„Weil wir anders waren“ in Bockenheim. Eine Ausstellung gegen das Vergessen und für eine Gesellschaft, die niemanden ausgrenzt

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Ein voller Saal. Ruhige Klaviermusik. Menschen, die zuhören, später vor Ausstellungstafeln stehen, lesen, miteinander sprechen und immer wieder innehalten. Die Eröffnung von „Weil wir anders waren“ am Samstag, 8. August 2026, im Blauen Rathaus in Bockenheim an der Weinstraße war keine gewöhnliche Ausstellungseröffnung.

Dafür ist das Thema zu schwer. Und gleichzeitig zu gegenwärtig.

Die Ausstellung der Lebenshilfe Bad Dürkheim erinnert an Menschen mit Behinderungen und psychischen Erkrankungen aus der Pfalz, die während der nationalsozialistischen Herrschaft entrechtet, zwangssterilisiert und im Rahmen der sogenannten NS-„Euthanasie“ ermordet wurden.

Großes Interesse an einem schwierigen Thema. Zahlreiche Gäste kamen zur Eröffnung der Ausstellung ‚Weil wir anders waren‘ ins Blaue Rathaus. © CK

Sehr viele Menschen kamen zur Eröffnung. Nicht nur aus Bockenheim. Unter den Gästen befand sich auch die Bundestagsabgeordnete Isabel Mackensen-Geis. Im Mittelpunkt standen jedoch nicht politische Ämter oder offizielle Funktionen. Im Mittelpunkt standen Menschen, deren Leben einst danach beurteilt wurde, ob andere sie für lebenswert hielten.

Ein Rathaus voller Menschen und ein Thema, das still macht

„Es ist wichtig zu zeigen, was war, um auch zu verhindern, dass es noch einmal passiert.“

Daniel Krauß, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Leiningerland

Gunther Bechtel, ehemaliger Ortsbürgermeister von Bockenheim und einer der engagierten Wegbereiter der Ausstellung vor Ort, begrüßte die Gäste. Daniel Krauß, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Leiningerland, sprach anschließend über die Bedeutung des Erinnerns. Vertreterinnen und Vertreter der Lebenshilfe und Mitglieder des inklusiven Projektteams berichteten über die Entstehung der Ausstellung und ihre Arbeit.

Eine Pianistin begleitete die Eröffnung musikalisch und spielte im Verlauf des Programms zwei Lieder. Ihr Name lag uns zum Zeitpunkt der Veröffentlichung leider nicht vor. Ihre Musik gab diesem Vormittag dennoch etwas, das sich nur schwer mit einem Programmpunkt beschreiben lässt. Zwischen den Worten über Entrechtung, Zwangssterilisation, Ermordung und verlorene Lebenswege entstanden für einige Minuten Räume der Stille.

Danach gingen die Gäste gemeinsam in die Ausstellungsräume.

Dort warteten keine abstrakten Zahlenkolonnen. Dort warteten Lebensgeschichten.

Daniel Krauß. „Es ist wichtig zu zeigen, was war“

Daniel Krauß machte im Gespräch mit CityGuide Rhein-Neckar deutlich, warum eine solche Ausstellung gerade auf kommunaler Ebene einen besonderen Wert hat.

Daniel Krauß, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Leiningerland, bei der Eröffnung von ‚Weil wir anders waren‘. Nach der Vorstellung überreichte er ein Geschenk an Lea Sümeghy Becker. © CK

„Es ist wichtig zu zeigen, was passiert ist, aber vor allem auch wirklich zu zeigen, welche Grausamkeiten an Menschen mit Beeinträchtigungen vorgenommen wurden. Dass die Lebenshilfe mit ihrer Ausstellung hier auch ins Leiningerland kommt, ist wirklich schön. So kommt sie in die Fläche und die Ausstellung, in die viel Arbeit und Herz gesteckt wurde, wird den Menschen hier zugänglich gemacht. Deswegen ist es wichtig zu zeigen, was war, um auch zu verhindern, dass es noch einmal passiert“, sagte Krauß im Gespräch mit CityGuide Rhein-Neckar.

Dabei geht es für ihn gerade um die Nähe der Geschichte.

