Mannheimer Weihnachtscircus von PALAZZO 2026 mit internationalen Artisten und spektakulärer Show auf dem Neuen Messplatz

Mannheimer Weihnachtscircus 2026: Weltstars erobern den Neuen Messplatz

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Gold, Glitzer, große Illusionen und Artisten, die einige Meter über dem Manegenboden lieber nicht nach unten schauen sollten: Der Mannheimer Weihnachtscircus geht in seine vierte Runde. Vom 18. Dezember 2026 bis zum 6. Januar 2027 verwandelt PALAZZO den Neuen Messplatz wieder in eine weihnachtliche Circuswelt. Diesmal bekommt Mannheim ein komplett neues Programm mit internationalen Preisträgern, zwei sehr unterschiedlichen Clown-Legenden und erstmals auch großer Zauberkunst zu sehen. Der Vorverkauf ist gestartet.

Nach dem Besucherrekord der vergangenen Saison liegt die Messlatte hoch. Rund 40.000 Gäste kamen zur dritten Ausgabe des Mannheimer Weihnachtscircus. Für 2026/27 setzt das Team deshalb nicht einfach auf eine Wiederholung, sondern stellt das Programm neu zusammen.

Artisten des Mannheimer Weihnachtscircus 2026 auf dem Neuen Messplatz in Mannheim
Der Mannheimer Weihnachtscircus gastiert vom 18. Dezember 2026 bis 6. Januar 2027 mit einem komplett neuen internationalen Programm auf dem Neuen Messplatz.

Bello Nock und Akula: Zwei Clown-Welten treffen aufeinander

Einer der spannendsten Punkte im neuen Programm dürfte das Zusammentreffen von Bello Nock und Akula werden. Zwei Clowns, zwei völlig unterschiedliche Schulen.

Bello Nock ist schon optisch kaum zu übersehen. Die blonde Bürstenfrisur, der auffällige Frack und riesige Schuhe gehören seit Jahren zu seinem Markenzeichen. Doch hinter der komischen Figur steckt ein außergewöhnlicher Artist. Nock verbindet Clownerie mit riskanter Akrobatik auf dem Todesrad oder dem Sway Pole und wurde beim Internationalen Circus Festival von Monte-Carlo sowohl mit dem Silbernen als auch mit dem Goldenen Clown ausgezeichnet. Auch mehrere Guinness-Weltrekorde und die Aufnahme in den Circus Ring of Fame stehen in seiner Vita. In Mannheim tritt er teilweise gemeinsam mit seiner Tochter Annaliese auf.

Akula setzt dagegen auf moderne Comedy ohne klassische rote Clownsnase. Der russische Künstler Anatoly Okulov arbeitet mit Slapstick, Musik, körperlicher Akrobatik und viel direkter Interaktion mit dem Publikum. Gerade dieser Gegensatz dürfte reizvoll werden: hier der amerikanisch geprägte Showclown mit Schweizer Wurzeln, dort der moderne russische Komiker im Anzug.

Beatles-Akrobatik und eine Königin unter der Zeltkuppel

Auch artistisch greift die vierte Ausgabe ziemlich weit nach oben.

Das Quatuor Prilepin verbindet Partner- und Wurfakrobatik mit einer charmanten Beatles-Hommage. Die vier Artisten treten im Stil der „Fab Four“ auf und kombinieren ihre Show mit anspruchsvollen Hand-auf-Hand-Figuren und Wurfakrobatik. Beim Internationalen Circus Festival von Monte-Carlo wurde die Formation 2019 ausgezeichnet.

Hoch über der Manege wird Regina Laruss zu erleben sein. Die ungarische Strapaten-Akrobatin verbindet Kraft und Eleganz in großer Höhe und wurde beim Grand Prix der Artisten in Hannover bereits mit dem zweiten Preis ausgezeichnet.

Ein weiterer Höhepunkt kommt aus China. Die Jiangsu Truppe zeigt Handstand-Balancen auf höchstem Niveau. Im Mittelpunkt steht unter anderem Wang Mengchen, deren Einhand-Handstände auf rotierenden Requisiten international ausgezeichnet wurden. Die Formation gewann auch beim Circus Festival im italienischen Latina.

Zum ersten Mal große Illusionen im Mannheimer Weihnachtscircus

Neu ist 2026/27 auch das Genre der Großillusion.

Dafür holt der Weihnachtscircus André Blake nach Mannheim. Der deutsche Magier arbeitet mit großen Illusionen, Entfesselungen, Mentalmagie und klassischen Verschwindeeffekten. Blake ist deutscher Vizemeister der Zauberkunst in der Sparte Großillusion und wurde für die FISM-Weltmeisterschaft der Zauberkunst nominiert.

Das ist eine gute Ergänzung. Circus lebt von Körperbeherrschung und Risiko, Magie wiederum von der Frage, ob die eigenen Augen gerade wirklich gesehen haben, was der Kopf behauptet.

Weitere angekündigte Acts sind die Urban Dance Crew mit Streetdance und Stunts, der Diabolo-Spieler Ezra Veldman, Schattenspieler Matteo Fraziano sowie das Duo Gonçalo and Soen mit Partnerakrobatik.

Weihnachtswelt statt nüchterner Zeltatmosphäre

Der Mannheimer Weihnachtscircus will auch 2026 nicht einfach nur eine Manege mit ein paar Sitzreihen aufbauen. Der Neue Messplatz soll wieder komplett in eine festliche Winterwelt verwandelt werden. Lichtinszenierungen, Dekorationen, Kostüme und Gastronomie gehören bewusst zum Gesamterlebnis.

Das Grand Chapiteau ist beheizt. Die Vorstellungen dauern inklusive Pause ungefähr zweieinhalb Stunden, und das Programm ist in Nachmittags- und Abendvorstellungen identisch. Der Veranstalter empfiehlt den Besuch grundsätzlich ab drei Jahren.

Das Konzept funktioniert offensichtlich. Nach drei Ausgaben hat sich der Weihnachtscircus in Mannheim bereits einen festen Platz im Veranstaltungskalender erarbeitet. 40.000 Besucher bei der vergangenen Spielzeit sind für eine Produktion, die nur wenige Wochen auf dem Neuen Messplatz gastiert, eine klare Ansage.

36 Vorstellungen vom 18. Dezember bis 6. Januar

Die vierte Ausgabe beginnt am 18. Dezember 2026 und läuft bis zum 6. Januar 2027. Geplant sind 36 Vorstellungen. Regulär wird um 15 und 19 Uhr gespielt. Tickets werden auf der offiziellen Website, bei den Mannheimer Tourist-Informationen, in den Ticketshops in Schwetzingen und Bensheim sowie über angeschlossene Vorverkaufsstellen angeboten. Die Circuskasse auf dem Neuen Messplatz öffnet ab dem 14. Dezember.

Wer nach drei erfolgreichen Jahren gedacht hat, der Mannheimer Weihnachtscircus würde sich nun auf einem bewährten Konzept ausruhen, bekommt 2026 vermutlich das Gegenteil zu sehen. Bello Nock auf dem Todesrad, Akula mitten im Publikum, chinesische Handstandkunst, Beatles-Akrobaten und André Blake mit großen Illusionen ergeben jedenfalls eine ziemlich wilde Mischung.

Manege frei.

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