einmal live erlebt hat, weiß: Hier wird kein routiniertes Pflichtprogramm abgespult. Unterstützt von einer phänomenal eingespielten Live-Band zündete die britische Ausnahmekünstlerin ein akustisches und visuelles Feuerwerk. Im Mittelpunkt standen dabei die frischen, kraftvollen Songs ihres gleichnamigen, von Science-Fiction-Ästhetik inspirierten Albums „Here Come The Aliens“, die sich nahtlos und mit ordentlich Rock-Appeal in den Set einfügten.
Natürlich ließ es sich die Sängerin nicht nehmen, ein Hit-Medley abzufeuern, das die goldenen 80er-Jahre direkt ins Hier und Jetzt katapultierte. Seit ihrem weltweiten Durchbruch 1981 mit dem alles überragenden Smash-Hit „Kids In America“ hat Kim Wilde über 30 Millionen Tonträger verkauft. Wenn Klassiker wie „Chequered Love“, das atmosphärische „Cambodia“, der US-Nummer-1-Erfolg „You Keep Me Hangin‘ On“ oder das treibende „You Came“ durch den Saal hallen, gibt es auf den Rängen und im Parkett kein Halten mehr – die Tanzflächen im Capitol glühten von der ersten Minute an.
Eine Weltkarriere zwischen Pop-Olymp und Gartenbau
Mit über drei Jahrzehnten Bühnenerfahrung im Rücken weiß die Sängerin genau, wie man ein Publikum um den Finger wickelt. Sie liebt es schlichtweg, gemeinsam mit ihren Fans abzurocken, und strahlt dabei eine Bodenständigkeit und Energie aus, die ihresgleichen sucht. Die Liste ihrer Meilensteine liest sich wie ein Who-is-Who der Pop-Geschichte: Neben der Auszeichnung als Beste Britische Sängerin bei den Brit Awards stand sie vor über zwei Millionen Menschen als Support auf Michael Jacksons gigantischer „Bad“-Tour und teilte sich 1990 mit David Bowie die Bühne auf seiner legendären Greatest Hits-Tour.
Auch jenseits der großen Konzerthallen beweist die Britin seither kreative Vielseitigkeit – sei es als gefeierte Gartenbau-Expertin oder mit ihrer populären Radioshow auf Magic FM. Doch wenn das Saallicht erlischt und die ersten Takte von „Never Trust A Stranger“ oder „Four Letter Word“ erklingen, schlägt ihr Herz zu hundert Prozent für den Live-Rock. Mannheim erlebte einen unvergesslichen Abend voller Energie, Pop-Historie und ansteckender guter Laune!
Foto © by Boris Korpak














