Donnerstag 20. Juni 2024

LACODA Das Debütalbum “Fear No Ghost” ist heute erschienen

Genre: Indie-Pop

Meistgelesene Artikel

- Anzeige -spot_img

Die Berliner Musikerin LACODA hat heute ihr Debütalbum “Fear No Ghost” über Motor Entertainment veröffentlicht und liefert damit den perfekten Soundtrack für einen Roadtrip zu sich selbst: sinnlich, cineastisch und sehnsüchtig. Pulsierende Rhythmen, synthlastige Melodien und auch mal  federleichte Gitarren und Violinen vereinen sich auf den insgesamt 11 Songs zu einem organischen Sound, der wie Wind durch die Haare wirbelt. Die weiträumigen Synthiesounds bilden eine Projektionsfläche für die eigene Gefühlswelt: Ausbruch, Freiheit und Ankommen sind die großen Themen des Albums. Passend zur heutigen Veröffentlichung teilt LACODA das Musikvideo zum Fokustrack “Jealousy”. 

LACODA (33) ist gebürtige Berlinerin mit Wurzeln in der Kreuzberger Clubszene und einer Vorliebe für satte Synthie-Sounds. “In früheren Projekten war ich eher damit beschäftigt, Beats zu produzieren und diese mit meiner Stimme zu begleiten. Bei LACODA wollte ich es genau andersherum machen und die Stimme in den Vordergrund stellen. Ich singe auf verschiedene Arten und Weisen, mal rotzig, mal weich oder klar und habe das erste Mal versucht, Songs verschieden zu erzählen. Das war für mich komplett neu.“ 

Die tiefe, sonore Stimme der Musikerin kreiert eine flimmernde Aura: Von der Wüste durch die nächtliche Stadt bis ins Meer. “Ich wollte ein Album schaffen, bei dem man ein Gefühl der Weite bekommt. Deswegen haben manche Songs auch einen Instrumentalpart, der Gedanken wie Stadtlichter an einem vorbeiziehen lässt.“ 

Die Platte startet allerdings überraschenderweise mit einem Platten: Eine Beziehung funktioniert nicht mehr und zwei Menschen fahren fortan getrennte Wege (“Stay Loyal“). Der Track ”Here/Now” ist klanglich charakteristisch für das gesamte Album –  mit pulsierenden Bässen ist die Lust groß, das Gaspedal voll durchzudrücken und auf Autopilot zu gehen. Der Fokustrack “Jealousy“ zeigt hingegen die Vielseitigkeit der Platte mit einem ganz eigenen Sound – wie ein Ausreißer, man könnte auch sagen: wie eine Affäre. Als letzter Song des Albums erzählt “Made To Last“ vom Ankommen in einem selbst.

LACODA schafft es tatsächlich, verschiedene Stimmungen und Szenerien zu kreieren, in die man sofort eingeladen wird, und erzählt dabei Indie-Pop auf eine neue Art und Weise. Inspiriert von der letzten Reise auf dem Highway 1 unter der heißen kalifornischen Sonne – links das Meer, rechts die Berge – ist “Fear No Ghost“ eigentlich auch ein Sehnsuchtsalbum. Denn es entstand in einem kleinen Berliner Wohnzimmer mit dem Berliner Produzenten-Duo Re.Decay (bestehend aus Owen Ross und Manu Bender): „Es hat großen Spaß gemacht, in das LACODA-Universum einzutauchen und gemeinsam ein komplettes Feature-Album zu produzieren. Lange sonnige Berliner Nachmittage, an denen wir Gitarren und Geigen aufgenommen haben – was könnten wir uns mehr wünschen?„.

LACODA: Instagram | Facebook | YouTube | Spotify

- Anzeige -spot_img

Neuste Artikel