
Wincent Weiss eröffnet den Gießener Kultursommer: Pop-Hymnen und Gold-Stimmung vor historischer Kulisse
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Wenn ein junger Künstler innerhalb kürzester Zeit den Sprung vom gefeierten Newcomer zum absoluten Publikumsliebling schafft, braucht es meist nicht viel mehr als ehrliche Texte, eingängige Melodien und eine ansteckende Bühnenpräsenz. Genau das stellte Wincent Weiss am 23. August 2018 unter Beweis. Mit einem furiosen Auftritt eröffnete der Sänger vor 3.500 restlos begeisterten Fans den Gießener Kultursommer und verwandelte das Konzertgelände in ein emotionales Pop-Paradies.
Von „Musik Sein“ bis „Feuerwerk“: Der Weg zum Gold-Status
„Da müsste Musik sein, überall wo du bist!“ – wer diesen Satz hört, hat die Melodie sofort im Ohr. Mit seiner 2016er-Single setzte Wincent Weiss damals weit mehr als nur eine musikalische Duftmarke. Die Hymne auf Liebe und tiefe Freundschaft entwickelte sich zu einem der erfolgreichsten deutschsprachigen Radiohits des Jahres und wurde für über 200.000 verkaufte Einheiten völlig zurecht mit Gold ausgezeichnet.
Gleiches Kunststück gelang ihm direkt mit dem Nachfolger „Feuerwerk“, das ebenfalls Gold-Status erreichte. Und auch sein im April desselben Jahres veröffentlichtes Debütalbum „Irgendwas Gegen die Stille“ befand sich zu Recht auf direktem Gold-Kurs. Der Titel des Albums schien an diesem Sommerabend in Gießen allerdings Programm zu sein: Still blieb hier ganz gewiss niemand.
Gänsehaut und Mitsing-Garantie beim Kultursommer
Von der ersten Minute an zog Wincent Weiss sein Publikum in den Bann. Mit seiner sympathischen, nahbaren Art und einer perfekten Mischung aus emotionalen Balladen und tanzbaren Pop-Nummern traf er genau den Nerv der Menge. Ob textsicher mitgesungene Refrains oder leise, berührende Momente am Bühnenrand – der Sänger schaffte es spielend, eine ganz besondere, familiäre Intimität zu erzeugen, selbst vor einer tausendköpfigen Kulisse.
Die Eröffnung des Gießener Kultursommers hätte kaum emotionaler und energiegeladener ausfallen können. Wincent Weiss bewies in Gießen einmal mehr, dass sein kometenhafter Aufstieg kein Zufall ist, sondern das verdiente Ergebnis von echtem Handwerk, spürbarer Leidenschaft und Songs, die direkt ins Herz gehen.Text & Foto © by Jan Heesch














