Montag 20. Mai 2024

Markgräfler Weinpromenade: eine 60 Kilometer lange Weinreise durch das Markgräflerland

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Als Johann Wolfgang von Goethe einst durch das Markgräflerland reiste, zeigte
er sich von der Region zutiefst beeindruckt – vermutlich aufgrund der vielen
guten Weine und der lieblichen Landschaft.

Wer zumindest in puncto Wein auf den Spuren des großen deutschen Dichterfürsten wandeln will, hat dazu am Samstag und Sonntag, 20. und 21. Mai, jeweils von 11 bis 18 Uhr die Möglichkeit. Denn an diesen beiden Tagen öffnen insgesamt 33 Weingüter bei der 10. Markgräfler Weinpromenade ihre Türen, Tore und Keller.

Was gibt es Schöneres, als im Frühling von Weingut zu Weingut zu wandern, junge Gutedel und reife Spätburgunder zu verkosten und mit den Winzerinnen und Winzern über ihre Arbeit zu philosophieren? Das hat sich auch der Verein der Markgräfler Weingüter gedacht, der die Markgräfler Weinpromenade organisiert.

Übersicht Weinpromenade © Markgräfler Weingüter e.V.e.V.

Dabei ist die Vielfalt der teilnehmenden Betriebe extrem groß. Sie reicht vom Weingut Heinemann in Scherzingen im Norden des Markgräflerlandes bis zum Weingut Schneider in Weil am Rhein an der Schweizer Grenze. Neu dabei sind dieses Jahr das Weingut Steinle in Ballrechten-Dottingen und der Wein- und Obsthof Rüdlin in Auggen. An die 500 verschiedene Weine und natürlich auch Sekte werden auf dieser rund 60 Kilometer langen Weinreise zu verkosten sein. „In den vergangenen Jahren kamen immer viele interessierte Besucherinnen und Besucher“, sagt Stefan Schweigler, Vorsitzender des Vereins der Markgräfler Weingüter. „Es ist eben eine ganz besondere Gelegenheit, bei so vielen Markgräfler Weingütern einkehren zu können“, fügt er hinzu.

Neben Sekt und Wein würden viele Betriebe auch ein kleines Begleitprogramm auf die Beine stellen. Der eine biete zum Beispiel ein Vesper an, der andere Fingerfood, der Dritte Raritäten aus seinem Keller und der Vierte eine Vertikalverkostung von edlen Tropfen verschiedener Jahrgänge. Gleich ist bei allen, dass die Winzerinnen und Winzer an beiden Tagen persönlich in ihren Betrieben anzutreffen sind und sich sowohl auf fachliche Gespräche als auch auf das Wiedersehen mit langjährigen und neuen Kunden freuen. Dabei ist die Verkostung der Weine und Sekte gratis, sagt Schweigler. Natürlich sei aber auch der Verkauf an diesen beiden Tagen geöffnet.

Übersicht Weinpromenade © Markgräfler Weingüter e.V.

Mit Stefan Schweigler freut sich nicht nur der Vorsitzende des Vereins der Markgräfler Weingüter auf die beiden Tage, sondern auch viele seiner Mitstreiter. „Die Markgräfler Weinpromenade greift eine Idee der Jahrhundertwende auf – sehen, gesehen werden, neugierig sein, Freunde treffen, unkompliziert von Ort zu Ort flanieren“, sagt etwa Andreas Engelmann vom Schlossgut in Ebringen, dem die Gemeinschaft unter den Markgräfler Weingütern am Herzen liegt. „Es ist eine super Gelegenheit für alle einen Blick hinter die Kulissen zu werfen und Neues zu entdecken“, meint Julian Zotz vom Weingut Zotz in Heitersheim. „An beiden Tagen sind qualitativ wertige Gespräche möglich. Gläserner als bei dieser Veranstaltung können wir uns nicht zeigen“, fügt Andrea Engler-Waibel vom Müllheimer Weingut Engler hinzu. Und Thomas Walz vom Weingut Walz in Heitersheim freut sich schon heute „auf die lockere Atmosphäre und die vielen guten Gespräche mit den Kunden“.


An der Markgräfler Weinpromenade 2023 nehmen folgende Weingüter teil:


Heinemann (Scherzingen), Herbster (Kirchhofen), Fritz und Martin Wassmer (beide Schlatt), Landmann und Wiesler (beide Staufen), Köpfer (Grunern), Löffler (Wettelbrunn), Feuerstein, Walz mit Schlossgut Ebringen als Gastwinzer, Zähringer und Zotz (alle Heitersheim), Kiefer-Seufert und Steinle (beide Ballrechten-Dottingen), Schlumberger-Bernhart (Laufen), Rieger (Betberg), Noll (Seefelden), Dörflinger und Engler (beide Müllheim), Ehret, Rüdlin und Reinecker (alle Auggen), Blankenhorn, Büchin, Harteneck und Zimmermann (alle Schliengen), Lämmlin-Schindler und Sommerhalter (beide Mauchen), Huck-Wagner, Kalkwerk Istein und Kaufmann (alle Efringen-Kirchen), Krebs und Schweigler (beide Binzen), Ruser (Lörrach), Schneider (Weil)


Weitere Informationen gibt es unter www.markgraefler-weingueter.de

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