ZONA 84 -Contra Viento y Marea

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„Wenn eine Maschine seit über dreißig Jahren läuft, fällt sie entweder auseinander – oder
sie läuft besser denn je.” Das schreibt der in Barcelona lebende und aus Argentinien
stammende Publizist Pablo Ottaviano über das neue Album „Contra Viento y Marea” seiner
Landsleute von ZONA 84.

ZONA 84! Das Quintett aus Rosario funktioniert einfach als diese Art von Maschine, die
immer weiter und weiter läuft. Auch nach 33 Jahren – kein Rost – kein Klappern. Die
Zahnräder geschmiert mit Schweiß, verschüttetem Bier und jahrzehntelanger harter Arbeit.

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„Contra Viento y Marea” ist echter First-Wave-Punk-Spirit. Typischer London-Sound trifft auf Street-Punk-Grime trifft auf den rohen, argentinischen Spirit. Scharfe Gitarren schneiden sich durch Bass- und Schlagzeuggrooves, die keinen Millimeter nachgeben. Solide, mächtig, druckvoll. Gemacht, um mit den Kumpels und einem Bier in der Hand
herumzuspringen und jedes einzelne Wort zurück auf die Bühne zu schreien.
Die Texte? Keine Schnörkel. Es geht um Überzeugungen. Um Kampfnarben. Um „Ja, ich
bin zwar ein paar Mal in die Scheiße getreten, aber ich bin immer noch hier!“. Natürlich, es
gibt sie, diese Müdigkeit und Enttäuschung – diese Desillusionierung und diese Wut, immer
noch nicht das erreicht zu haben, wofür man schon so lange kämpft. Zeilen wie „Ich habe
es satt, deine Regeln akzeptieren zu müssen“ treffen den Nagel auf den Kopf. Kraftvoll, wie
ein Ziegelstein, der durch ein Schaufenster fliegt.

Die Argentinier haben immer noch etwas zu sagen – und dabei flüstern sie nicht. „Contra
Viento y Marea“ ist keine Hintergrundmusik. Es ist die Art von Album, zu der man sich ein
kühles Bier aufmacht und die Lautstärke aufdreht bis die Nachbarn an die Wände
hämmern. Und man denkt: „Ja! Ich war an diesem Tag dabei, habe mitgekämpft und
kämpfe noch immer.“

ZONA 84 sind ein alter Motor, der immer noch brüllt – vor allem aber ein wendiges Schiff mit gesetzten Segeln, das sich mit aller Macht durch den Sturm kämpft. „Contra Viento y
Marea“ – allem Gegenwind zum Trotz! Verliere nicht den Glauben an das Gute. Forza!

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