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Nach längerer Wartezeit war es endlich soweit: Thirty Seconds To Mars machten mit ihrer „The Monolith Tour“Station in der LANXESS arena. Die ursprünglich geplante Show war verschoben worden, doch die Fans ließen sich ihre Vorfreude nicht nehmen und feierten die Band um Jared Leto von der ersten Minute an.
Die Formation trat an diesem Abend in kleinerer Besetzung auf, nachdem der Gitarrist die Tour aus privaten Gründen verlassen hatte. Für das Publikum spielte dieser Umstand allerdings kaum eine Rolle. Der Fokus lag ohnehin stark auf Frontmann Jared Leto, der die Bühne mit seiner bekannten Energie komplett ausfüllte.
Schon nach den ersten Songs war die Stimmung im Infield der LANXESS arena auf dem Höhepunkt. Leto suchte immer wieder die Nähe zu den Fans und lud Besucher regelmäßig dazu ein, mit ihm auf die Bühne zu kommen. Die Anhänger ließen sich diese Gelegenheit natürlich nicht zweimal geben und verwandelten die Bühne zeitweise in einen Treffpunkt zwischen Künstler und Publikum.
Der Sänger bewies einmal mehr, warum er als einer der charismatischsten Frontmänner der Rockszene gilt. Kaum ein Moment verging, in dem Jared Leto stillstand. Er sprang, lief und kommunizierte ständig mit den Zuschauern.
Die Setlist bot eine Mischung aus älteren Erfolgen und neueren Titeln. Besonders die großen Klassiker der Bandgeschichte sorgten für die lautesten Reaktionen. „The Kill“ und „Kings and Queens“ wurden von den Fans lautstark gefeiert und entwickelten die stärkste Dynamik des Abends.
Die neueren Songs konnten diese Verbindung zum Publikum nicht ganz erreichen. Gerade die bekannten Hymnen zeigten jedoch eindrucksvoll, welche Bedeutung die Musik von Thirty Seconds To Mars für ihre Fans besitzt.
Nach rund 1 Stunde und 45 Minuten endete eine Show, auf die viele Besucher lange gewartet hatten. Die Band lieferte trotz veränderter Besetzung ein energiegeladenes Konzert, das vor allem durch die außergewöhnliche Bühnenpräsenz von Jared Leto lebte.
Die The Monolith Tour in der LANXESS arena war weniger ein klassisches Rockkonzert als eine große Interaktion zwischen Band und Fans. Genau davon lebte dieser Abend.
Foto & Text © Jan Heesch
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