Papa Roach live auf der Bühne der Jahrhunderthalle Frankfurt während ihrer Europatour 2025

Papa Roach feiern Rockparty in Frankfurt – Ausverkaufte Jahrhunderthalle bebt bei der Europatour 2025

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Ein Konzert von Papa Roach ist selten nur ein Konzert. Es ist eine Mischung aus Rockshow, Adrenalinschub und einer großen gemeinsamen Feier mit den Fans. Genau das bekamen die Besucher am 23. Januar 2025 in der restlos ausverkauften Jahrhunderthalle Frankfurt geboten. Gemeinsam mit Wage War sorgten die Kalifornier für einen Abend, an dem es kaum eine ruhige Minute gab.

Wage War bringen das Publikum früh auf Temperatur

Den Auftakt übernahmen Wage War, die mit ihrem modernen Metalcore sofort Druck machten. Schon bei „Manic“flogen die ersten Fäuste durch die Luft, später sorgte „Circle the Drain“ für kräftige Moshpits und lautstarke Refrains. Die Amerikaner präsentierten sich spielfreudig und eingespielt. Wer sie bisher nicht auf dem Schirm hatte, dürfte spätestens nach diesem Auftritt neugierig geworden sein.

Papa Roach legen ohne Umwege los

Als die Lichter erloschen und Papa Roach die Bühne betraten, verwandelte sich die Jahrhunderthalle endgültig in einen Hexenkessel. Mit der Weltpremiere von „Even If It Kills Me“ setzte die Band direkt ein Ausrufezeichen. Ohne Verschnaufpause folgten „Blood Brothers“ und „Dead Cell“ – ein Auftakt, der das Publikum sofort mitriss.

Frontmann Jacoby Shaddix war während der gesamten Show ständig in Bewegung. Er rannte über die Bühne, suchte immer wieder den Kontakt zu den Fans und ließ keinen Zweifel daran, warum er seit Jahren zu den besten Live-Frontmännern der Rockszene zählt. Die Zuschauer sangen nahezu jede Zeile mit. Laut. Leidenschaftlich. Und manchmal einfach aus voller Kehle.

Zwischen Klassikern und besonderen Überraschungen

Die Setlist bot einen gelungenen Querschnitt durch die Bandgeschichte. Neben den bekannten Hits überraschten Papa Roach immer wieder mit besonderen Momenten.

Die Live-Premiere von „Liar“ wurde begeistert aufgenommen. Für einen besonders emotionalen Augenblick sorgte „Forever“, das mit einem kurzen Ausschnitt aus „In the End“ von Linkin Park verbunden wurde – eine berührende Hommage an Chester Bennington. Auch „Roses on My Grave“, erstmals seit 2007 wieder live gespielt, gehörte zu den Highlights des Abends.

Dazu kamen spontane Auszüge aus Songs von KornDeftonesLimp Bizkit und System of a Down. Solche kleinen Überraschungen lockerten die Show auf und sorgten immer wieder für Begeisterung im Publikum.

„Last Resort“ lässt Frankfurt komplett eskalieren

Natürlich durfte der größte Hit der Band nicht fehlen. Als die ersten Töne von „Last Resort“ erklangen, gab es in der Halle kein Halten mehr. Die komplette Jahrhunderthalle sang den Song Wort für Wort mit. Moshpits öffneten sich, Hände flogen nach oben und die Energie erreichte ihren Höhepunkt.

Nach rund zwei Stunden verabschiedeten sich Papa Roach unter lautem Applaus von ihren Frankfurter Fans. Zurück blieb ein Publikum, das sichtbar erschöpft, aber glücklich die Halle verließ.

Papa Roach zeigten eindrucksvoll, dass sie auch mehr als zwei Jahrzehnte nach ihrer Gründung zu den stärksten Live-Bands der Rockszene gehören. Gemeinsam mit Wage War lieferten sie einen Konzertabend, der in Frankfurt noch lange Gesprächsthema bleiben dürfte.

Bilder und Text by Jan Heesch

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