
Ben Zucker bringt Festivalstimmung auf die Sommerwiese in Frankfurt
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Sommerabend, Open-Air-Bühne und jede Menge bekannte Songs: Ben Zucker gastierte auf der Sommerwiese an der myticket Jahrhunderthalle Frankfurt und sorgte mit seiner markanten Reibeisenstimme für einen ausgelassenen Konzertabend. Zwischen kraftvollen Schlagern, rockigen Gitarren und emotionalen Momenten entwickelte sich ein Auftritt, bei dem das Publikum immer wieder lautstark mitsang.
Die Sommerwiese bot dafür den passenden Rahmen. Anders als bei einem klassischen Hallenkonzert stand das Publikum unter freiem Himmel, während die beleuchtete Bühne und die sommerliche Umgebung für Festivalatmosphäre sorgten.
Ben Zucker bringt seinen rockigen Schlager nach Frankfurt
Ben Zucker gehört zu den Künstlern, die modernen deutschen Schlager mit deutlichen Rockeinflüssen verbinden. Seine raue Stimme, die kräftigen Gitarrenarrangements und die eingängigen Refrains prägen seinen unverwechselbaren Sound.
Auch in Frankfurt setzte der Sänger auf diese Mischung. Mit „Heute nicht!“ eröffnete er das Konzert und gab damit die musikalische Richtung vor.
Es folgten „Wieder zurück“ und „Verschworen“, bevor mit „Ich weiß, was ich will“ ein weiterer Titel auf dem Programm stand.
Schon zu Beginn zeigte sich, dass Zucker seine Songs nicht einfach nur aneinanderreihte. Zwischen den Stücken wandte er sich immer wieder an das Publikum und gab persönliche Einblicke.
Persönliche Geschichten und emotionale Songs
Neben den schnellen Nummern gehörten auch ruhigere und gefühlvolle Stücke zum Konzert.
Mit „Mein Herz gehört nur dir“ und „Wir lieben uns wieder“ standen Songs auf der Setlist, bei denen die emotionalere Seite des Sängers in den Vordergrund rückte.
Zwischen den Titeln sprach Zucker auch über persönliche Themen, darunter seine Familie. Diese Momente bildeten einen Kontrast zu den kraftvollen Rock- und Schlagernummern.
Gerade diese Abwechslung gehört zu seinen Live-Auftritten. Mal stehen große Refrains und Gitarren im Mittelpunkt, dann wieder Texte über Beziehungen, Erinnerungen und persönliche Erfahrungen.
„Guten Morgen Welt“ trifft auf „Get Lucky“
Für musikalische Abwechslung sorgte die Verbindung von „Guten Morgen Welt“ mit „Get Lucky“.
Der Wechsel zwischen deutschsprachigem Schlager und dem international bekannten Dance-Funk-Hit brachte einen anderen Rhythmus in das Konzert.
Mit „Stadt für uns alleine“, „Wo ist die Liebe hin?“ und „Längst nicht mehr verliebt“ ging es anschließend durch weitere Stationen seines Repertoires.
Dabei wechselten sich schwungvolle Stücke und ruhigere Passagen ab, ohne dass die Stimmung auf der Sommerwiese verloren ging.
„Wer sagt das?!“ und „Was für eine geile Zeit“ sorgen für Stimmung
Spätestens bei „Wer sagt das?!“ und „Was für eine geile Zeit“ rückten die bekannten Mitsingrefrains wieder stärker in den Mittelpunkt.
Gerade „Was für eine geile Zeit“ gehört zu den Songs, mit denen viele Fans Ben Zucker verbinden. Der Titel entwickelte sich auch in Frankfurt zu einem der gemeinsamen Momente zwischen Bühne und Publikum.
Dazwischen präsentierte der Sänger mit „Ich spür‘ wie die Liebe zerbricht“ und „Immer wieder du“ weitere Stücke, die seine Mischung aus Rock, Pop und Schlager unterstrichen.