„Es sollte dazu dienen, dass man sich darauf besinnt, was passiert ist. Dass die Leute einordnen können, welche Grausamkeiten teilweise direkt vor der Haustür passiert sind. Das waren Dinge, die nicht weit weg irgendwo passiert sind, sondern die wirklich in der Gesellschaft und unmittelbar in der Umgebung stattgefunden haben. Genau deshalb ist es wichtig, sich das anzuschauen, es auf sich wirken zu lassen und daraus mitzunehmen, dass man wachsam bleibt, damit so etwas nicht noch einmal passiert“, sagte Krauß.

Er sieht dabei auch Städte und Gemeinden in der Verantwortung.

„Erinnerungskultur ist ein schwieriges Thema, gerade weil es immer weniger Zeitzeugen gibt. Viele Gemeinden arbeiten inzwischen ihre Dorfgeschichte auf und machen Dinge sichtbar. Eine Gemeinde kann dafür eine Plattform bieten. Das sehen wir hier im Blauen Rathaus. Man kann den Rahmen schaffen und Institutionen wie die Lebenshilfe und die Veranstalter unterstützen. Dieses Zusammenspiel zwischen Gemeinden, Vereinen und Institutionen ist enorm wichtig“, sagte Krauß gegenüber CityGuide Rhein-Neckar.

Menschen mit Beeinträchtigungen erzählen ihre Geschichte selbst

„Was sind normale Menschen? Niemand ist normal. Entscheidend ist, dass wir zusammenleben. Das ist wichtig.“

Gunther Bechtel, ehemaliger Ortsbürgermeister von Bockenheim

Ein entscheidender Unterschied zu vielen historischen Ausstellungen wird spätestens beim Rundgang deutlich. „Weil wir anders waren“ wurde nicht einfach von Fachleuten über Menschen mit Beeinträchtigungen entwickelt. Menschen mit und ohne Beeinträchtigung haben gemeinsam recherchiert, diskutiert und die Ausstellung erarbeitet. Unterstützt wurden sie von Fachleuten, Archiven und Angehörigen von Opfern. Lea Sümeghy Becker leitet das Projekt „Erinnern für die Zukunft“, in dessen Rahmen die Ausstellung entstanden ist. Für sie ist genau diese Arbeitsweise zentral.

Die Ausstellung erzählt von Menschen, deren Leben andere für nicht lebenswert erklärten. Ihre Geschichten sichtbar zu machen, ist Teil des Erinnerns. © CK

„Menschen mit Beeinträchtigungen sind hier wirklich Experten und Expertinnen. Sie wissen teilweise viel mehr als die Menschen, die zu uns kommen. Ihnen diese Stellung zu geben, ist mir auch persönlich sehr wichtig. Nur weil jemand eine Beeinträchtigung hat, darf man diese Person nicht als weniger gebildet oder weniger informiert ansehen. Genau das erleben die Menschen, die unsere Ausstellung besuchen und dann von unserem inklusiven Team durchgeführt werden“, sagte Sümeghy Becker im Gespräch mit CityGuide Rhein-Neckar.

Dieser Satz verändert den Blick auf die gesamte Ausstellung.

Hier wird nicht nur über Inklusion gesprochen.

Hier wird sie praktiziert.

Krankenakten, hinter denen ganze Leben verschwinden

„Plötzlich geht es nicht mehr um irgendein Kapitel eines Geschichtsbuchs. Da ist eine Mutter. Da ist ihr Kind. Und da ist eine Frage, auf die sie keine ehrliche Antwort bekam.“

Lea Sümeghy Becker Projektleitung „Erinnern für die Zukunft“

Wer historische Akten betrachtet, sieht zunächst Papier. Namen. Diagnosen. Daten. Behördenvermerke. Doch irgendwann verschwindet die Distanz. Sümeghy Becker beschreibt diesen Moment sehr persönlich.

