„Kein Bock“ ist die Hymne der digitalen Erschöpfung – ein wütender, selbstironischer Abriss über Wohlstandsverwahrlosung, performative Überreizung und die kollektive Unfähigkeit, bei laufender Weltkrise auch noch aufzuräumen.
BLUTHUND, Berlins lauteste Antwort auf die Zeitgeistmüdigkeit, verbinden dreckige Hardcore-Energie mit bissigem Rap zu dem, was sie selbst „Stromgitarrenwutrap“ nennen. Mit MONTREAL haben sie sich ein Punk-Rock-Feature ins Boot geholt, dass den Track in eine neue Dimension hebt – zwei Bands im gemeinsamen Nullbockmodus. Der Song wechselt mühelos zwischen Moshpit-Eskalation und dem ehrlichsten Bekenntnis des Jahres: Ich komm nicht ausm Arsch.
Lyrisch trifft die Kollaboration den Nerv einer Generation, die zwischen Social-Media-Angst, Klimaschuldbewusstsein und blanker Antriebslosigkeit hin- und herpendelt – ohne mit dem Finger zu zeigen, sondern indem sie sich selbst als Teil des Problems feiert. Der Erzähler, der sich mehr über seinen blutbefleckten Schuh ärgert als über den Krieg, der ihn verursacht hat, ist keine Karikatur – er ist der Spiegel.
Und ja: Wer beim Hören kurz an Pop-Punker Machine Gun Kelly denkt, liegt nicht völlig falsch – nur dass BLUTHUND auf Deutsch rappen, Montreal mehr Bier trinken und sich beide Bands wohl deutlich weniger um ihre Frisur sorgen.
Passt in Playlists mit: Feine Sahne Fischfilet, Deichkind, K.I.Z, Lostboi Lino, Swiss + Die Andern

BLUTHUND feat. MONTREAL
Kein Bock
Label: tba
VÖ: 21.05.2026
Genre: Punk / Rap / Alternative
Bei iTunes kaufen

