Freitag 19. April 2024

Tradition zur Osterzeit: Jesus Christ Superstar im Capitol

Meistgelesene Artikel

- Anzeige -spot_img

Mannheim. Es gibt in einem Jahr ganz bestimmte Termine, bei denen der Besuch von Veranstaltungen für viele Menschen schon  zur Tradition wurden. Hierzu zählt zweifelsfrei der Karfreitag und Ostern. Seit einigen Jahren bestimmt dieses Ereignis auch den Veranstaltungskalender im Capitol.  „Jesus Christ Superstar in concert“ lockte gleich an zwei Abenden das Publikum an. Als Jesus Christ Superstar 1971 in New York Premiere hatte, war es eine der umstrittensten Premieren der Musical-Geschichte. Der damals noch unbekannte Andrew Lloyd Webber und Tim Rice hatten die letzte sieben Tage des Jesus von Nazareth als innovative Rockoper auf die Bühne gebracht und ebenso Begeisterungsstürme wie den erbitterten Widerstand religiöser Gruppen ausgelöst. Im Capitol gab es diesmal ein ergreifendes Konzert mit stimmgewaltigen Sängern & Sängerinnen, einer tollen Band und einen grandiosen Chor. 

Als besonderen Gast stand diesmal Andreas Bongard auf der Bühne, der in die Rolle des Jesus schlüpfte. Jeannine Michele Wacker verstand es meisterhaft, ihre Songs in der Rolle der Maria Magdalena zu singen. Bei den Titeln, die Sascha Krebs in der Rolle als Judas wiedergab, spürte man förmlich, dass diese Rolle dem Künstler wie auf den Leib zugeschnitten schien. Aber auch die anderen Künstler des Abends, gaben ihr Bestes auf der Bühne. Die neunköpfige Band verstand es, die manchmal schwierigen musikalischen Ausflüge, in einem Klangpaket zusammenzuführen. Das erforderte höchste Konzentration der Musiker während des Abends. Doch was wäre Jesus Christ Superstar ohne einen   Chor? Auch in diesem Jahr standen die Frauen und Männer des Gospelchor Forst unter der Leitung von Klaus Heinrich zwar im Hintergrund,  zauberten jedoch einen beachtlichen Klangkörper, der dem Konzert in jeder Phase gerecht wurde.

Weitere Mitwirkende des Abends waren:

Fotos & Text © Helmut Dell

- Anzeige -spot_img

Neuste Artikel