„Als ich angefangen habe, daran zu arbeiten, saß ich teilweise weinend im Büro. Man liest diese Krankenakten und denkt sich, wenn diese Menschen heute gelebt hätten, hätten sie möglicherweise ein ganz anderes Leben gehabt. Wenn sie eine angemessene Behandlung bekommen hätten, wären manche vielleicht wieder gesund geworden. Aber anstatt sie zu behandeln und daran zu glauben, diese Menschen einzubinden, wurden sie ausgegrenzt und ermordet“, sagte sie gegenüber CityGuide Rhein-Neckar.

Lesen. Innehalten. Miteinander sprechen. Manche Geschichten lassen sich nicht einfach wieder weglegen. © CK

Besonders ein Dokument hat sie nicht losgelassen.

„Wir haben den Brief einer Mutter. Sie fragt darin, wo ihr Kind ist und warum ihr Kind gestorben ist. Sie hatte es doch vor ein paar Wochen noch besucht und da ging es ihm gut. Wie kann es jetzt plötzlich gestorben sein? Diese Verzweiflung einer Mutter zu lesen, ist unglaublich schwer. Die Menschen wussten teilweise, dass sie angelogen wurden. Das kann man aus den Akten herauslesen. Und daraus ist bei mir eine ganz große Wut entstanden“, sagte Sümeghy Becker.

Plötzlich geht es nicht mehr um irgendein Kapitel eines Geschichtsbuchs.

Da ist eine Mutter.

Da ist ihr Kind.

Und da ist eine Frage, auf die sie keine ehrliche Antwort bekam.

„Man kann aus der Geschichte lernen, wenn man sie nicht verdreht“

Für Sümeghy Becker endet die Bedeutung der Ausstellung deshalb nicht im Jahr 1945. Sie sieht einen klaren Auftrag für die Gegenwart.

„Mir persönlich ist es unglaublich wichtig, dass Menschen mit Beeinträchtigungen ihren Raum bekommen. Wir arbeiten bei der Lebenshilfe sehr viel daran, Menschen in die Sozialräume zu bringen. Die Gesellschaft muss diesen Raum ermöglichen und wir müssen dafür kämpfen, dass dieser Raum erhalten bleibt und Menschen nicht wieder ausgegrenzt werden“, sagte sie.

Ihre intensive Beschäftigung mit den historischen Quellen hat ihren Blick auf aktuelle gesellschaftliche Debatten verändert.

„Wenn ich nach der Arbeit nach Hause gegangen bin, Nachrichten gesehen und gehört habe, wie heute teilweise über bestimmte Menschengruppen gesprochen wird, hat mich das erschreckt. Menschen werden wieder danach bewertet, was sie kosten oder ob sie angeblich ein System ausnutzen. Für mich war das eine große Motivation, mit dieser Ausstellung weiterzumachen und sie groß zu machen, damit sie auf Wanderschaft gehen kann“, erklärte Sümeghy Becker.

Auf die Frage, ob wir aus Geschichte überhaupt lernen, antwortet sie nicht resigniert.

Im Gegenteil.

„Ich denke, man kann aus der Geschichte lernen, wenn man sich über Geschichte informiert und Geschichte nicht verdreht. Ich denke auch, es ist noch nicht zu spät, dass sich etwas entwickeln kann. Wir sehen, wie in Deutschland, Europa und weltweit gewählt wird. Aber ich glaube, dass wir als Kollektiv sehr viel erreichen können. Vielleicht nicht immer auf der großen politischen Ebene. Aber indem man auf Menschen zugeht und fragt. Brauchst du Hilfe? Kann ich dich unterstützen? Menschen, die Ressourcen haben, egal ob Geld oder Zeit, können sich für alte Menschen, kranke Menschen, Menschen mit Beeinträchtigungen oder Menschen mit Fluchtgeschichte einsetzen. Wir haben so viele Ressourcen als Gesellschaft. Wenn wir sie nutzen, können wir auch problematischen politischen Entwicklungen etwas entgegensetzen“, sagte Sümeghy Becker im Gespräch mit CityGuide Rhein-Neckar.

Es ist eine der stärksten Aussagen dieses Vormittags.

Denn sie macht aus Erinnerung eine Handlung.

