
500 neue Bäume trotz Hitze – Becherspenden auf dem Kessel Festival pflanzen Bäume in den Tropen!
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Die wärmsten, je im Juni in Baden-Württemberg gemessenen Temperaturen und die Absage des zweiten Festivaltages beim Kessel Festival haben gezeigt: Die Folgen des Klimawandels sind längst auch in Stuttgart angekommen.
Was Partnerorganisationen von Fairventures Worldwide in Uganda und Indonesien bereits seit Jahren erleben – Hitzestress, veränderte Niederschlagsmuster und zunehmende Wetterextreme – wird zunehmend auch in Europa spürbar.
Umso wichtiger war für Fairventures Worldwide die Präsenz auf dem Kessel Festival: Bereits zum dritten Mal sammelte die Stuttgarter NGO mit mobilen Teams auf dem Gelände Becherspenden für Aufforstungsaktivitäten in Uganda und Indonesien.
Pfand pflanzt Bäume – Drei Pfandbecher finanzieren einen Baum
Die mobilen Teams, ausgerüstet mit je einer Mülltonne und Schildern, konnten am Freitag über 1.200 Pfandbecher sammeln. In keinem Jahr wurde deutlicher, wie wichtig Bäume und Kühlung für uns Menschen sind. Bereits das Pfand von drei Getränkebechern, also 6 Euro, reicht aus, um einen Baum zu pflanzen und nachhaltig zu begleiten – inklusive Schulungen und Unterstützung für die Menschen vor Ort.
Durch die diesjährige Aktion wird die Pflanzung von 500 neuen Setzlingen finanziert. „Wir haben sehr viele positive Rückmeldungen bekommen. Viele Besucher fanden es stark, dass wir gerade jetzt vor Ort sind – für die gute Sache, fürs Klima. Die Hitze hat noch einmal deutlich gemacht, warum wir handeln müssen“, sagt Anja Chrzanowska, Managerin der Partnerschaften von Fairventures Worldwide.
Die diesjährigen Spenden fließen in die nächste Pflanzsaison in Uganda. Dort werden die Setzlinge gemeinsam mit Kleinbäuerinnen und Kleinbauern in Agroforstsysteme integriert. In tropischen Regionen wachsen Bäume deutlich schneller als in Mitteleuropa und können dadurch früher Kohlenstoff binden, Böden stabilisieren und lokale Ökosysteme stärken.
Klimaschutz gemeinsam erlebbar machen
Das Kessel Festival verfolgt seit Jahren einen konsequenten Nachhaltigkeitsanspruch – unter anderem mit Ökostrom, wiederverwendbaren Materialien und dem Übermorgenmarkt als Plattform für zukunftsweisende Ideen. „Kollektives Handeln ist der Schlüssel. Mit Aktionen wie dieser machen wir sichtbar, dass viele kleine Beiträge gemeinsam Wirkung entfalten können“, sagt Tobias Reisenhofer, Geschäftsführer des Kessel Festivals.
Seit Beginn der Kooperation im Jahr 2024 konnten insgesamt schon über 2.200 Bäume finanziert werden. Die ersten Setzlinge aus den jeweiligen Kampagnen wurden bereits in den darauffolgenden Pflanzsaisons umgesetzt.
Text © by Kessel Festival | Symbolfoto KI-generiert














