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Wohin geht man, wenn man nirgends bleiben darf? Das Berliner Metal- und Hardcore-Gespann KORA WINTER befasst sich seit jeher mit der Frage nach Zugehörigkeit. Während die Band auf ihrem 2023er Album „Gott segne, Gott bewahre“ einen introspektiven Blick auf Identifikation wirft, drehen sie mit der neuen EP „Feindliches Design“ den Spiegel nun um. KORA WINTER haben die Narben verwachsen lassen und zücken jetzt das Messer. Die Frage ist nicht mehr „Wen habt ihr aus mir gemacht?“ sondern: „Wer seid ihr, mir zu sagen, wer ich zu sein habe?“
„Feindliches Design“ erscheint am 21. August 2026 via aufewigwinter. Presave!

FEINDLICHES DESIGN
1. DOOM
2. HYALURON
3. [APPLAUS]
4. MAUERBAUER ft. Mia Morgan
5. FEINDLICHES DESIGN
Auf fünf Songs entladen KORA WINTER ihre ungebändigte Wut: auf die perfide Leistungsgesellschaft („HYALURON„), Krieg als Content („DOOM„), die Anspruchslosigkeit der trägen Masse („[APPLAUS]„), Freund- und Feindschaft („MAUERBAUER“ ft. Mia Morgan) und Vertreibung für Profit (Titeltrack „FEINDLICHES DESIGN“). Immer wieder stechen dabei aus den dichten Gitarrenwänden Zeilen hervor, die lange nachhallen: „Nagelbomben sind nur Pixel auf ‘nem Display / Wie soll man da was fühlen? Der Frieden ist das Erbe der Gewalt, und so lange sie regiert, fällt die Bombe nicht bei dir“ heißt es auf „DOOM“. Einem Titel, der nicht nur klanglich, sondern auch visuell mit bizarren Metaphern und verzerrten Bildern das Herzstück der EP darstellt. Oder wie im Titeltrack „FEINDLICHES DESIGN“: „Sie würden alles verdrängen, für einen rostigen Cent / Another Body in the Gutter is just another number.“ KORA WINTER stellen klar: hier steht Haltung über Pose.
YouTube: KORA WINTER – „MAUERBAUER“ ft. Mia Morgan (OFFICIAL VIDEO)
Dennoch bleiben KORA WINTER immer nahbar. Ihnen gelingt der Spagat zwischen den Genres, und selbst wenn das in einer binär geprägten Welt für viele als Schwäche gilt, sind sie genau dort richtig: Dort, wo vorher kein Platz fürs Anderssein war, steht die Tür nun offen für alle, die sich sonst nicht gesehen fühlen. Kein Mittel zum Zweck, der mit allbekannten Plattitüden das träge Laufpublikum auf Metal Festivals für ein Moshpit zur Bühne lockt, sondern der Anspruch, sich selbst radikal treu zu sein. Und genau damit überzeugen KORA WINTER ausnahmslos.
Auf „Feindliches Design“ preschen KORA WINTER mit hartem Sound selbstbewusst voran. Die Produktion ist industriell, klirrend und kälter als bei den Vorgängern. Der Sound unterstreicht die bitter-düstere Welt, die Sänger Hakan Halaç alias HAXAN030 zeichnet: Lyrisch und visuell divers, finden sich immer wieder wiederholende Motive des Verschwinden-Wollens, Verschwinden-Müssens, Maskieren-Wollens und Maskieren-Müssens vor. Immer wieder das Bild einer Maske, die vage an das eigene Gesicht erinnert: sie gibt einen neutralen Blick von sich, sieht aus, als würde sie einen Schmerz maskieren, doch ist sie auch die einzige schützende Wand zwischen dem Protagonisten und der überfordernden Außenwelt. Wer bin ich ohne die Maske, oder: wer bin ich nicht?
Ruhephasen sind auf „Feindliches Design” selten, und wenn sie aufkommen, sind sie kurz und ungemütlich. Wie eine Bank, auf der man sich sitzend kurz ausruhen, aber niemals liegend Rast findet. Das Konzept der „Hostile Architecture” dient als Sinnbild für den Titel der EP: der Gestaltungsstil öffentlichen Raums, der diejenigen vertreiben soll, die woanders keine Zuflucht finden.
Dieser unerschütterliche Anspruch an ihre Konzepte hat KORA WINTER zu einem der vielversprechendsten Acts der Szene gemacht, der auch international auf sich aufmerksam macht. So geht die Band Ende 2025 nach einer Support-Show für THROWN und Festivalauftritten in ganz Deutschland auf ausgedehnte EU- & UK-Tour mit HALF ME und PROMPTS. Tickets sind hier erhältlich.
HALF ME, PROMPTS, KORA WINTER – European Crusade 2026:
27.11.26 Eindhoven, NL @ Dynamo
28.11.26 Hannover, DE @ Musikzentrum
29.11.26 Karisruhe, DE @ Die Stadtmitte
30.11.26 Frankfurt, DE @ Das Bett
0112.26 Leipzig, DE @ Naumanns
02.12.26 Vienna, AT @ Weberknecht
03.12.26 Warsaw, PL @ Mechanik
05.12.26 Prague, CZ @ Subzero
06.12.26 Hamburg, DE @ Kent Ciub
08.12.26 Paris, FR @Backstage By The Mill
09.12.26 London, UK @ Downstairs At The Dome
10.12.26 Leeds, UK @Key Club
11.12.26 Manchester, UK @ Rebellion
12.12.26 Birmingham, UK @ 02 institute3
13.12.26 Cologne, DE @ Gebäude 9
15.12.26 Luzern, CH ® Schuür
16.12.26 Munich, DE @ Hansa 39
17.12.26 Münster, DE @ Skaters Palace Cafe
18.12.26 Berlin, DE @ Mikropol
19.12.26 Nürnberg, DE @ Z-Bau
20.12 26 Bremen, DE @ Tower
Darüber hinaus sind KORA WINTER bei folgenden Terminen live zu erleben:
KORA WINTER – Live 2026
11.09.2026 – (DE) Hamburg, Corefest
18.09.2026 – (DE) Flensburg, Breeding Festival
27.09.2026 – (DE) Berlin, Corefest
16.10.2026 – (DE) Essen, Weststadthalle (mit Elwood Stray)
17.10.2026 – (DE) Berlin, Spirale (mit Consvmer)
Seit 2014 entwickelten sich KORA WINTER über zwei EPs (2015, 2017) und die Alben BITTER (2019) und Gott Segne, Gott Bewahre (2023) von DIY-Newcomern zu einem etablierten Act der deutschen Hardcore/Metal-Szene, mit wachsender Resonanz auch bei genreübergreifendem Publikum. Mit der EP Feindliches Design (2026) schlagen sie ein neues Kapitel auf.
KORA WINTER sind Yuki Bartels (Gitarre), Hakan Halaç (Vocals), Maximilian Zumbansen (Drums) und Karsten Köberich (Bass).
KORA WINTER online:
Instagram | TikTok
Bild: KORA WINTER © Marcus Zumbansen
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