Freitag 19. April 2024

Das „Dakar“-Rematch – Yazeed Al-Rajhi und Timo Gottschalk bei der Abu Dhabi Desert Challenge sowohl Jäger als auch Gejagte

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  • Jäger: Punkteaufholjagd beim zweiten Lauf der FIA Marathon-Rallye-Weltmeisterschaft (W2RC) das Ziel
  • Gejagte: Yazeed Al-Rajhi und Timo Gottschalk stellen sich als Vorjahressieger großer Konkurrenz
  • Vorallem Wüste, vorallem Dünen: 1.179 WP-Kilometer stehen an sechs Wettbewerbstagen in den Vereinigten Arabischen Emiraten auf dem Programm
Yazeed Al-Rajhi/Timo Gottschalk (KSA/GER), Overdrive Toyota Hilux

Wer nimmt hier Revanche? Yazeed Al-Rajhi und Timo Gottschalk für die Rallye Dakar, als sie in Führung liegend frühzeitig aufgeben musste? Oder die versammelte Konkurrenz für die Niederlage, die sie vor Jahresfrist vom saudi-arabisch-brandenburgischen Duo verpasst bekam? Das Ziel der 2023-er-Sieger der Abu Dhabi Desert Challenge ist von 26. Februar bis 2. März jedenfalls so klar umrissen wie schwer zu erreichen: diesen Coup vom Vorjahr zu wiederholen. Und das wäre auch nötig – nach den liegengelassenen Zählern beim Auftakt der FIA Marathon-Rallye-Weltmeisterschaft (W2RC), der Rallye Dakar im Januar, wo ein unglücklicher Überschlag Führung und Siegchance kostete. Big Points wären es allemal – angesichts der großen Konkurrenz, die wartet. Neben Nasser Al-Attiyah/Edouard Boulanger (QAT/FRA, Prodrive) auch Lucas Moraes/Armand Monleon (BRA/ESP, Toyota) und die große Toyota-Meute aus Guillaume de Mevius/Xavier Panseri (BEL/FRA), Guerlain Chicherit/Alexandre Winocq (FRA/FRA) oder Seth Quintero/Dennis Zenz (USA/GER).

Und noch eine Sache macht das Unterfangen kompliziert: die Rallye selbst. Die Abu Dhabi Desert Challenge, die in der Hauptstadt der Vereinigten Arabischen Emirate beginnt und endet, gehört seit ihrer Gründung 1991 durch den derzeitigen FIA-Präsidenten Mohammed Ben Sulayem zu den Klassikern im Marathon-Rallye-Sport. Bei ihrer 33. Ausgabe bleibt sie sich treu: Das bestimmende Thema bleibt die Wüste. Mit großen und kleinen, nickligen Dünen inklusive ihrer schwer einzusehenden Abfahrten und dem dadurch noch schwerer einzuschätzendem Idealtempo.

Die Abu Dhabi Desert Challenge beginnt am Montag, den 26. Januar mit einem fünf Kilometer kurzen Prolog und endet nach insgesamt 1.179 WP-Kilometern am Samstag, den 2. März.

STIMMEN

Yazeed Al-Rajhi/Timo Gottschalk (KSA/GER), Overdrive Toyota Hilux

„Wir haben Punkte im Blick. Je mehr, desto besser. Natürlich wäre ein Sieg in diesem Fall das Beste – der ist aber bei der Abu Dhabi Desert Challenge enorm schwer zu erreichen. Die Konkurrenz ist kolossal und das Terrain schwer und fordernd. Die Herausforderung nehmen wir gern an, wissen aber auch um die Größe der Aufgabe.“ YAZEED AL-RAHJI

Yazeed Al-Rajhi/Timo Gottschalk (KSA/GER), Overdrive Toyota Hilux

„Wir haben nach der Rallye Dakar etwas gutzumachen, vor allem WM-Zähler. Das wird aber nicht leicht, denn die Abu Dhabi Desert Challenge ist mit ihrem großen Wüstenanteil extrem anspruchsvoll. Besonders die kleinen Dünen mit den schwer unzuschätzenden Abfahrten haben es in sich. Dazu ist alles am Start, was Rang und Namen hat. Wenn wir wieder gewinnen wollen, müssen wir in allen Bereichen eine Schippe nachlegen.“ TIMO GOTTSCHALK

Abu Dhabi Desert Challenge
Informationen

Start: 27. Februar 2024
Ziel: 2. März 2024
Austragungsort: Vereinigte Arabische Emirate

Abu Dhabi Desert Challenge
Zeitplan/Route

Prolog Montag, 26. Februar 2023
Abu Dhabi–Al Dhannah
Prüfung: 5 km | Verbindung: 261 km | Gesamt: 266 km

Etappe 01 Dienstag, 27. Februar 2023
Al Dhannah–Al Dhannah
Prüfung: 248 km | Verbindung: 126 km | Gesamt: 374 km

Etappe 02 Mittwoch, 28. Februar 2023
Al Dhannah–Mezaira’a
Prüfung: 239 km | Verbindung: 88 km | Gesamt: 327 km

Etappe 03 Donnerstag, 29. Februar 2023
Mezaira’a–Mezaira’a
Prüfung: 251 km | Verbindung: 163 km | Gesamt: 414 km

Etappe 04 Freitag, 1. März 2023
Mezaira’a–Mezaira’a
Prüfung: 231 km | Verbindung: 114 km | Gesamt: 345 km

Etappe 05 Freitag, 2. März 2023
Mezaira’a–Abu Dhabi
Prüfung: 205 km | Verbindung: 218 km | Gesamt: 423 km
Abu Dhabi Desert Challenge
Starterliste (Auszug)

#201 Guillaume de Mevius/Xavier Panseri (BEL/FRA), Toyota
#202 Guerlain Chicherit/Alex Winocq (FRA/FRA), Toyota
#203 Lucas Moraes/Arman Monleon (BRA/BRA), Toyota
#204 Martin Prokop/Viktor Chytka (CZE/CZE), Ford
#205 Denis Krotov/Konstantin Zhiltsov (KGZ/KGZ), Toyota
#206 Nasser Al-Attiyah/Edouard Boulanger (QAT/FRA), Prodrive
#207 Cristian Baumgart/Alberto Andreotti (BRA/BRA)), Prodrive
#208 Saoud Variawa/François Cazalet (ZAF/FRA), Toyota
#209 Yazeed Al-Rahji/Timo Gottschalk (KSA/GER), Toyota
#210 Juan Cruz Yacopini/Daniel Oliveiras Carreras (ARG/ESP), Toyota
#211 Seth Quintero/Dennis Zenz (USA/GER), Toyota

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