Das inklusive Projektteam beantwortete Fragen und führte die Gäste durch die Ausstellung. Menschen mit Beeinträchtigungen vermitteln hier selbst das Wissen, das sie gemeinsam erarbeitet haben. © CK

Gunther Bechtel. „Was sind normale Menschen?“

Dass die Ausstellung nach Bockenheim kam, hat auch viel mit Gunther Bechtel zu tun. Seine erste Begegnung mit dem Projekt fand nicht bei einer offiziellen Veranstaltung im Rathaus statt, sondern bei einer Demonstration gegen die AfD in Bad Dürkheim.

„Ich habe die Lebenshilfe bei einer Demonstration gegen die AfD in Bad Dürkheim getroffen. Dort wurde für die Ausstellung geworben. Danach habe ich mich darum gekümmert, bin ins Stadtmuseum Bad Dürkheim gegangen und habe den Kontakt gesucht. Es hat geklappt. Wir haben Gespräche geführt, diese erweitert und vertieft und so ist die Ausstellung schließlich nach Bockenheim gekommen“, erzählte Bechtel gegenüber CityGuide Rhein-Neckar.

Warum ihm dieses Engagement persönlich wichtig war, beantwortet er mit einem Gedanken, der eigentlich selbstverständlich sein sollte.

„Unser Grundgesetz steht für Demokratie und die Entwicklung unserer Gesellschaft. Jeder Mensch ist gleich. Das ist mir wichtig, weil alle Menschen die gleichen Rechte haben und weil wir alle Menschen beachten müssen“, sagte Bechtel.

Dann fällt ein Satz, der hängen bleibt.

„Behinderte Menschen haben genauso die Möglichkeit, Teil dieser Gesellschaft zu sein wie wir sogenannten normalen Menschen. Aber was sind normale Menschen? Niemand ist normal. Entscheidend ist, dass wir zusammenleben. Das ist wichtig“, sagte Gunther Bechtel im Gespräch mit CityGuide Rhein-Neckar.

Auch Bockenheims Ortsbürgermeister Uli Keidel mahnt zum Erinnern

Allein vor den Bildern, aber nicht unberührt von den Geschichten dahinter. Erinnerung beginnt manchmal in einem ganz stillen Moment. © CK

Bockenheims Ortsbürgermeister Uli Keidel formuliert seinen Wunsch an die Besucher ähnlich klar.

„Wir können leider nicht mehr rückgängig machen, was passiert ist. Aber wir dürfen es nicht vergessen. Es war eine schreckliche Zeit. Eine solche Ausstellung ist wichtig, damit man daran denkt, damit so etwas nicht noch einmal passiert und damit wir von Anfang an mithelfen, die Menschenwürde zu bewahren“, sagte Keidel im Gespräch mit CityGuide Rhein-Neckar.

Gerade Bockenheim besitzt bei diesem Thema eine besondere historische Verbindung.

Georg Renno. Die Geschichte war plötzlich mitten in Bockenheim

Georg Renno war stellvertretender Leiter der nationalsozialistischen Tötungsanstalt Hartheim. Nach Angaben der Lebenshilfe Bad Dürkheim war er dort an rund 30.000 Morden an Menschen mit Beeinträchtigungen beteiligt.

Er wurde nie verurteilt.
Seinen Lebensabend verbrachte er in Bockenheim an der Weinstraße. Dort wurde er auch beerdigt.
Damit bekommt die Ausstellung gerade an diesem Ort eine zusätzliche Dimension.
Die Tätergeschichte liegt nicht irgendwo Hunderte Kilometer entfernt.
Sie führt bis nach Bockenheim.

Am Sonntag, 23. August 2026, widmet sich deshalb ein eigener Vortrag im Blauen Rathaus Georg Renno, seiner Biografie und seiner Rolle bei den nationalsozialistischen Krankenmorden.

Was bleibt nach diesem Vormittag?

Ein Moment ganz für sich. Eine Besucherin betrachtet die Ausstellung ‚Weil wir anders waren‘. Manche Geschichten brauchen keine Worte, sondern Zeit, um sie auf sich wirken zu lassen. © CK

Nach den Reden und der musikalischen Begleitung gingen die Besucherinnen und Besucher hinunter in die Ausstellung. Dort zeigte sich, mit wie viel Engagement das Team der Lebenshilfe diese Präsentation vorbereitet hatte. Die Mitglieder des inklusiven Teams standen nicht einfach neben ihren Ausstellungstafeln. Sie erklärten. Sie beantworteten Fragen. Sie führten Gespräche. Sie vermittelten Wissen.

