
Five Finger Death Punch zünden ein musikalisches Metal-Feuerwerk in der Festhalle Frankfurt
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Gestern Abend verwandelte sich die Festhalle Frankfurt in ein absolutes Mekka für alle Metal-Fans, als die US-amerikanische Metal-Größe Five Finger Death Punch ihre gewohnt energiegeladene Show vor einem restlos ausverkauften Haus ablieferte. Unterstützt wurde das Headliner-Duo dabei von hochkarätigen Vorbands, die den Saal von der ersten Minute an zum Beben brachten.
Starker Support: Ektomorf und Ice Nine Kills
Den offiziellen Auftakt machten Ektomorf, die mit ihrem harten, kompromisslosen Thrash-Sound die Menge sofort in ihren Bann zogen. Die ungarische Band verstand es meisterhaft, mit kraftvollen Riffs und druckvollen Rhythmen die Stimmung anzuheizen.
Im Anschluss übernahmen Ice Nine Kills nahtlos die Aufgabe, die bereits kochende Atmosphäre weiter zu intensivieren. Mit ihrem einzigartigen, theatralischen Mix aus Metalcore und morbider Horror-Thematik zogen sie die Zuschauer in ihren Bann. Aufwendige Bühnendekorationen und clevere schauspielerische Einlagen sorgten für eine außergewöhnliche Show, die das Publikum in pure Ekstase versetzte.
Ein explosives Headliner-Set der Extraklasse
Dann war es endlich so weit: Five Finger Death Punch betraten unter tosendem Applaus und lautstarken Jubelrufen die Bühne der Festhalle. Mit dem Opener „Welcome to the Circus“ setzten sie von Sekunde eins an ein unmissverständliches Zeichen: Das würde eine harten, schweißtreibenden und absolut unvergessliche Nacht werden.
Frontmann Ivan Moody zeigte sich an diesem Abend in absoluter Höchstform und verstand es wie kein Zweiter, das Frankfurter Publikum immer wieder mitzureißen. Die Setlist bot einen perfekten Querschnitt durch die Bandgeschichte, in dem sich kraftvolle, treibende Stücke und hochemotionale Momente perfekt die Klinke in die Hand gaben:
Die Setlist des Abends:
- Welcome to the Circus
- Lift Me Up
- Trouble
- Wash It All Away
- Jekyll and Hyde
- Sham Pain
- The House of the Rising Sun
- Salvation
- Burn MF
- Gone Away
- Remember Everything
- A Little Bit Off
- Bad Company
- Wrong Side of Heaven
- Got Your Six
- Never Enough
- IOU
- Under and Over It
- Hard to See
- The Bleeding
Besonders Stücke wie „Jekyll and Hyde“ und „Burn MF“ sorgten für regelrechte Eruptionen und wilde Moshpits in der Menge. Im direkten Kontrast dazu verliehen die gefühlvollen Balladen wie „Gone Away“ und „Remember Everything“ dem Abend eine tiefere, emotionale Note.
Ein absolutes Live-Highlight war zudem die kraftvolle Interpretation des Klassikers „Bad Company“, die von den Fans frenetisch mitgesungen wurde und für handfeste Gänsehaut-Momente sorgte. Nicht minder eindrucksvoll gelang der Band ihre unverkennbare Version von „The House of the Rising Sun“.
Ein krönender Abschluss
Den endgültigen, triumphalen Schlusspunkt setzte der Hit „The Bleeding“, der den würdigen und brachialen Abschluss eines absoluten Ausnahmekonzerts bildete. Five Finger Death Punch bewiesen in Frankfurt einmal mehr eindrucksvoll, warum sie zu den unbestrittenen Größen der modernen Metal-Szene gehören. Musikalische Präzision, schier unbändige Bühnenpräsenz und eine enge Verbindung zum Publikum machten diesen Abend zu einem vollen Erfolg.
Text & Fotos © Boris Korpak | bokopictures