Das Publikum begleitete zahlreiche Refrains und machte damit deutlich, wie vertraut die Songs inzwischen sind.
Jam-Session und besondere Momente auf der Bühne
Mit „Halt dich fest an mir“ und „Ich weine nicht um dich“ setzte Ben Zucker das Programm fort.
Bei letzterem Stück schloss sich laut der dokumentierten Setlist eine Jam-Session an. Solche Passagen boten Raum für das Zusammenspiel der Musiker und lockerten die Abfolge der Songs auf.
Auch „Du bist alles für mich“ gehörte zum Programm. Zwischen den Titeln nahm sich Zucker erneut Zeit für Moderationen und den direkten Kontakt zu seinen Fans.
Die Verbindung aus Musik und persönlichen Ansagen verlieh dem Konzert eine eigene Dynamik.
Ben Zucker steuert mit „Der Sonne entgegen“ auf das Finale zu
Mit „Schau nur“ und „Mein Berlin“ näherte sich der reguläre Teil des Konzerts seinem Ende.
Besonders „Mein Berlin“ besitzt für den Sänger eine persönliche Bedeutung, da seine musikalische Laufbahn eng mit der Hauptstadt verbunden ist.
Den Abschluss des Hauptprogramms bildete „Der Sonne entgegen“. Der Titel passte nicht nur musikalisch, sondern auch thematisch zur sommerlichen Open-Air-Kulisse an der Jahrhunderthalle.
Doch damit war der Abend noch nicht vorbei.
Drei Zugaben verlängern den Sommerabend
Für die Zugabe kehrte Ben Zucker noch einmal auf die Bühne zurück.
Zunächst stand „Was für eine geile Zeit“ in einer Remix-Version auf dem Programm. Der bekannte Song erhielt damit einen zusätzlichen rhythmischen Akzent.
Anschließend folgte „Na und?!“, einer der Titel, mit denen Zucker seinen Durchbruch feierte.
Mit „Bist du der Mensch“ setzte der Sänger schließlich den Schlusspunkt unter den Konzertabend.
Die Zugaben verbanden noch einmal jene musikalischen Elemente, die zuvor das Programm geprägt hatten: kraftvolle Refrains, persönliche Texte und die direkte Ansprache des Publikums.
Sommerwiese Frankfurt bietet den passenden Rahmen
Die Sommerwiese an der myticket Jahrhunderthalle erwies sich als stimmungsvolle Kulisse für Ben Zuckers Musik.
Die offene Veranstaltungsfläche, die Beleuchtung und das gemeinsame Mitsingen verliehen dem Abend den Charakter eines kleinen Sommerfestivals.
Dabei zeigte sich, dass Zuckers Verbindung aus rockigem Schlager und emotionalen Songs auch unter freiem Himmel funktioniert.
Mit bekannten Hits, persönlichen Moderationen und einer abwechslungsreichen Setlist bot der Sänger seinem Frankfurter Publikum einen Konzertabend zwischen ausgelassener Stimmung und ruhigeren Momenten.
Setlist – Ben Zucker, Sommerwiese Frankfurt
- Heute nicht!
- Wieder zurück
- Verschworen
- Ich weiß, was ich will
- Mein Herz gehört nur dir
- Wir lieben uns wieder
- Guten Morgen Welt / Get Lucky
- Stadt für uns alleine
- Wo ist die Liebe hin?
- Längst nicht mehr verliebt
- Wer sagt das?!
- Ich spür‘ wie die Liebe zerbricht
- Immer wieder du
- Was für eine geile Zeit
- Halt dich fest an mir
- Ich weine nicht um dich – mit Jam-Session
- Du bist alles für mich
- Schau nur
- Mein Berlin
- Der Sonne entgegen
Zugabe
- Was für eine geile Zeit – Remix
- Na und?!
- Bist du der Mensch
Text & Foto © Boris Korpak | bokopictures














