Guns N’ Roses live beim Konzert am 3. Juli 2023 im Deutsche Bank Park Frankfurt

Guns N’ Roses begeistern Frankfurt mit über drei Stunden Rock

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Ein Stadion voller Rockfans, legendäre Gitarrenriffs und eine Band, deren Songs seit Jahrzehnten Generationen verbinden: Am Montag, 3. Juli 2023, gastierten Guns N’ Roses im Deutsche Bank Park in Frankfurt am Main. Bei ihrem einzigen Deutschlandkonzert der Tour 2023 präsentierten Axl Rose, Slash, Duff McKagan und ihre Bandkollegen eine mehr als dreistündige Show mit zahlreichen Klassikern ihrer Karriere.

Von den ersten Takten bis zum abschließenden „Paradise City“ stand der Abend ganz im Zeichen des klassischen Hard Rock. Die nach Angaben des ursprünglichen Konzertberichts ausverkaufte Arena erlebte eine Band, die ihre größten Hits ebenso selbstverständlich präsentierte wie ausgedehnte Instrumentalpassagen.

Guns N’ Roses eröffnen mit „It’s So Easy“

Mit „It’s So Easy“ starteten Guns N’ Roses in ihren Frankfurter Konzertabend. Der Song stammt vom legendären Debütalbum „Appetite for Destruction“, das 1987 veröffentlicht wurde und die Band international bekannt machte.

Schon beim Auftakt bestimmten harte Gitarrenriffs und der charakteristische Gesang von Axl Rose das Geschehen. Der Frontmann bewegte sich über die große Stadionbühne, während Slash an der Leadgitarre und Duff McKagan am Bass das musikalische Fundament mitprägten.

Gerade der direkte Einstieg mit einem frühen Bandklassiker passte zu einem Konzert, das immer wieder auf die musikalischen Wurzeln von Guns N’ Roses zurückgriff.

Slash begeistert mit seinem unverwechselbaren Gitarrensound

Ein wesentlicher Bestandteil des Konzerts war das Gitarrenspiel von Slash. Mit seinem charakteristischen Sound, den ausgedehnten Soli und seinem unverwechselbaren Auftreten gehört er zu den prägenden Musikern der Hard-Rock-Geschichte.

In Frankfurt erhielt er immer wieder Gelegenheit, sein Können unter Beweis zu stellen. Seine Gitarrenpassagen bildeten einen wichtigen Gegenpol zu Axl Roses Gesang und verliehen den Songs zusätzliche Dynamik.

Gemeinsam mit Duff McKagan und den weiteren Bandmitgliedern entstand jener kraftvolle Sound, für den Guns N’ Roses seit den späten 1980er-Jahren bekannt sind.

Dabei wechselten sich schnelle Rocknummern mit ruhigeren, melodischen Passagen ab.

„Sweet Child O’ Mine“ bringt das Stadion zum Mitsingen

Natürlich durften die großen Hits nicht fehlen. Mit „Sweet Child O’ Mine“ stand einer der bekanntesten Songs der Band auf dem Programm.

Bereits das markante Gitarrenintro von Slash gehört zu den unverwechselbaren Melodien der Rockgeschichte. In Frankfurt wurde der Titel vom Publikum entsprechend lautstark begleitet.

Der Song zeigte, weshalb Guns N’ Roses auch Jahrzehnte nach ihrem internationalen Durchbruch noch immer ein großes Publikum erreichen.

Die Verbindung aus eingängigen Melodien, markantem Gitarrensound und Axl Roses unverwechselbarer Stimme funktioniert auch auf einer großen Stadionbühne.

„November Rain“ sorgt für emotionale Momente

Einen anderen musikalischen Akzent setzte „November Rain“. Die Rockballade aus dem Album „Use Your Illusion I“ gehört zu den aufwendigsten und bekanntesten Kompositionen der Band.

Der Wechsel zwischen ruhigen Passagen und kraftvollen Gitarrensoli verlieh dem Stück auch live seine besondere Wirkung.

Während bei den schnelleren Songs Bewegung und Lautstärke dominierten, rückten bei „November Rain“ die Melodie und die emotionale Seite der Musik stärker in den Mittelpunkt.

Gerade diese Gegensätze machten die Dramaturgie des Frankfurter Konzerts aus.

Eine aufwendige Rockshow im Deutsche Bank Park

Auch optisch bot der Auftritt einiges. Große Videowände, wechselnde Lichtstimmungen und die weitläufige Stadionbühne begleiteten die Musik.

Nach dem ursprünglichen Konzertbericht kamen zudem Feuereffekte zum Einsatz. Sie ergänzten die Inszenierung der härteren Songs.

Im Mittelpunkt standen dennoch die Musiker selbst. Axl Rose suchte immer wieder den Kontakt zum Publikum, während Slash und Duff McKagan mit ihrer Bühnenpräsenz das klassische Erscheinungsbild der Band prägten.

Die Kombination aus großen Bildern und unmittelbarer Livemusik passte zum Format einer Stadionproduktion.

Rockklassiker verbinden mehrere Generationen

Im Publikum trafen langjährige Fans auf jüngere Besucher, die Guns N’ Roses möglicherweise erst viele Jahre nach ihren größten Erfolgen für sich entdeckt hatten.

Das Konzert zeigte, wie zeitlos viele Songs der Band inzwischen geworden sind. Stücke wie „Sweet Child O’ Mine“, „November Rain“ und „Paradise City“ gehören längst zum festen Bestandteil der internationalen Rockgeschichte.

Dabei beschränkte sich der Abend nicht auf nostalgische Erinnerungen. Die Liveversionen lebten von der Energie der Musiker und dem Zusammenspiel der Band.

Die mehr als dreistündige Spielzeit bot ausreichend Raum, um unterschiedliche Phasen ihrer Karriere auf die Bühne zu bringen.

„Paradise City“ setzt den Schlusspunkt

Zum Abschluss stand mit „Paradise City“ noch einmal einer der größten Guns-N’-Roses-Klassiker auf dem Programm.

Der Song vom Album „Appetite for Destruction“ entwickelte sich zum kraftvollen Finale des Abends. Die treibenden Gitarren und der bekannte Refrain sorgten noch einmal für Bewegung und lautstarken Gesang im Publikum.

Nach über drei Stunden verabschiedete sich die Band von ihren Frankfurter Fans.

Guns N’ Roses setzen ein Rock-Highlight in Frankfurt

Mit ihrem Konzert am 3. Juli 2023 präsentierten Guns N’ Roses im Deutsche Bank Park einen umfangreichen Rückblick auf ihre musikalische Geschichte.

Axl Rose, Slash und Duff McKagan standen dabei im Mittelpunkt einer Show, die von bekannten Songs, langen Gitarrenpassagen und einer großen Stadioninszenierung geprägt war.

Vor allem die Klassiker aus den Alben „Appetite for Destruction“ und „Use Your Illusion“ machten deutlich, weshalb die Band bis heute zu den bekanntesten Namen des Hard Rock gehört.

Für das Frankfurter Publikum wurde der Abend zu einer musikalischen Reise durch mehrere Jahrzehnte Rockgeschichte – mit einem Finale, das noch einmal die gesamte Energie von Guns N’ Roses auf die Bühne brachte.

Text © Jan Heesch | Foto © Guilherme Neto

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