Slaughter To Prevail live im ausverkauften LKA Longhorn Stuttgart mit brachialer Deathcore-Show und begeisterten Fans

Hitzeschlacht im LKA Longhorn: Slaughter To Prevail begeistern vor ausverkauftem Haus

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Chained Saint eröffnen den Metal-Abend in Stuttgart

Mitten im Festivalsommer eine Clubshow besuchen? Das geht natürlich, denn die Bands wollen auch außerhalb von großen Menschenmassen möglichst in jeder Stadt überzeugen. So haben sich die seit Jahren immer bekannter werdenden Slaughter To Prevail entschieden, zwei exklusive Deutschland-Clubshows mit unterschiedlichen Support-Acts zu spielen. Wir waren beim zweiten Termin im LKA Longhorn Stuttgart vor Ort.

Draußen Temperaturen weit über 30 Grad – drinnen sollte es an diesem Abend nicht kühler sein. Schon lange vor Einlass warteten viele Fans der Band in der Schlange, so dauerte es doch einige Zeit, bis alle in der Venue waren. Aber pünktlich um 19:30 Uhr durfte der erste Support Act vor ausverkauftem Haus die Bühne betreten.

Chained Saint nennen sich die vier Jungs aus Florida, die erst 2022 als Highschool-Schüler die Band gründeten. Somit eine große Ehre, solche Bühnen spielen zu dürfen. Von Beginn an war klar, hier wird die Betriebstemperatur schnell erreicht. Guter Oldschool-Thrash-Metal vom Feinsten begeisterte nach kurzer Zeit viele der Anwesenden, obwohl die Musik des Headliners doch ein ganzes Stück härter klingt. Mit knapp 30 Minuten Spielzeit gaben die vier Musiker alles und brachten gefühlt jeden in der Halle dazu, sich trotz der hohen Temperaturen zu bewegen.

Vended liefern eine kraftvolle Support-Show

Als Nächstes durften nach einer kurzen Umbaupause die ebenfalls aus Amerika stammenden Jungs von Vended die Stage betreten. Von ihnen hat man in den letzten Jahren doch so einiges gehört, denn Sänger und Drummer sind die Söhne der Slipknot-Legenden Corey Taylor und Shawn Crahan.

Somit waren zwei Dinge von Anfang an klar: Es wird schnell, laut und wild, und der ein oder andere musikalische Part wird stark an Slipknot erinnern. Doch die Jungs haben trotzdem ihren komplett eigenen Stil und lieferten mit Songs wie „Nihilism“ und „Ded To Me“ richtig ab.

Slaughter To Prevail bringen das LKA Longhorn zum Kochen

Um 21:20 Uhr wurde die Stimmung düster und unter lautem Jubel betraten nach und nach die maskierten Bandmitglieder von Slaughter To Prevail die Bühne. Los ging es mit „Bonebreaker“, und ab da war das Innenleben des LKA Longhorn bereits am Kochen.

Allerdings wurde diese kurze Zeit durch einen Komplettausfall der Technik unterbrochen. Trotz der Hitze und schweißgebadetem Zustand gab es die ersten Moshpits, als die Band nochmals von vorne anfing.

Natürlich waren viele Fans dort, um Frontmann Alex Terrible live zu erleben. Dieser hatte anfangs noch seine Maske auf, doch ab dem Song „Viking“ konnte man ihn auch ohne sehen und das ein oder andere Lächeln huschte über sein Gesicht. Denn die Stimmung war ununterbrochen gut.

Moshpits, Drumsolo und ein kurzes, intensives Finale

Den Höhepunkt erreichte der Abend bei „Demolisher“. Auch die restlichen Musiker waren in Topform. So gab es unter anderem ein kurzes, aber grandioses Drumsolo – was für eine Maschine an den Drums.

Insgesamt war es ein relativ kurzes Set und nach einigen interessanten Geschichten aus dem Leben des Frontmannes gab es noch eine letzte Zugabe. Um kurz vor 22:30 Uhr war das Konzert schließlich auch schon vorbei.

Text & Fotos © by Daniel Selke

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