Comedian Luke Mockridge steht energiegeladen auf der Bühne der SAP Arena in Mannheim.

Luke Mockridge öffnet die Tore zum „Luckyland“ in der SAP Arena Mannheim

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.Ein neues Jahr, eine neue, deutschlandweit extrem erfolgreiche Tournee: Ende Juni 2019 machte Ausnahmetalent Luke Mockridge für gleich zwei mitreißende Auftritte Halt in der SAP Arena Mannheim. Wie nicht anders zu erwarten, blickte man an diesen Abenden auf unzählige neugierige, gespannte und freudige Gesichter aus sämtlichen Altersgruppen. Die Ränge der restlos ausverkauften Arena waren bis auf den letzten Platz gefüllt mit Fans, die mit funkelnden Augen nur darauf warteten, dass der Comedian endlich die Bühne betritt.

Flammenwerfer, Insider-Gags und der perfekte Draht zum Publikum

Seinen fulminanten Einstieg feierte Mockridge direkt mit echten Flammenwerfern, einem fantastischen, extrem aufwendigen Bühnenbild und einem eigens komponierten Willkommenslied. Ganz im verspielten Charme der „Welcome to Luckyland“-Tour bezog er sein Publikum von der ersten Minute an aktiv mit ein – sei es durch gezielte Fragen nach Herkunft, Alter oder skurrilen Berufen.

Dieser interaktive Einstieg zog sich wie ein roter Faden durch die gesamte Show und verlieh dem Abend eine ganz eigene, persönliche Dynamik. Die Zuschauer bekamen so schnell das wohlige Gefühl, ihre ganz privaten „Insider-Gags“ mit Luke zu teilen.

Millennials, Tanzstile und die Tücken des Älterwerdens

Mit einem ehrlichen Resümee seiner letzten Tournee und herrlichen Beobachtungen über das Älterwerden begeisterte er Zuschauer jeden Alters. Mit außergewöhnlich präziser Körpersprache und seinem Talent, Alltagssituationen exakt nachzuahmen, sodass sich jeder im Raum ertappt fühlte, präsentierte er ein breites Themenspektrum:

  • Die Millennial-Erkenntnis: Die humorvolle Feststellung, dass er sich auf seiner letzten Tour zwei Jahre lang quasi selbst beleidigt hat – da Millennials eben zwischen 1980 und 2000 geboren wurden (und nicht erst danach, wie er einst vermutete).
  • Alltags-Wehwehchen: Die eigene Laktoseintoleranz, die er mit seinem ganz eigenen Humor sezierte und die volle Arena zum Jubeln und Lachen brachte.
  • Generationenkonflikte: Treffende Vergleiche zwischen „Früher“ und „Heute“, der eigenen Kindheit und der ungeschönten, wenig strahlenden Seite der Pubertät.
  • Eltern und Technik: Die mitunter sehr interessanten Tanzstile der Elterngeneration und die moderne Technik, die am Ende eigentlich niemand so wirklich versteht.

Musikalisches Highlight mit der Band „Sprengstoff“

Selbstverständlich durfte auch im Luckyland die Musik nicht fehlen. Tatkräftig unterstützt von seiner grandiosen Live-Band „Sprengstoff“, performte Mockridge selbst geschriebene Lieder und coverte unter anderem Hits von Coldplay. Als Tausende Handylichter im Takt der Musik hin und her schwangen, entstand in der Arena eine atemberaubende, emotionale Stimmung, die kaum zu überbieten war.

Eine wichtige Botschaft für das Hier und Jetzt

Neben komödiantischen Einlagen über die erste richtige Beziehung und den Horror des ersten Kennenlernens der Schwiegereltern demonstrierte er deutlich, wie schwer wir uns das Leben als Erwachsene oft selbst machen – und dass wir vieles einfach mal wieder durch die unbeschwerten Augen von Kindern sehen sollten.

Zum Abschluss gab Mockridge seinem Publikum noch eine starke und wichtige Botschaft mit auf den Weg:

Die Vergangenheit zählt nicht mehr, und vor der Zukunft braucht man keine Angst zu haben. Man sollte sich voll und ganz auf das Hier und Jetzt konzentrieren, denn nur das ist wirklich das Wahre.

Der gesunde, perfekt abgestimmte Mix aus Comedy, intelligenter Unterhaltung und starken musikalischen Parts war genau richtig, um jeden Moment dieser Show zu genießen. Ein Besuch im Luckyland ist definitiv absolut empfehlenswert!

Foto & Text © Fabienne & Christoph Blüthner

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