
Roger Waters begeistert in der SAP Arena Mannheim mit Pink-Floyd-Klassikern
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Am 4. Mai 2018 wurde die SAP Arena Mannheim zum Schauplatz einer außergewöhnlichen Rockshow. Mit seiner „Us+Them“-Tour brachte Roger Waters ein Konzert auf die Bühne, das weit über eine klassische Musikveranstaltung hinausging. Der ehemalige Pink-Floyd-Mitbegründer verband legendäre Songs, beeindruckende Videoprojektionen und gesellschaftskritische Botschaften zu einem intensiven Gesamterlebnis.
Die Besucher erwartete eine Reise durch die Geschichte einer der einflussreichsten Rockbands aller Zeiten. Auf der Setlist standen große Werke aus den Pink-Floyd-Alben „The Dark Side of the Moon“, „Wish You Were Here“, „Animals“ und „The Wall“. Ergänzt wurde das Programm durch Stücke aus Waters’ Soloalbum „Is This The Life We Really Want?“.
Eine Show zwischen Musik, Licht und visueller Kunst
Schon die ersten Minuten machten klar, dass dieser Abend anders funktionieren würde als ein gewöhnliches Rockkonzert. Roger Waters setzte auf eine gewaltige Produktion, bei der Musik und Bilder untrennbar miteinander verbunden waren.
Die riesige Bühnenlandschaft, präzise Lichttechnik und großflächige Videoinstallationen zogen das Publikum direkt in die Atmosphäre der Songs hinein. Die Band hinter Waters spielte dabei auf höchstem Niveau und brachte den charakteristischen Klangkosmos von Pink Floyd mit großer Genauigkeit auf die Bühne.
Es ging nicht darum, vergangene Erfolge einfach zu wiederholen. Die bekannten Stücke wirkten weiterhin kraftvoll und bekamen durch die moderne Inszenierung eine neue Wirkung.
Pink-Floyd-Momente sorgen für Gänsehaut
Ein besonderer Höhepunkt des Abends war die Umsetzung von „Animals“. Während des Songs erschien die berühmte Kulisse rund um die Battersea Power Station als riesiges Bühnenbild über den Zuschauern. Auch das ikonische fliegende Schwein „Algie“ durfte dabei nicht fehlen.
Solche Bilder blieben im Gedächtnis. Sie machten deutlich, warum Roger Waters’ Shows seit Jahren für ihre außergewöhnliche Verbindung aus Musik und visueller Erzählung bekannt sind.
Auch Klassiker wie „Wish You Were Here“ und „Time“ sorgten für besondere Momente in der Arena. Bei „Another Brick in the Wall Part 2“ wurde die Bühne zusätzlich zur Plattform für politische Aussagen und gesellschaftliche Themen.
Roger Waters verbindet Rockmusik mit kritischen Botschaften
Roger Waters war an diesem Abend nicht nur Musiker. Seine Konzerte sind immer auch eine Auseinandersetzung mit der Welt, in der wir leben.
Themen wie Krieg, Machtmissbrauch und soziale Ungerechtigkeit begleiteten die Show. Seine Botschaften sorgten dabei für Diskussionen, verliehen den bekannten Songs aber gleichzeitig eine zusätzliche Bedeutung.
Gerade diese Verbindung aus Musik und Haltung prägt die Karriere des Künstlers seit Jahrzehnten.
Ein Finale mit „Comfortably Numb“
Nach fast zweieinhalb Stunden erreichte die Show ihren Höhepunkt mit „Comfortably Numb“. Die beeindruckende Lasershow verwandelte die SAP Arena in ein Meer aus Licht und Farben.
Die Zuschauer verabschiedeten Roger Waters mit langanhaltendem Applaus und stehenden Ovationen. Zurück blieb der Eindruck eines Abends, der weit mehr war als ein nostalgischer Rückblick.
Die „Us+Them“-Tour zeigte, dass die Musik von Pink Floyd auch Jahrzehnte später nichts von ihrer Wirkung verloren hat. In Mannheim entstand eine Verbindung aus Klang, Bildern und Botschaften, die viele Besucher noch lange begleiten dürfte.
Text & Foto © Boris Korpak | bokopictures













