Van de Forst goes Pulp Fiction

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Single, Album und Tour – die New-Country-Sängerin „Van de Forst“ aus Münster ist derzeit nicht zu stoppen.

Mit ihrer neuesten Coversingle „You Never Can Tell (C’est La Vie)“ verbindet sie nun ihren geliebten Country mit Rock ’n’ Roll der 60er-Jahre.

Der von Chuck Berry geschriebene und durch Emmylou Harris bekannte Hit wird unter anderem mit der legendären Tanzszene des Quentin-Tarantino-Klassikers „Pulp Fiction“ in Verbindung gebracht, in der die beiden Charaktere „Vince Vega“ und „Mia Wallace“ zu genau diesem Song einen Tanzwettbewerb gewinnen.

Bereits mit ihrem Bonnie-Tyler-Cover „It’s a Heartache“ bewies die 31-Jährige ihre Gabe, Welthits im Countrystil zu interpretieren. Ihr Konzept: große Songs neu entdecken, ihnen eine persönliche Note geben und sie mit authentischem Country-Sound in die Gegenwart holen.
Diese Leidenschaft nutzt sie nun erneut, nur wirft sie den 60er-Jahre-Flair des Originaltitels nicht ganz über Bord, sondern lässt die Einflüsse sehr bewusst und deutlich miteinwirken und mit der Westerngitarre verschmelzen. Für die Produktion konnte Van de Forst ein hochkarätiges internationales Musikerteam gewinnen. Darunter Profis, die bereits mit Dolly Parton, Shania Twain und Udo Lindenberg zusammenarbeiteten.

Mit markanter Stimme, treibendem Country-Groove und internationalem Sound gibt sie dem Song eine ganz eigene Handschrift. 

Selbstverständlich beschränkt sich Van de Forsts musikalische Begabung aber nicht nur auf Coversongs. Schon vor elf Jahren veröffentlichte sie ihr Debütalbum „Lucky“, allerdings nur in physischer Form, was die Reichweite des durchaus gelungenen Werks ungerechterweise begrenzte. Darum erschien es über ein Jahrzehnt später auch digital unter dem Label 7music und soll nun einer neuen Generation von Hörern zugänglich gemacht werden.

„Lucky“ markiert einen wichtigen Meilenstein in ihrer bisherigen Karriere und entstand unter anderem mit renommierten internationalen Songwritern wie Billy Falcon, bekannt durch seine Zusammenarbeit mit Bon Jovi, und John Parr.

Ein fundamentales Thema, das sich durch das gesamte Album zieht, ist: Neuanfang.
Dabei werden sowohl die positiven, aufregenden Seiten des Aufbruchs und des Alles-hinter-sich-Lassens beleuchtet als auch die weniger schönen, die sich in Trennungsschmerz und Vermissen zeigen.

Dabei umgibt der jugendliche Geist der damals 21-jährigen Interpretin die ausdrucksstarken, energiegeladenen Songs unverkennbar – besonders deutlich wird dies im Titel „Twenty One“, der die Vorfreude auf die neu erworbenen Freiheiten des jungen Erwachsenenalters verkörpert.

Wer die vielseitige Sängerin live erleben möchte, hat in den kommenden beiden Monaten die Gelegenheit dazu. Im Oktober geht sie mit der britischen Pop-Rock-Band „Smokie“ auf Tour durch Leipzig, Erfurt und Duisburg. Im Monat darauf tritt sie gemeinsam mit ihrem langjährigen Produzenten Michael Voss in Freising auf, der schon am neuveröffentlichten Debütalbum beteiligt war.

Bild: © Van de Forst

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