Und die Besucher hörten zu.

Es wurde gelesen. Gefragt. Diskutiert. Manchmal auch einfach geschwiegen. Für die Gäste war zudem eine Verköstigung vorbereitet worden. Alles wirkte ruhig, herzlich und persönlich organisiert.

Vielleicht liegt genau darin die Stärke dieses Projekts.

Die Ausstellung erzählt von einer Zeit, in der Menschen mit Beeinträchtigungen systematisch die Zugehörigkeit zur Gesellschaft abgesprochen wurde. Heute stehen Menschen mit Beeinträchtigungen in diesem Raum und erklären anderen ihre eigene Forschungsarbeit.

Sie sind nicht Objekt der Betrachtung.

Sie sind Expertinnen und Experten.

Sie sprechen selbst.

Sie werden gehört.

„Weil wir anders waren“ stellt am Ende eine Frage an uns alle

Man kann nach dem Besuch dieser Ausstellung nach Hause gehen. Aber einige Geschichten gehen mit.
Die Geschichte einer Mutter, die wissen wollte, warum ihr Kind plötzlich tot war.
Die Geschichte von Menschen, über deren Wert andere entschieden.
Die Geschichte eines Arztes, der an tausendfachem Mord beteiligt war und später unbehelligt in Bockenheim lebte.
Und gleichzeitig die Geschichte eines inklusiven Teams, das heute genau dort steht und sagt. Schaut hin.
Die Vergangenheit lässt sich nicht ändern.
Wie wir heute miteinander umgehen, schon.
Vielleicht ist das der wichtigste Gedanke, den „Weil wir anders waren“ aus dem Blauen Rathaus mit hinaus in die Gegenwart trägt.
Nicht jeder Mensch ist gleich.
Aber jeder Mensch ist gleich viel wert.

Ausstellung und Begleitprogramm im Blauen Rathaus

Still betrachten. Nachdenken. Begreifen. Manche Geschichten brauchen Zeit. © CK

Die Ausstellung „Weil wir anders waren“ ist vom 8. bis 30. August 2026 im Blauen Rathaus, Leininger Ring 62, 67278 Bockenheim an der Weinstraße, zu sehen.

Führungen durch das inklusive Team finden am Sonntag, 9. August, um 11 Uhr, am Donnerstag, 20. August, um 18 Uhr, am Samstag, 22. August, um 14 Uhr und am Donnerstag, 27. August, um 18 Uhr statt. Eine Anmeldung bei der Lebenshilfe Bad Dürkheim ist erforderlich.

Freitag, 14. August 2026, 19 Uhr
Film „Nebel im August“
Der Film erzählt die auf einer wahren Begebenheit basierende Geschichte des 13-jährigen Ernst Lossa. FSK 12. Laufzeit etwa 120 Minuten.

Sonntag, 23. August 2026, 11 Uhr
Vortrag „Georg Renno“
Das inklusive Team beleuchtet das Leben Georg Rennos, seine Beteiligung an den nationalsozialistischen Krankenmorden und seine Verbindung zu Bockenheim. Dauer etwa 60 Minuten.

Donnerstag, 25. Februar 2027
Vortrag „Albert Tillmann. Aus dem Leben eines Bad Dürkheimer Opfers der NS-‚Euthanasie‘“
Haus Catoir, Römerstraße 20/22, Bad Dürkheim. Der Vortrag zeichnet Albert Tillmanns Leben von seiner Geburt bis zu seiner Deportation und Ermordung nach.

Tekst & Bild: © CK

Titelbild: Besucher & Daniel Krauß, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Leiningerland, im Gespräch mit dem inklusiven Projektteam bei der Eröffnung von ‚Weil wir anders waren‘ im Blauen Rathaus in Bockenheim. Erinnerung entsteht dort, wo Menschen miteinander ins Gespräch kommen. © CK

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