
Lord Of The Lost in der Batschkapp Frankfurt: Dunkle Hymnen und „Thornstar“-Magie zum Tourstart
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Wenn eine Band wie Lord Of The Lost die Bühne betritt, ist eine explosive Mischung aus düsterer Ästhetik, treibendem Dark Rock und bedingungsloser Live-Energie garantiert. Am 4. Oktober 2018 machten die Hamburger Ausnahmekusiker im Rahmen ihrer mit Spannung erwarteten Tour Station in der Frankfurter Batschkapp. Obwohl der Saal nicht ganz so voll war, wie es die Band und ihre treuen Anhänger sich gewünscht hätten, tat das der Stimmung von der ersten Sekunde an keinen Abbruch – im Gegenteil: Die Club-Atmosphäre verlieh dem Abend eine intensive, fast familiäre Nähe.
Scarlet Dorn eröffnet den Abend mit vertrautem Charme
Den perfekten Auftakt für diesen Konzertabend lieferten die Bandkollegen von Scarlet Dorn. Da die Formation Lord Of The Lost bereits auf vergangenen Tourneen begleitet hatte, war das Publikum bestens eingestimmt. Die Fans empfingen die Band mit freudigem Applaus und feierten die stimmgewaltigen, melancholisch-düsteren Pop-Metal-Klänge, die den idealen Teppich für den anstehenden Hauptact ausrollten.
Das Album „Thornstar“ im Mittelpunkt eines hitgespickten Sets
Als schließlich Lord Of The Lost die Bühne betraten, gab es in den ersten Reihen kein Halten mehr. Im absoluten Zentrum des Abends stand natürlich das aktuelle, gefeierte Album „Thornstar“, das auch als Namensgeber für die gesamte Tour diente. Die neuen Songs entfalteten live eine enorme Wucht, präzise auf den Punkt gebracht und von einer perfekt durchgeplanten Lightshow optisch untermalt, die eine makellose Symbiose aus Ton und Licht bildete.
Doch die Band vergaß ihre eigene Geschichte nicht: In rund neun Jahren Bandkarriere hat sich ein beachtlicher Fundus an Hits angesammelt. So wechselten sich frische Tracks und beliebte Klassiker in rascher Taktfolge ab, sodass für jeden Geschmack und langjährigen Fan etwas dabei war. Ein berauschender Tourauftakt in Frankfurt, der hoffentlich im Laufe der Konzertreise die verdienten Massen in die Hallen ziehen wird!
Text & Foto © by Jan Heesch














