Montag 24. Juni 2024

NERVOUS CITY NERVOUS SELF – The Early Fears

Genre: Pop

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Nervous City Nervous Self ist das Musik- und Lebensprojekt des Schweden David Josephson. Er ist in Stockholm geboren und aufgewachsen und begann seine musikalische Karriere mit der süffisanten Aussage:
“I shall become Sweden´s Cohen or die!”. Da Schweden nie ein Land für große Statements war, stieß er fast überall auf Skepsis. Es ging sogar so weit, dass er aus dem Land floh und es ihn ins deutsche Exil trieb. David verbrachte sechs Jahre in Berlin. Die Stadt der Freiheit, Künstler, Poeten und Dichter. Hier begegnete ihm ein Lebensgefühl der kollektiven Verbundenheit und hier begann auch die Geschichte von NCNS.

Auf den Namen Nervous City Nervous Self kam er nach dem Besuch einer Ausstellung in der Berlinischen Galerie über deutschen Expressionismus. Mehrere melancholische und bewegende Singles hat David über die vergangenen Jahre aufgenommen und bereits veröffentlicht. Für seine Debütsingle “G-d knows what” gab es Airplay in mehreren europäischen Ländern. Zurück in Schweden hat er sich aufs Land zurückgezogen und nun sein Debütalbum ”The Early Fears” fertig gestellt, welches am 19.05.23 erscheinen wird. Musikalische Referenzen (außer Leonard Cohen) sind u.a. Rufus Wainwright, Cat Power und Tim Hardin.

„The Early Fears“ ist eine Ansammlung von Songs, die eine Reise von der Jugend ins Erwachsenenalter porträtieren. David packt seine Hörer an den Ohren und führt sie durch die schwarzen, die weißen und die vielen grau schattierten Gefühle von Glückseligkeit bis Schmerz.

Darum geht es auch im Song “Anthem”, indem man den Sänger bei seiner genüsslich-melancholischen Suche nach einem zu Hause begleitet. “Three Sisters” (benannt nach dem gleichnamigen Theaterstück) wirft einen klaren Blick auf Vergänglichkeit. Während Träume verblassen, schreitet das Leben in gespenstischer Geschwindigkeit voran. Die großen Wünsche für die Zukunft werden durch eine Nostalgie an die Vergangenheit ersetzt.

“With no prayers left to say
Amid an endless gray
I entered the race
from decay to grace
To find the wisdom of the way
But I was led astray”

Inhaltlich begegnen uns Texte über das Ringen um Anerkennung, die Suche nach einer Lebensaufgabe, dem Gefühl des Scheiterns und der Einsamkeit. Alles Dinge, die jeder kennt und das Dilemma quasi im Namen tragen. Allerdings geht es auch und hauptsächlich darum, sich vom Leben wieder und wieder überraschen zu lassen. Um die positiven Wendungen, Erfüllungen und Freuden. Die Magie des Zwischenmenschlichen und des Alltags. Der pure Dank, am Leben zu sein und etwas daraus machen zu wollen.
Musikalisch versucht er mit “The Early Fears” fast einen Spagat zwischen Abba und Leonard Cohen zu machen. Er verbindet süße Pop-Melodien mit einer düsteren, lyrischen Tiefe. Bei David Josephson gewinnen der Optimismus und die Lebensfreude aber immer über die Niedergeschlagenheit.

“If there is a message in The Early Fears it is this: life is holy, and we can fill our lifes (or names as in the track Stories of Our Names) with the purpose and meaning that is already waiting – within reach! – to be uncovered within us.”

„The Early Fears“ ist das Zeugnis eines Künstlers, der sich dieser Philosophie verschrieben hat. Das Debütalbum “The Early Fears” von Nervous City Nervous Self erscheint am 19. Mai via Amuse.

NERVOUS CITY NERVOUS SELF
The Early Fears

Label: Amuse
VÖ: 19.05.2023
Genre: Pop
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