
Good Charlotte feiern mit ihren Fans eine große Pop-Punk-Party in Offenbach
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Good Charlotte live in der Stadthalle Offenbach: Am 9. Februar 2019 wurde die Halle zum Treffpunkt für Fans von Pop-Punk, Alternative Rock und energiegeladenen Live-Shows. Gemeinsam mit The Dose, Boston Manor und Sleeping With Sirens machten Good Charlotte auf ihrer Tour Halt im Rhein-Main-Gebiet und lieferten einen langen Konzertabend mit vier Bands und jeder Menge Bewegung vor der Bühne.
Schon früh am Abend war klar: Dieser Termin würde kein kurzer Auftritt werden. Bereits um 18 Uhr startete das Programm, doch die Besucher trudelten nach und nach ein. Die Geduld zahlte sich aus, denn im Laufe des Abends füllte sich die Stadthalle immer weiter.
The Dose eröffnen einen langen Konzertabend
Den Anfang machten The Dose. Zu diesem frühen Zeitpunkt war die Halle noch nicht vollständig gefüllt, was die beiden Musiker jedoch nicht davon abhielt, ihren eigenen Sound auf die Bühne zu bringen.
Ihre Mischung aus roher Energie und reduzierter Instrumentierung erinnerte stellenweise an die frühen Tage von Nirvana. Noch nicht jeder Song wirkte komplett ausgereift, doch gerade diese ungeschliffene Art verlieh dem Auftritt seinen eigenen Charme.
Ein ungewöhnlicher Start, der zeigte, dass dieser Abend musikalisch verschiedene Facetten bieten sollte.
Boston Manor bringen erste Bewegung ins Publikum
Als anschließend Boston Manor die Bühne betraten, änderte sich die Atmosphäre spürbar. Die Halle hatte sich inzwischen deutlich gefüllt und die britische Band nutzte die Gelegenheit, um das Publikum weiter auf den Abend einzustimmen.
Mit ihrem modernen Alternative- und Post-Hardcore-Sound gingen sie direkt nach vorne. Keine langen Pausen, keine unnötigen Ansagen. Die Band konzentrierte sich darauf, ihre Energie auf die Besucher zu übertragen.
Die Stimmung stieg weiter und der Weg für den nächsten Act war bereitet.
Sleeping With Sirens heizen die Stadthalle weiter auf
Spätestens bei Sleeping With Sirens war die Stadthalle Offenbach richtig angekommen. Die Besucher vor der Bühne wurden mehr, die Reaktionen lauter.
Mit ihrem eingängigen Metalcore und den markanten Vocals von Sänger Kellin Quinn gelang es der Band schnell, das Publikum auf ihre Seite zu ziehen. Die Mischung aus harten Gitarren, melodischen Refrains und viel Bühnenenergie funktionierte an diesem Abend besonders gut.
Damit war die Grundlage für den Hauptact gelegt.
Good Charlotte sorgen für lautstarke Chöre und große Erinnerungen
Dann war endlich die Band an der Reihe, auf die viele Besucher gewartet hatten. Unter grellen Lichteffekten betraten Good Charlotte die Bühne und legten ohne lange Verzögerung los.
Von Beginn an war die Verbindung zwischen Band und Publikum spürbar. Die Fans sangen lautstark mit und bewiesen, dass viele Songs der Band längst zum persönlichen Soundtrack einer ganzen Generation gehören.
Ob ältere Klassiker oder neue Titel vom aktuellen Album „Generation Rx“, die Setlist bot eine gute Mischung aus Vergangenheit und Gegenwart. Besonders die bekannten Hymnen sorgten für große Reaktionen in der Halle.
Eine kleine unfreiwillige Bierdusche für Sänger Joel Reuben Madden sorgte kurzzeitig für einen irritierten Moment. Man sah ihm die Überraschung an, doch als Profi ließ er sich davon nicht aus dem Konzept bringen und die Show lief direkt weiter.
Ein Abend für alle Generationen der Pop-Punk-Fans
Good Charlotte zeigten in Offenbach, warum sie auch nach vielen Jahren noch eine treue Fangemeinde besitzen. Ihre Songs funktionieren live genauso wie früher, weil sie Erinnerungen wecken und gleichzeitig immer noch Energie besitzen.
Nach mehreren Stunden Musik endete ein langer Konzertabend, der mit vier unterschiedlichen Bands viel Abwechslung bot. Wer am Samstag den Weg in die Stadthalle Offenbach gefunden hatte, bekam genau das, was ein solcher Abend verspricht: laute Gitarren, große Refrains und jede Menge gute Stimmung.
Text & Foto © by Jan Heesch














