Mittwoch 1. Februar 2023

Rhein-Neckar Löwen siegen gegen den ASV Hamm-Westfalen

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Geschenke gibt es nur für die Löwen-Fans: Im letzten Spiel des Jahres 2022 geben sich die Rhein-Neckar Löwen keine Blöße. Am zweiten Weihnachtstag feiern sie mit 7741 Zuschauern den achten Sieg im neunten Heimspiel, krönen damit eine äußerst überzeugende erste Saisonhälfte. Das Duell mit HBL-Schlusslicht ASV Hamm-Westfalen endet 37:27 (20:12). Grundlage für den insgesamt 14. Sieg im 18. Liga-Spiel ist der neue Löwen-Dreiklang aus Abwehr, Torwart und Tempo-Spiel.

Die Löwen machen auch am zweiten Weihnachtstag keine Geschenke – zumindest nicht dem Gegner. Nach etwas mehr als vier Minuten steht es 4:0 in der mit fast 8000 Zuschauern ausnehmend gut besuchten Löwen-Höhle. In Minute 6 landet Mikael Appelgren bereits seine dritte Parade, kommt am Ende von Halbzeit eins auf deren 7 und liegt damit bei knapp 37 Prozent. Ein absoluter Top-Wert. Top, das ist einmal mehr das Stichwort für die Löwen-Abwehr. Ymir Örn Gislason und Olle Forsell Schefvert lassen im Deckungszentrum so gar nichts anbrennen. Zusammen mit Kollege Appelgren bilden sie die Grundlage für den starken Löwen-Start sowie die insgesamt äußerst überzeugende erste Halbzeit.

Juri Knorr mit seinem dritten verwandelten Siebenmeter erhöht die Führung auf vier Treffer (7:3, 10.). Kurz darauf macht Benjamin Helander per Gegenstoß das 9:3 klar (11.). Dieser Abstand bleibt erst einmal. Hamm findet allmählich in die Partie. Vor allem Jan von Boenigk auf halbrechts wird zum Aktivposten der Gäste, erzielt bis zur Pause fünf Tore, darunter auch das 19:12 kurz vor der Halbzeit-Sirene. Allerdings bleibt noch genügend Zeit für einen letzten Löwen-Angriff, und den konvertiert Kristjan Horžen zum 20:12-Pausenstand. Es ist eine geschlossene Mannschaftsleistung der Mannheimer, die diesen klaren Vorsprung herausarbeitet. Starke Abwehr, stabiler Torwart, tolles Tempo-Spiel: Das ist der Löwen-Dreiklang der bisherigen Saison.

Von Boenigk bleibt auch nach der Pause der Mann, der die Löwen am meisten beschäftigt. Zwei Siebenmeter holt er aus, den zweiten hält Joel Birlehm gegen Fabian Huesmann (37.). Beim 25:15 durch Helander sind die Löwen erstmals zweistellig in Front (38.). Knorr zaubert auf Kohlbacher: 28:17 (41.). Jetzt droht dem Aufsteiger ein Debakel. Zumal die Löwen weiter jede Chance nutzen, um aufs Tempo zu drücken. Und Kohlbacher am Kreis einfach nicht zu stoppen ist. Unter anderem Ex-Löwe Mait Patrail hat seine liebe Mühe mit dem wohl nach wie vor besten Offensiv-Kreisläufer der LIQUI MOLY HBL. In Minute 43 kommt Kohli auf fünf Tore und mehrere herausgeholte Siebenmeter – und schließlich auch auf die erste Zwei-Minuten-Strafe.

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Text © Rhein Neckar Löwen / Fotos © AS Sportfoto / Soerli Binder, www. as-sportfoto.de

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