Die Power-Metal-Band Sabaton performt live und energiegeladen mit Pyrotechnik auf der Bühne der Festhalle Frankfurt.

Sabaton liefert epische Metal-Show in der Festhalle Frankfurt

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Am Abend des 22. April 2023 bebte die Mainmetropole: Die Festhalle Frankfurt war bis zum äußersten Rand mit schreienden, leidenschaftlichen Fans gefüllt, als die schwedischen Power-Metal-Giganten Sabaton ihre gewaltige „The Tour To End All Tour 2023“ nach Hessen brachten. Begleitet wurde der umjubelte Headliner von zwei absolut unglaublichen Support-Acts, die für ihre mitreißenden Auftritte weltweit bekannt sind: Lordi aus Finnland und Babymetal aus Japan.

Monster-Rock und Kawaii-Metal: Ein feuriges Vorprogramm

Der spektakuläre Abend begann mit dem Auftritt von Lordi, die mit ihrem typischen, wuchtigen Heavy-Rock-Sound die riesige Arena sofort erfüllten. In ihren kultigen, detailverliebten Monsterkostümen machten die finnischen ESC-Gewinner ihrem guten Ruf alle Ehre und fesselten die Menge mit einer beeindruckenden Energie und tödlichen Killer-Riffs. Mit echten Fan-Favoriten wie Hard Rock Hallelujah und Blood Red Sandman brachten sie die Menge gleich zu Beginn gehörig zum Toben.

Als nächstes stürmte die japanische Kawaii-Metal-Sensation Babymetal die Bühne und bewies eindrucksvoll, dass mit ihnen auf jeden Fall zu rechnen ist. Ihre einzigartige, explosive Mischung aus süßem J-Pop und hartem Heavy Metal brachte das Publikum sofort dazu, bei globalen Hits wie Gimme Chocolate!!! und Distortion ausgelassen mitzutanzen und kräftig zu headbangen. Die schiere Energie des Trios auf der Bühne war hochgradig ansteckend, und die präzise, synchrone Choreografie sorgte bei vielen Zuschauern für ungläubiges Staunen.

Pyrotechnik, Hymnen und pure Power: Sabaton in Bestform

Dann war es endlich an der Zeit für den unangefochtenen Topact des Abends. Die schwedische Band Sabaton, die in den letzten Jahren immer größere Erfolge feiert, wurde von der Menge ohrenbetäubend empfangen. Die Band eröffnete das Konzert fulminant mit dem temporeichen Ghost Division aus ihrem vierten Studioalbum „The Art of War“. Die Setlist war eine perfekte Mischung aus Alt und Neu: Absolute Band-Klassiker wie Primo Victoria und To Hell and Back wurden geschickt mit neueren Stücken wie 1916 und dem mächtigen Bismarck verwoben. Die Schweden präsentierten sich in absoluter Topform und machten deutlich, dass sie wahre Meister ihres epischen Fachs sind.

Auch optisch war die Show ein gigantisches Spektakel: Beeindruckende Pyrotechnik-Salven und eine aufwendige Lichtshow ergänzten die treibende Musik absolut perfekt. Die tausenden Fans sangen jedes einzelne Wort textsicher mit, und die Stimmung glich einer elektrisierenden Dauerparty.

Am Ende der schweißtreibenden Show kehrte die Band für eine furiose Zugabe zurück und beendete den denkwürdigen Abend mit den ultimativen Hymnen Primo VictoriaSwedish Pagans und To Hell and Back. Insgesamt war die Tour ein riesiger Erfolg, der Metal-Fans aller Altersgruppen friedlich zusammenbrachte. Ein unvergesslicher Musikabend, der einmal mehr beweist: Wenn man die Gelegenheit hat, diese Bands live zu sehen, sollte man nicht eine Sekunde zögern!

Setlist

  • Ghost Division
  • Bismarck
  • The Last Stand
  • Into the Fire
  • Carolus Rex
  • Winged Hussars
  • Sarajevo
  • Stormtroopers
  • 1916
  • Soldier of Heaven
  • Dreadnought
  • The Red Baron
  • Father
  • The Attack of the Dead Men
  • Christmas Truce
  • Encore:
  • Primo Victoria
  • Swedish Pagans
  • To Hell and Back

Text & Foto © Boris Korpak | bokopictures

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