Powerwolf bei der Wolfsnächte 2019 Tour in der Mitsubishi Electric Halle Düsseldorf auf der Bühne

Powerwolf begeistert bei den Wolfsnächten 2019 in Düsseldorf

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Die Wolfsnächte 2019 machten Halt in Düsseldorf und verwandelten die Mitsubishi Electric Halle am 25. Januar 2019 in einen Treffpunkt für Metal-Fans aus der ganzen Region. Die Zusatzshow markierte gleichzeitig den letzten Deutschlandtermin der Tour und zeigte eindrucksvoll, warum Powerwolf aktuell zu den erfolgreichsten deutschen Metal-Bands zählt.

Mit dabei waren Kissin’ Dynamite und Amaranthe, die bereits vor dem Auftritt des Headliners für eine bestens aufgeheizte Atmosphäre sorgten. Das Publikum bekam damit einen kompletten Konzertabend geboten, bei dem jede Band ihre eigene Stärke einbringen konnte.

Kissin’ Dynamite eröffnen den Konzertabend mit viel Energie

Den Auftakt übernahmen Kissin’ Dynamite aus Baden-Württemberg. Schon während ihres Auftritts füllten sich die Reihen vor der Bühne immer weiter. Die Band nutzte diese Gelegenheit und präsentierte sich spielfreudig und selbstbewusst.

Mit Songs wie „You’re Not Alone“ und „I’ve Got the Fire“ lieferten die Musiker einen druckvollen Einstieg in den Abend. Die Mischung aus modernem Hardrock, eingängigen Melodien und einer starken Bühnenpräsenz funktionierte sofort.

Das Publikum nahm die Energie dankbar auf. Die Stimmung war bereits zu diesem Zeitpunkt deutlich mehr als nur ein Warm-up.

Amaranthe bringen schwedische Metal-Power nach Düsseldorf

Nach Kissin’ Dynamite übernahmen Amaranthe aus Schweden die Bühne und setzten die Dynamik ohne Pause fort. Die Band ist bekannt für ihre Mischung aus Metal, elektronischen Elementen und mehreren Gesangsstilen.

Auch in Düsseldorf zeigte sich schnell, dass die Formation ihr Publikum im Griff hatte. Titel wie „The Nexus“ und „Amaranthine“ sorgten für Bewegung in der Halle und bereiteten den perfekten Übergang zum großen Finale des Abends.

Powerwolf liefern eine spektakuläre Wolfsnächte-Show

Dann war es endlich soweit: Das Licht ging aus und Powerwolf betraten die Bühne. Eigentlich sollte der Start der Show direkt mit der kompletten Pyrotechnik beginnen, doch ein kleines technisches Problem verhinderte beim ersten Song zunächst den vollständigen Einsatz der Effekte.

Davon ließ sich die Band allerdings nicht aus dem Konzept bringen. Sänger Attila Dorn und seine Mitstreiter machten weiter und sorgten schnell dafür, dass die Energie im Saal wieder ganz oben war. Spätestens bei „Fire and Forgive“, als die bekannten Handflammenwerfer zum Einsatz kamen, war die gewohnte Powerwolf-Atmosphäre endgültig hergestellt.

Danach lief die Produktion auf voller Stärke. Flammen, Licht und eine aufwendig inszenierte Bühne machten aus dem Konzert eine echte Show. Bei „Where the Wild Wolves Have Gone“ setzte sogar künstlicher Schnee auf der Bühne einen weiteren besonderen Akzent.

Eine Band auf dem Weg in immer größere Dimensionen

Powerwolf bewies in Düsseldorf erneut, dass die Band längst in einer eigenen Liga spielt. Die Kombination aus Heavy Metal, theatralischer Inszenierung und eingängigen Hymnen funktioniert live besonders gut.

Die Mitsubishi Electric Halle war dabei ein weiterer Schritt in der Entwicklung der Band. Größere Zuschauerzahlen hatte Powerwolf zwar bereits bei Open-Air-Auftritten erlebt, eine derart große eigene Hallenshow in Deutschland zeigte aber deutlich die aktuelle Entwicklung.

Nach knapp zwei Stunden endete ein Konzertabend, der Fans und Band gleichermaßen zufrieden zurückließ. Die Wolfsnächte 2019 machten deutlich: Der Weg von Powerwolf führt weiter nach oben. Und kleinere Bühnen dürften in Zukunft wohl kaum wieder das Ziel sein.

Text & Foto © by Jan Heesch

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